본문 바로가기
KERD
논문KCI 등재

충동의 윤리와 진리의 정치: 페터 바이스 Peter Weiss의 『마라/사드』 ‘다시 읽기’

Die Ethik des Drangs und die Politik der Wahrheit: Peter Weiss' Marat/Sade 'wiederlesen’

0

조회

0

다운로드

2

인용

0

참고문헌

키워드

초록

이 논문은 기존의 개인적 차원의 정신분석이나 욕망의 정치학과는 다른 이론적 좌표 Konstellation를 통해 바이스의 특이한 정치극, 특히 <마라/사드>를 다시 읽어 보고자 한다. 이를 위해 라캉 Jacque Lacan과 지젝 Slavoj Zizeck의 이론적 틀을 잠시 빌려오고자 한다. 이들은 사디즘의 원조로 폄하되어온 사드 Marquis de Sade와 철학적 비판의 대가인 칸트 Immanuel Kant를 욕망과 충동의 언어로 번역하면서 둘 간의 거리를 좁히고 있는데, 이는 바이스의 작품들을 새롭게 읽는 데 중요한 도움을 준다. 특히 바이스에게 세계적 성공을 가져다 준 <마라/사드 Marat/Sade>는 라캉(지젝)에 기대어 해석될 수 있는 여지가 충분한 작품이다. 이후의 작품들인 <망명 중의 트로츠키 Trotzki im Exile>와 <횔덜린 Hölderlin>은 창작 당시의 정치적 상황에 대한 반성임과 동시에 <마라/사드>에 대한 보완이라 할 수 있다. 이들 작품들에는 아방가르드 예술가/트로츠키/68 대학생, 고전 철학자(헤겔, 쉘링 등)/횔덜린/마르크스 사이의 세계관적인 논쟁들이 들어 있다. 이들 논쟁들은 모두 사드/마라 논쟁의 계승이요 확장이라 할 수 있다. 이러한 지적 대화들은 바이스 자신의 내면적 갈등의 반영이면서 새로운 정치적 좌표를 구성하기 위한 노력의 표현이다. 바이스 작품들에 담긴 지식인 논쟁들의 원형이 마라와 사드의 논쟁일 수 있다. 이들은 사드와 칸트만큼이나 거리가 있어 보이는 인물이다. 하지만 바이스의 마라는 그의 사드가 낳은 인물이다. 라캉과 지젝 역시 사드와 칸트를 일종의 ‘짝패’로 보았다. 따라서 그들의 사드/칸트는 바이스 주인공들의 지적 논쟁을 새로이 조명하는 데 도움을 줄 수 있다고 본다.

Abstract

Diese Arbeit unternimmt den Versuch, Peter Weiss’ <Marat/Sade> mit Hilfe von Jacques Lacan und Slavoj Žižek zu analysieren und neu zu interpretieren. Der Ablauf des Stückes „Marat/Sade" ist formal-ästhetisch komplex gestaltet. Es gibt drei unterschiedliche inhaltliche Ebenen, Marats Ermordung durch Charlotte Corday, de Sades Inszenierung dieses Vorganges in der „Irrenanstalt" zu Charenton und schließlich die Anwesenheit der Zuschauer, die immer wieder aktiv mit einbezogen werden. Diese Erzählebenen werden beständig miteinander vermischt, die Schauspieler wechseln permanent ihre Rollen, mal sind sie die „Verrückten", mal die „Revolutionäre", mal sie selbst. Dieser Verfremdungseffekt soll das Schauspiel als Schauspiel im Schauspiel entlarven, also zeigen, dass es sich auf der Bühne nicht um die Darstellung einer historischen Realität handelt, sondern um ein Gleichnis. In Abkehr von Bertolt Brecht geht es Peter Weiss jedoch nicht um eine rationale Auseinandersetzung mit der dargestellten Problematik. „Marat/Sade" ist keinesfalls als didaktisches Lehrstück gedacht, sondern als ein emotionales und mitreißendes Drama, das die Zuschauer zum Einfühlen und Mitfühlen einlädt. Weiss interessiert sich nicht für seine Figuren als konkrete historische Individuen, vielmehr stehen sie für unterschiedliche Modelle gesellschaftstheoretischer Anschauungen. Daher ist das Stück auch nicht lebensgeschichtlichen Fakten verpflichtet, beispielsweise haben sich Marat und de Sade niemals unter den geschilderten Bedingungen getroffen. Stattdessen ist das Drama von dem Willen zur Interpretation der Gegenwart getragen. Die Auseinandersetzung zwischen Marat und Sade, die sie miteinander über die Revolution und die Natur des Menschen etc. führen, bilden das Gerüst des Stücks, und verstärken damit seine Aktualität. Weiss zeigt uns, dass die zukünftige Revolution sowohl in rationaler Gesellschaftskritik als auch in Befreiung der Lust zu finden ist. Die dramatischen Risse, die aus den unterschiedlichen Formen(Avantgardistischen Theater und das epischen Theater usw.) und Ideen(Idee der Avantgarde und Marxismus usw.) hervorgehen, werden von vielen Kritikern als ein grober Fehler betrachtet. Aber sie sind heutzutage als fruchtbare Quellen für eine neue Interpretation zu lesen und werden zur Grundlage für die Vorbereitung der kritischen Theorie und Praxis gegen alle Unterdrückungen werden. Peter Weiss bemühte sich um die Verbindung von dem Begehren und dem Politischen. Er betonte, dass die Kunst ‘das Begehren mit dem Politischen’ und ‘das Politische mit dem Begehren’ denken können muss. Insbesondere widmete er sich der produktiven Zusammenfügung von dem Marxismus und der Psychoanalyse. Er war der Meinung, dass sie nicht in einem Gegensatz zueinander stünden, sondern vielmehr in ihrer Kombination besonders fruchtbar sein könnten. Weiss zielt darauf ab, das ‘Updating’ seines politischen Standpunkts durch Verbindung des Marxismus mit der Psychoanalyse zu ermöglichen. Schließlich handelt es sich darum, nach den Möglichkeiten der totalen Gesellschaftsveränderung zu suchen. Der französische Psychoanalytiker Jacques Lacan ist in diesem Zusammenhang besonders geeignet, um die Dialektik der Gesellschaftsveränderung und der Drangsbefreiung zu betrachten. Über das gespannte Verhältnis des Subjekts zum Gesetz nähert Lacan in seiner Schrift "Kant mit Sade" Kants Moralphilosophie dem Denken des Marquis de Sade an. Die Gemeinsamkeit erblickt er in der Reinheit des Willens, dessen Rigorosität bei Kant dieselbe sei, die auch Sades Phantasmen durchwaltet. Wenn man sich auf diese Denkweise beruft, kann man Marat(das Prinzip der revolutionären und vernünftigen Willens) und Sade(Wille zum rücksichtslosen Genießen von Lust und Drang) neu interpretieren und zusammenfügen.

