오늘날 독일어에서 외래어 명사의 복수형 이중 형태에 대한 분석
Zu den Doppelformen bei der Pluralbildung fremder Substantive im heutigen Deutschen
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초록
Das Pluralsystem im heutigen Deutschen ist eines der schwierigsten Themen der Grammatik. Insgesamt sind bei der Bildung des Plurals im Deutschen neun Möglichkeiten beteiligt. Wie man erkennen kann, sind die Arten der Pluralbildung vielfältig und arbiträr. Bei Fremdwörtern treten die gleichen oder mehr Probleme auf als bei einheimischen Wörtern. Im Lauf der Zeit werden die aus fremden Sprachen entlehnten Substantive, die zunächst fremde Pluralformen haben, mit deutschen Endungen integriert. Eine Reihe von Fremdwörtern zeigt bei der Pluralbildung gewisse Schwankungen mit dem Ergebnis, dass Doppelformen nebeneinander stehen. In Internetsuchmaschinen haben wir Pluralvarianten der Fremdwörter im Mai 2011 untersucht. Um Erscheinungen der Schwankung besser zu verstehen, haben bei der Wortwahl die Fremdsubstantive den Vorrang, die sprachwissenschaftlich oft debattiert werden. Für Fremdwörter scheint auf den ersten Blick das Pluralmorphem -s als automatische Lösung zu fungieren. Daneben gilt aber gerade bei viele Entlehnungen aus dem Griechischen und Lateinischen, sofern bestimmte strukturelle Charakteristika vorliegen, die Favorisierung von -en. Der s-Plural ist historisch eigentlich untypisch und für die deutsche Sprache erst relativ spät belegt. Heute gehört die Pluralform auf -s zum Standard der deutschen Pluralbildung. Unsere Analyse zeigt deutlich eine Erscheinung, dass der s-Plural bei Fremdwörtern immer beliebter wird. Bei den aus dem Französischen entlehnten Substantiven gibt es eine Konkurrenz zwischen der s-Suffigierung und der e-Pluralbildung. Die Fremdsubstantive englischer Herkunft haben vom Englischen her einen s-Plural, den sie im Deutschen behalten. Außerdem ist eine stark wirkende Erscheinung in unserer Untersuchung zu beobachten, die Grundformflexion auf einige Subtantive mit Stammflexion auszudehnen. Viele der betreffenden Substantive zeigen neben den alten Formen neuere Pluralformen mit Grundformflexion. