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포스트드라마 이후 독일 포스트서사극

Das postepische Theater nach der Postdramatik in Deutschland

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초록

포스트모더니즘이나 포스트구조주의처럼 시대나 학파명 앞에 붙는 접두어 ‘post-’는 다분히 이중적 의미를 갖는다. 포스트모더니즘 개념을 정립한 리오타르에 따르면 “19세기 말부터 학술, 문학, 예술상의 게임규칙을 바꾸는” 경우에 이 접두사 ‘post-’를 붙이는 것으로 규정하고 있다. 시대의 변화와 변혁이라는 점에 초점을 맞춘다면 포스트모더니즘은 탈현대라고 해석할 수 있다. 그러나 볼프강 벨쉬 Wolfgang Welsch같은 학자는 후기모더니즘으로 번역해서 포스트모던시대가 지닌 모더니즘의 후기적 양상을 부각시키기도 한다. 최근 독일에서 논의되고 있는 내러티브시어터 내지 텍스트시어터의 경우도 이런 두 가지 측면을 다 보여주고 있다고 본다. 포스트드라마 연극이 보여주고 있는 현실재현의 한계에 대한 의식, 그리고 현실재현에서 수행성으로 무게중심을 옮긴 행보는 내러티브시어터에서도 지속된다. 파비스 Patris Pavis의 주장에 따르면 내러티브시어터 역시 포스트드라마의 흐름에 귀속시킬 수 있으며 그 타당성에 대한 논쟁은 소모적일 뿐이다. 텍스트와 스토리에 대한 관심이 커진 것은 2001년 9/11사태 이후 다시 부각된 사회 정치적 관심에서 비롯된 것이라 해도 과언이 아니다. 이러한 욕구는 특히 형식상의 전복만으로 사회비판 의식을 표현하는데 한계를 느낀 젊은 연극인들의 작품에서 두드러진다. 유희적 퍼포먼스나 혹은 자기지시성 Selbstreferenzialität만을 강조하는 것으로는 정치적 영향력을 행사할 수 없다는 판단에서이다. 따라서 텍스트와 내러티브가 강조된 이 새로운 드라마의 유형을 우리는 ‘포스트서사극’이라는 개념 아래 살펴보았다. 포스트서사극의 특징은 두 가지 측면에서 살펴볼 수 있다. 첫째, 내용상으로 후기자본주의 사회의 신자유주의에 대한 사회비판적 시각은 브레히트적 서사극이 지닌 이데올로기 비판의 맥을 잇는다. 둘째, 형식적으로 볼 때도 해설자가 있는 서사구조, 생소화효과를 통한 연극성의 강조와 반환영적 연기방식 등 서사극의 기본 틀을 공유한다. 어쨌든 퍼포먼스와 다양한 매체투입이 강조된 포스트드라마의 실험을 거친 후 등장한 포스트서사극은 과거에 브레히트가 꿈꾸었지만 미처 완성하지는 못했던 이상적 형태의 서사극을 향해 달리고 있는 것으로도 보인다. <포스트드라마 연극> 출간 후 10년 이상 진행된 독일발 “드라마의 포스트 논쟁”은 새로운 드라마를 모색하는 우리에게도 시사하는 바가 크다. 앞으로 일어날 우리 연극계의 지각변동이 기대되는 것도 그런 이유에서이다.

Abstract

In Theater heute stellte 2008 Bernd Stegemann, ein Dramaturg der Berliner Schaubühne, die Frage, was nach der Postdramatik kommen würde. Damit eröffnete er seit mehreren Jahren anhaltende Debatte um die Postdramatik, deren Zwischenbilanz er letztes Jahr in seinem Buch Kritik des Theaters veröffentlichte. Stegemann wirft der Postdramatik vor, keine politische und gesellschaftliche Relevanz zu haben. Das postdramatische Theater beruhe auf einer Theorie der Nicht-Darstellbarkeit der Welt. Was Gesellschaftskritik angehe, sei deswegen die Postmoderne insgesamt zahnlos. Die kapitalistisch organisierte Gesellschaft bleibe von diesen Spielen ungestört. Mit dieser kritischen Position bleibt er offensichtlich nicht allein. Seit Beginn dieses Jahrhunderts zeichnet sich eine neue Entwicklung in der deutschsprachigen Theaterszene ab. Versöhnlicher steht Stegemann denn auch dem postepischen Theater gegenüber, das in der Nachfolge Brechts steht. Dabei nimmt es allerdings die sehr unterschiedlichen Formen eines politischen Dokumentartheaters oder eines Texttheaters an. Hier sieht man eine bewusste Hinwendung zu einer neuen Dramatik und dort eine erneut verstärkte Bezugnahme auf soziale, wirtschaftliche und politische Verhältnisse. Einen stark politisierenden Bezug auf Brecht finden wir bei Rimini Protokoll und SheShePop in verschiedenen Ausprägungen des Dokumentartheaters. Laut Brecht sollte das „Theater der Zukunft“ den Unterschied zwischen Schauspielern und Publikum aufheben. In diesen Kollektivarbeiten sind Laien, die aus ihrem Leben erzählen, auf der Bühne von großer Bedeutung. Stegemann verbindet Roland Schimmelpfennig mit Brecht unter dem Gesichtspunkt der „Dramaturgie des Postepischen“. Brecht demonstrierte sein episches Theatermodell und die dazu erstrebte Spielweise anhand einer „Straßenszene“. Schimmelpfennig setzt dieses Modell zur Trennung von Schauspieler und Figur ein und nimmt dies als Ausgangspunkt eines postepischen Ausdrucks. Die Perspektive des Spielers als Berichterstatter und zugleich Demonstrant markiert jedes Ereignis auf der Bühne als etwas Besonderes, das zu Reflexionen Anlass geben soll. Schimmelpfennig nennt sein Drama “narratives Theater” und erläutert, wie er mit Hilfe des Postepischen die mit Parallelhandlungen an voneinander weit entfernten Orten ausufernde Fabel von Die arabische Nacht effektiv gestaltete. Im Goldenen Drachen, seinem bislang wohl erfolgreichsten Stück, kann man gut beobachten, wie er mit postepischen Mitteln das Theater mehrfach relativiert und es damit der von Brecht einst erträumten Zukunftvision näher bringt. Nach 30 Jahren der Vorherrschaft des postdramatischen Theaters sehen wir uns an den Stücken von Dea Loher und Roland Schimmelpfennig nun mit einem Paradigmawechsel konfrontiert. Mit dem „postepischen Drama“ scheint ein geeigneter Name für die Theaterwelt „nach der Postdramatik“ gefunden zu sein.

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