전후 독일의 시대적 과제에 대한 슐링크의 인식 - <책 읽어주는 남자>, <주말>, <귀향>을 중심으로
Bernhard Schlinks Erkenntnis über die deutsche zeitgeschichtliche Aufgabe nach dem Krieg in seinen Romanen Der Vorleser, Das Wochenende und Die Heimkehr
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Die vorliegene Arbeit zielt darauf ab, Bernhard Schlinks Erkenntnis über die deutschen zeitgeschichtlichen Aufgaben nach dem Krieg in den drei folgenden Romanen zu untersuchen. Indem Schlink im Roman Der Vorleser den Holocaust und die deutsche Schuld und deren generationsübergreifende moralische Verantwortung erwähnt, hebt er hervor, dass die richtige Wahrnehmung, die beständige Erinnerung und Reflexion darüber benötigt werden, um die Vergangenheit zu bewältigen. Im Roman Das Wochenende werden die Terroristen der RAF, die in der 68er Bewegung gewurzelt ist und die Gewalt für eine bessere gerechtere Welt rechtfertigt, mit der Nazi-Vätern, die sie bekämpften, gleichgesetzt. Das bedeutet die Wiedergabe der Schuld der Elterngeneration als „Fluch“ an die Kinder, die ein zentraler Gedanke in Schlinks gesamtem Werk ist. Im Umgang mit Schuld lässt Schlink eine Möglichkeit der Vergebung und Versöhnung übrig, die auch noch so unmöglich wären, unter der Voraussetzung, dass nicht Verurteilen oder Vergessen sondern Erinnerung und Überlegungen zu Stande kommen. Im Roman Die Heimkehr begegnet man der Geschichte von der Nazizeit bis die deutsche Einheit. Schlink erkennt anders die kommunistischen Diktatur als die Nazi-Vergangenheit. Das kommunistische System der DDR ist kein Gegenstand der Vergeltung und Bewältigung, sondern ein Gegenstand der Versöhnung, denn Ost- und Westdeutschland sind den allen Deutschen ein Land und eine Wurzel. Und es ist nötig, zuzugeben, dass sich die beiden Hälften Deutschlands im Laufe der geteilten Zeit verschiedentlich verändert haben. Darüber hinaus sollte die zwei Hälften natürlich zu einem Ganzen zusammenfügen.
Abstract
Die vorliegene Arbeit zielt darauf ab, Bernhard Schlinks Erkenntnis über die deutschen zeitgeschichtlichen Aufgaben nach dem Krieg in den drei folgenden Romanen zu untersuchen. Indem Schlink im Roman Der Vorleser den Holocaust und die deutsche Schuld und deren generationsübergreifende moralische Verantwortung erwähnt, hebt er hervor, dass die richtige Wahrnehmung, die beständige Erinnerung und Reflexion darüber benötigt werden, um die Vergangenheit zu bewältigen. Im Roman Das Wochenende werden die Terroristen der RAF, die in der 68er Bewegung gewurzelt ist und die Gewalt für eine bessere gerechtere Welt rechtfertigt, mit der Nazi-Vätern, die sie bekämpften, gleichgesetzt. Das bedeutet die Wiedergabe der Schuld der Elterngeneration als „Fluch“ an die Kinder, die ein zentraler Gedanke in Schlinks gesamtem Werk ist. Im Umgang mit Schuld lässt Schlink eine Möglichkeit der Vergebung und Versöhnung übrig, die auch noch so unmöglich wären, unter der Voraussetzung, dass nicht Verurteilen oder Vergessen sondern Erinnerung und Überlegungen zu Stande kommen. Im Roman Die Heimkehr begegnet man der Geschichte von der Nazizeit bis die deutsche Einheit. Schlink erkennt anders die kommunistischen Diktatur als die Nazi-Vergangenheit. Das kommunistische System der DDR ist kein Gegenstand der Vergeltung und Bewältigung, sondern ein Gegenstand der Versöhnung, denn Ost- und Westdeutschland sind den allen Deutschen ein Land und eine Wurzel. Und es ist nötig, zuzugeben, dass sich die beiden Hälften Deutschlands im Laufe der geteilten Zeit verschiedentlich verändert haben. Darüber hinaus sollte die zwei Hälften natürlich zu einem Ganzen zusammenfügen.
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