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페터 바이스와 소수적 연극 -『마라/사드』를 중심으로

Peter Weiss und Das kleine Theater - untersucht am Beispiel seines Dramas Marat/Sade

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초록

Gilles Deleuze steht in der langen Tradition europäischer Denker, die sich mit der Kritik des Essentialismus beschäftigten. Während der 1970er Jahre veröffentlichte er mit Félix Guattari die bahnbrechenden Arbeiten Kapitalismus und SchizophrenieⅠ undⅡ. Diese Werke beeinflussen die Lehren von ‘der kleinen Literatur’ (minor literature) und ‘dem kleinen Theater’ (minor theater). Deleuze und Guattari entwerfen das Konzept der ‘Wunschmaschine’, eines maschinell gedachten Unbewussten, das, anders als in der Psychoanalyse, nicht sprachlich strukturiert ist. Das Subjekt ist nach dem Konzept nicht vom negativen Mangel gekennzeichnet, sondern vom positiven Wunsch. Der Wunsch hat revolutionäre Kraft. Deleuze und Guattari propagieren durch ihre gemeinsamen Arbeiten Heterogenität, Vielheit, nomadische Wissenschaft und den organlosen Körper. In Tausend Plateaus werden rationalistische Philosophien, vor allem der Hegelianismus, einer radikalen Kritik unterzogen. Deleuze und Guattari propagieren in diesem Buch “Mannigfaltigkeiten”, “Werden”, “Nomadismus” und den “organlosen Körper”. Im Begriff des “Rhizoms” erscheint eine Alternative zum Strukturbaum, dem Emblem der abendländischen Philosophie seit Platon, der das Modell für hierarchische Organisation abgibt. Man muss diese Begriffe verstehen, um sich mit ihrer Kunst- und Literaturtheorie zu befassen. Für Deleuze und Guattari sind die großen Theater die Kriegsmaschinen. Die Kriegsmaschine hat gerade keinen Krieg zum Ziel, sondern die Bahnung einer schöpferischen Fluchtlinie, die Bildung eines glatten Raumes und die Bewegung der Menschen in diesem Raum. Ich bezeichne die Theatermaschine von Peter Weiss als Kriegsmachine, wie Deleuze Stücke von Carmelo Bene. Weiss' Dramen enthalten mannigfaltige Interpretationsmöglichkeiten, weil seine Stücke viele theatralische Techniken, die er durch die Malerei, den Film, das Theater erwarb, auf einmal und zusammen verwenden. Vor allem Marat/Sade fördert die grundlegende Reflexion über die Revolutionsbewegungen der Vergangenheit, indem das Stück im Irrenhaus und von Irren gespielt wird und es die ‘Spiel im Spiel’–Struktur, brechtsche und artaudsche Techniken aufnimmt. Die Auseinandersetzung zwischen Marat und Sade, die sie miteinander über die Revolution und die Natur des Menschen etc. führen, bilden das Gerüst des Stücks und verstärken damit seine Aktualität. Weiss zeigt uns, dass die zukünftige Revolution sowohl in rationaler Gesellschaftskritik als auch in Befreiung der Lust zu finden ist. Die dramatischen Risse, die aus den unterschiedlichen Formen (avantgardistisches Theater und das epische Theater usw.) und Ideen (Idee der Avantgarde und Marxismus usw.) hervorgehen, werden von vielen Kritikern als ein grober Fehler betrachtet. Aber sie sind heutzutage als fruchtbare Quellen für neue Interpretation zu lesen und werden zur Grundlage für die Vorbereitung der kritischen Theorie und Praxis gegen alle Unterdrückungen. Man hat aus den Erfahrungen der 68–Bewegung gelernt, dass die praktischen Bewegungen, die eine bessere Gesellschaft anstreben, nicht nur die Aufhebung des Klassengegensatzes, sondern die Befreiung der Individualität und der Lust, der Imagination etc. umfassen müssen. Dies sind auch die Themen, die Weiss mit seinen Stücken darstellen will. Schließlich handelt es sich darum, nach den Möglichkeiten der totalen Gesellschaftsveränderung zu suchen. Diese Züge sind auch die Kerne von ‘dem kleinen Theater’, die Deleuze in Stücken von Carmelo Bene gefunden hat.

