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괴테의 드라마『판도라』 - 에로스이자 이데아로서의 판도라 -

Goethes Drama Pandora: Pandora als Eros und Idee

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주제분류독일어와문학

초록

Pandora wurde 1807/1808 in der Zeitschrift Prometheus abgedruckt und ist 1810 als eigenständiges Verlagsprodukt erschienen. Obwohl Goethe einen 2. Teil des Werkes geplant hatte, vollendete diesen nicht und es blieb nur ein Fragment. Als Goethe Pandora schrieb, konzentrierte er sich auf den Platonismus. Mit dem platonischen Gedanken verband er “große Motive, Legenden, uraltgeschichtlich Überliefertes”, die er “fast vierzig bis fünfzig Jahre lang [für sich] im Inneren behielt”, und er verwirklichte sie in dem Werk Pandora. Hier wurden die Elemente des antiken Stoffs umgestaltet und besonders Pandora bekam eine Umwertung. Bei Goethe ist Pandora nicht mehr kalon kakon, schönes Übel, wie in dem Mythos. Ihr Gefäß enthält kein Übel, im Gegenteil alle Güter. Sie bringt den Menschen Glück und Bequemlichkeit. Sie ist “die Allerschönste und Allerbegabteste”. Goethe behauptet in diesem Werk, dass die Schönheit auf die rechte Bahn führt. In diesem Sinne ist Pandora ein platonischer Eros, der uns zum Schönen führt. Zugleich ist Pandora die platonische Idee, die man mit Eros erreichen kann. Eigentlich sind Eros und Idee bei Platon anders. Eros ist wie ein Übergang und Idee ist ein Leitbild, an dem man sich orientiert. Aber bei Goethe, dem Künstler, können die beiden in einer Gestalt, in Pandora verwirklicht werden.

Abstract

Pandora wurde 1807/1808 in der Zeitschrift Prometheus abgedruckt und ist 1810 als eigenständiges Verlagsprodukt erschienen. Obwohl Goethe einen 2. Teil des Werkes geplant hatte, vollendete diesen nicht und es blieb nur ein Fragment. Als Goethe Pandora schrieb, konzentrierte er sich auf den Platonismus. Mit dem platonischen Gedanken verband er “große Motive, Legenden, uraltgeschichtlich Überliefertes”, die er “fast vierzig bis fünfzig Jahre lang [für sich] im Inneren behielt”, und er verwirklichte sie in dem Werk Pandora. Hier wurden die Elemente des antiken Stoffs umgestaltet und besonders Pandora bekam eine Umwertung. Bei Goethe ist Pandora nicht mehr kalon kakon, schönes Übel, wie in dem Mythos. Ihr Gefäß enthält kein Übel, im Gegenteil alle Güter. Sie bringt den Menschen Glück und Bequemlichkeit. Sie ist “die Allerschönste und Allerbegabteste”. Goethe behauptet in diesem Werk, dass die Schönheit auf die rechte Bahn führt. In diesem Sinne ist Pandora ein platonischer Eros, der uns zum Schönen führt. Zugleich ist Pandora die platonische Idee, die man mit Eros erreichen kann. Eigentlich sind Eros und Idee bei Platon anders. Eros ist wie ein Übergang und Idee ist ein Leitbild, an dem man sich orientiert. Aber bei Goethe, dem Künstler, können die beiden in einer Gestalt, in Pandora verwirklicht werden.

참고문헌 (20)

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