“인간을 위한 철학”으로서의 독일 낭만주의 편지 - 프리드리히 슐레겔의 편지 에세이 「철학에 관하여」를 중심으로
Der romantische Brief als die ‘Philosophie für den Menschen’ - Eine Studie zu Friedrich Schlegels Briefessay Ueber die Philosophie
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초록
Im Zeitalter der Digitalisierung stehen uns eine Vielzahl von Kommunikationsmitteln zur Verfügung. Der Brief als ursprüngliches Kommunikationsmedium behält seine Bedeutung immer noch bei und spielt auch in der Gegenwart weiterhin eine wichtige Rolle, wenn auch in verschiedenen Formen. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich damit, wie sich der Brief als eigenständiges Textgenre am Ende des 18. Jahrhunderts, des Zeitalters der Briefe, durch die Frühromantik an Bedeutung gewann und in erweiterten Kontexten genutzt wurde. Zunächst wurden die Veränderungen in der Briefkultur in Europa vor und nach dem 18. Jahrhundert beleuchtet sowie die Bedeutung der Briefe für die romantische Geselligkeit. Dadurch zeigt sich, dass der Brief wie ein Essay erscheint und in diesem Kontext die Funktion der wissenschaftlichen Mitteilung sowie des selbstreflexiven Textes trägt. Ueber die Philosophie. An Dorothea von Friedrich Schlegel ist ein Paradebeispiel für diese romantischen Briefessays. Es ist zwar kein reales Briefessay, zeichnet sich jedoch besonders aus, weil es über das Medium hinausgeht, das Schlegels philosophisches Denken vermittelt. Es geht hier auch um einen hervorragenden Einblick in die Bedeutung des Briefs und der menschlichen Wechselwirkung. Zudem gibt es hier Aufschluss darüber, wie Briefe als Brücke zwischen Leben und Kunst fungieren und welche ästhetischen Prinzipien in romantischen Briefessays zum Ausdruck kommen. Letztendlich vermittelt dies die Philosophie für den Menschen, das Wesen der menschlichen Geselligkeit.
Abstract
Im Zeitalter der Digitalisierung stehen uns eine Vielzahl von Kommunikationsmitteln zur Verfügung. Der Brief als ursprüngliches Kommunikationsmedium behält seine Bedeutung immer noch bei und spielt auch in der Gegenwart weiterhin eine wichtige Rolle, wenn auch in verschiedenen Formen. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich damit, wie sich der Brief als eigenständiges Textgenre am Ende des 18. Jahrhunderts, des Zeitalters der Briefe, durch die Frühromantik an Bedeutung gewann und in erweiterten Kontexten genutzt wurde. Zunächst wurden die Veränderungen in der Briefkultur in Europa vor und nach dem 18. Jahrhundert beleuchtet sowie die Bedeutung der Briefe für die romantische Geselligkeit. Dadurch zeigt sich, dass der Brief wie ein Essay erscheint und in diesem Kontext die Funktion der wissenschaftlichen Mitteilung sowie des selbstreflexiven Textes trägt. Ueber die Philosophie. An Dorothea von Friedrich Schlegel ist ein Paradebeispiel für diese romantischen Briefessays. Es ist zwar kein reales Briefessay, zeichnet sich jedoch besonders aus, weil es über das Medium hinausgeht, das Schlegels philosophisches Denken vermittelt. Es geht hier auch um einen hervorragenden Einblick in die Bedeutung des Briefs und der menschlichen Wechselwirkung. Zudem gibt es hier Aufschluss darüber, wie Briefe als Brücke zwischen Leben und Kunst fungieren und welche ästhetischen Prinzipien in romantischen Briefessays zum Ausdruck kommen. Letztendlich vermittelt dies die Philosophie für den Menschen, das Wesen der menschlichen Geselligkeit.
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