참고문헌 (33)

  1. Peter Weiss, "Die Verfolgung und Ermordung Jean Paul Marats dargestellt durch die Schauspielgruppe des Hospizes zu Charenton unter Anleitung des Herrn de Sade" (1964), Frankfurt a. M
  2. Peter Weiss, "Notizbücher 1960-1971" (1981), Frankfurt a. M
  3. Peter Weiss, "Notizbücher 1971-1980" (1981), Frankfurt a. M
  4. Peter Weiss, "Alle Zellen des Widerstands miteinander verbinden" (1973), kürbuskern
  5. Peter Weiss, "Rapporte" (1968), Frankfurt a. M
  6. Peter Weiss, "Rapporte 2" (1971), Frankfurt a. M
  7. Peter Weiss, "Rekonvaleszenz" (1991), Frankfurt a. M
  8. Peter Weiss, "Der neue Prozeß" (1984), Frankfurt a. M
  9. Peter Weiss, "Dies hier ist Bühne" (1963), Theater heute
  10. Peter Weiss, "StückeⅠ" (1976), Frankfurt a. M
  11. 김겸섭, "탈정치 시대에 구상하는 욕망의 윤리" (2013), 지성인
  12. 김겸섭, "Peter Weiss의 총체극 연구" (2004), 경북대학교 대학원
  13. 다시 읽기, "브레히트와 현대연극", 1996, 300~337, pp.한국브레히트학회
  14. 리처드 J. 레인, "장 보드리야르 소비하기" (2008), 도서출판 앨피
  15. 수전 손탁, "해석에 반대한다" (2008), 이후
  16. 슬라보예 지젝, "전체주의가 어쨌다구" (2008), 새물결
  17. 알렌카 주판치치, "실재의 윤리: 칸트와 라캉" (2004), 도서출판 b
  18. Annie Bourguignon, "Der Schriftsteller Peter Weiss und Schweden" (1997), Röhrig Uni. Verlag
  19. Christian Bommert, "Peter Weiss und der Surrealismus" (1991), Opladen
  20. Christoph Braun, "Die Stellung des Subjekts: Lacans Psychoanalyse" (2010), Parodos Verlag
  21. Jacques Lacan, "Kant with Sade" (1989)
  22. Jean-Michel Rabaté, "Jacque Lacan Psychoanalysis and the Subject of Literature" (2001), Palgrave
  23. Manfred Jahnk, "Text und Kritik" (1982), München
  24. Monique David-Menard, "Deleuze und die Psychoanalyse" (2009), Diaphnes
  25. Peter Roos, "Peter Spielberg(Redaktion)" (1980), Der Maler Peter Weiss, Bochum
  26. Rainer Gerlach, "Peter Weiss im Gespräch" (1986), Frankfurt a.M
  27. Silvia Kienberger, "Poesie, Revolte und Revolution" (1994), Opladen
  28. Slavoj Žižek, "Livin In The End Times" (2010), Verso
  29. Slavoj Žižek, "Mapping Ideology" (1994), Verso
  30. Slavoj Žižek, "On Belief" (2001), Routledge
  31. Slavoj Zizek, "The Tiklish Subject" (1999), Verso
  32. Theodor W. Adorno, "Einführung in die Dialektik" (2010), Suhrkamp
  33. Warren Montag, "Louis Althusser", Palgrave Macmillan (2007)

관련 논문AI추천

이 간행물의 다른 논문 (15건)