Abstract

Gilles Deleuze steht in der langen Tradition europäischer Denker, die sich mit der Kritik des Essentialismus beschäftigten. Während der 1970er Jahre veröffentlichte er mit Félix Guattari die bahnbrechenden Arbeiten Kapitalismus und SchizophrenieⅠ undⅡ. Diese Werke beeinflussen die Lehren von ‘der kleinen Literatur’ (minor literature) und ‘dem kleinen Theater’ (minor theater). Deleuze und Guattari entwerfen das Konzept der ‘Wunschmaschine’, eines maschinell gedachten Unbewussten, das, anders als in der Psychoanalyse, nicht sprachlich strukturiert ist. Das Subjekt ist nach dem Konzept nicht vom negativen Mangel gekennzeichnet, sondern vom positiven Wunsch. Der Wunsch hat revolutionäre Kraft. Deleuze und Guattari propagieren durch ihre gemeinsamen Arbeiten Heterogenität, Vielheit, nomadische Wissenschaft und den organlosen Körper. In Tausend Plateaus werden rationalistische Philosophien, vor allem der Hegelianismus, einer radikalen Kritik unterzogen. Deleuze und Guattari propagieren in diesem Buch “Mannigfaltigkeiten”, “Werden”, “Nomadismus” und den “organlosen Körper”. Im Begriff des “Rhizoms” erscheint eine Alternative zum Strukturbaum, dem Emblem der abendländischen Philosophie seit Platon, der das Modell für hierarchische Organisation abgibt. Man muss diese Begriffe verstehen, um sich mit ihrer Kunst- und Literaturtheorie zu befassen. Für Deleuze und Guattari sind die großen Theater die Kriegsmaschinen. Die Kriegsmaschine hat gerade keinen Krieg zum Ziel, sondern die Bahnung einer schöpferischen Fluchtlinie, die Bildung eines glatten Raumes und die Bewegung der Menschen in diesem Raum. Ich bezeichne die Theatermaschine von Peter Weiss als Kriegsmachine, wie Deleuze Stücke von Carmelo Bene. Weiss' Dramen enthalten mannigfaltige Interpretationsmöglichkeiten, weil seine Stücke viele theatralische Techniken, die er durch die Malerei, den Film, das Theater erwarb, auf einmal und zusammen verwenden. Vor allem Marat/Sade fördert die grundlegende Reflexion über die Revolutionsbewegungen der Vergangenheit, indem das Stück im Irrenhaus und von Irren gespielt wird und es die ‘Spiel im Spiel’–Struktur, brechtsche und artaudsche Techniken aufnimmt. Die Auseinandersetzung zwischen Marat und Sade, die sie miteinander über die Revolution und die Natur des Menschen etc. führen, bilden das Gerüst des Stücks und verstärken damit seine Aktualität. Weiss zeigt uns, dass die zukünftige Revolution sowohl in rationaler Gesellschaftskritik als auch in Befreiung der Lust zu finden ist. Die dramatischen Risse, die aus den unterschiedlichen Formen (avantgardistisches Theater und das epische Theater usw.) und Ideen (Idee der Avantgarde und Marxismus usw.) hervorgehen, werden von vielen Kritikern als ein grober Fehler betrachtet. Aber sie sind heutzutage als fruchtbare Quellen für neue Interpretation zu lesen und werden zur Grundlage für die Vorbereitung der kritischen Theorie und Praxis gegen alle Unterdrückungen. Man hat aus den Erfahrungen der 68–Bewegung gelernt, dass die praktischen Bewegungen, die eine bessere Gesellschaft anstreben, nicht nur die Aufhebung des Klassengegensatzes, sondern die Befreiung der Individualität und der Lust, der Imagination etc. umfassen müssen. Dies sind auch die Themen, die Weiss mit seinen Stücken darstellen will. Schließlich handelt es sich darum, nach den Möglichkeiten der totalen Gesellschaftsveränderung zu suchen. Diese Züge sind auch die Kerne von ‘dem kleinen Theater’, die Deleuze in Stücken von Carmelo Bene gefunden hat.

참고문헌 (22)

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  21. Thomas Chantal, "사드, 신화와 반신화" (1996)
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