문학 연구의 인지적 전환(1): 텍스트에서 콘텍스트로 - 고전서사학과 인지적 서사학의 비교를 중심으로
Der kognitive Wechsel (the cognitive turn): vom Text zum Kontext - Die kognitive Narratologie im Vergleich mit der klassischen Narratologie
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초록
Diese Arbeit behandelt die Weiterentwicklung der Narratologie und die neuen Positionen der postklassischen Narratologien, unter denen die kognitive Narratologie am avanciertesten entwickelt wird. Während die Narratologen in den USA international und interdisziplinär zusammenarbeiten und zur Weiterentwicklung der Narratologie erfolgreich beitragen, wird die Narratologie seltsamerweise in der Germanistik die Narratologie missachtet. Aber seit den 1990er Jahren spielen die jüngsten deutschen Anglisten in der internationalen Debatte über die Entstehung der postklassischen Narratologie eine große Rolle und tragen unübersehbar zur Entwicklung dieser Narratologie bei. Zuerst wird in dieser Arbeit der kognitive Wechsel als Hintergrund für die Entwicklung der kognitiven Narratologie grob skizziert. Bei der kognitiven Narratologie wird vorausgesetzt dass man nicht auf Grund von der Struktur des Textes wie in der klassischen Narratologie, sondern durch den kognitiven Prozess beim Lesen einen Erzähltext interpretiert. Das bedeutet die kognitive Rekonzeptualisierung der klassischen Narratologie. Seit den 1990er Jahren entwickelt sich der kognitive Wechsel und beeinflusst die Narratologie. Vor allem wenden die kognitiven Narratologen das kognitive Konzept, z. B. die frame theory, auf die Narratologie an. Dies nimmt die klassische Narratologie zum Anlass, sich als die avancierteste postklassische Narratologie zu erneuern. Erstens ist es für die Verschiebungsphase von der klassischen Narratologie zur postklassische Narratologie bezeichnend, dass das Konzept frame insbesondere zur Bilung eines interactive Modell des Leseprozesses ins besondere beitragen kann. Das Modell zielt darauf, für die Interpretation des Erzähltextes den top-down process zusammen mit dem bottom-up process zu verarbeiten und beide zu integrieren. Zweitens kann die postklassische Narratologie im Hinblick auf den Leseprozess nicht nur den fiktiven Leser, sondern auch den realen Leser ins Auge fassen. In der Rezeptionstheorie von Wolfgan Iser lässt sich dieser reale Leser nicht behandeln. Die postklassische Narratologie richtet sich hingegegen kontextuell, mimetisch und inhaltlich neu aus, denn sie legt ihren Focus auf den kognitiven Prozess des Lesers, der in verschiedenen Kontexten beim Lesen zu je unterschiedlichen Deutungen führen kann. Schliesslich kann die kognitive Narratologie sich auch auf die inter- disziplinäre Kulturwissenschaft beziehen. Mit dem ‘kulturwissenschaftlichen Wechsel’ lässt sich ein Erzähltext nicht nur als ein literarisches Werk sondern auch als ein kulturelle Artefakt betrachten. Dazu liegt das Konzept Jonathan Cullers ‘der Naturalisierung’ vor, mit deren Hilfe die Leser die Textdaten beim Lesen in Einklang mit ihren realen Weltmodellen bringen können. Der Prozess der Naturalisierung fungiert ähnlich wie die Auswahl der frame. Damit wird das interaktive Zusammenspiel von textuellen Infor- mationen und kontextuellen frames gebildet. Zusammenfassend kann man sagen, dass die kognitive Narratologie als die Verschiebung des Literaturwissenschaftlichen Fokus ‘vom Text zum Kontext’ bezeichnet werden kann.
Abstract
Diese Arbeit behandelt die Weiterentwicklung der Narratologie und die neuen Positionen der postklassischen Narratologien, unter denen die kognitive Narratologie am avanciertesten entwickelt wird. Während die Narratologen in den USA international und interdisziplinär zusammenarbeiten und zur Weiterentwicklung der Narratologie erfolgreich beitragen, wird die Narratologie seltsamerweise in der Germanistik die Narratologie missachtet. Aber seit den 1990er Jahren spielen die jüngsten deutschen Anglisten in der internationalen Debatte über die Entstehung der postklassischen Narratologie eine große Rolle und tragen unübersehbar zur Entwicklung dieser Narratologie bei. Zuerst wird in dieser Arbeit der kognitive Wechsel als Hintergrund für die Entwicklung der kognitiven Narratologie grob skizziert. Bei der kognitiven Narratologie wird vorausgesetzt dass man nicht auf Grund von der Struktur des Textes wie in der klassischen Narratologie, sondern durch den kognitiven Prozess beim Lesen einen Erzähltext interpretiert. Das bedeutet die kognitive Rekonzeptualisierung der klassischen Narratologie. Seit den 1990er Jahren entwickelt sich der kognitive Wechsel und beeinflusst die Narratologie. Vor allem wenden die kognitiven Narratologen das kognitive Konzept, z. B. die frame theory, auf die Narratologie an. Dies nimmt die klassische Narratologie zum Anlass, sich als die avancierteste postklassische Narratologie zu erneuern. Erstens ist es für die Verschiebungsphase von der klassischen Narratologie zur postklassische Narratologie bezeichnend, dass das Konzept frame insbesondere zur Bilung eines interactive Modell des Leseprozesses ins besondere beitragen kann. Das Modell zielt darauf, für die Interpretation des Erzähltextes den top-down process zusammen mit dem bottom-up process zu verarbeiten und beide zu integrieren. Zweitens kann die postklassische Narratologie im Hinblick auf den Leseprozess nicht nur den fiktiven Leser, sondern auch den realen Leser ins Auge fassen. In der Rezeptionstheorie von Wolfgan Iser lässt sich dieser reale Leser nicht behandeln. Die postklassische Narratologie richtet sich hingegegen kontextuell, mimetisch und inhaltlich neu aus, denn sie legt ihren Focus auf den kognitiven Prozess des Lesers, der in verschiedenen Kontexten beim Lesen zu je unterschiedlichen Deutungen führen kann. Schliesslich kann die kognitive Narratologie sich auch auf die inter- disziplinäre Kulturwissenschaft beziehen. Mit dem ‘kulturwissenschaftlichen Wechsel’ lässt sich ein Erzähltext nicht nur als ein literarisches Werk sondern auch als ein kulturelle Artefakt betrachten. Dazu liegt das Konzept Jonathan Cullers ‘der Naturalisierung’ vor, mit deren Hilfe die Leser die Textdaten beim Lesen in Einklang mit ihren realen Weltmodellen bringen können. Der Prozess der Naturalisierung fungiert ähnlich wie die Auswahl der frame. Damit wird das interaktive Zusammenspiel von textuellen Infor- mationen und kontextuellen frames gebildet. Zusammenfassend kann man sagen, dass die kognitive Narratologie als die Verschiebung des Literaturwissenschaftlichen Fokus ‘vom Text zum Kontext’ bezeichnet werden kann.
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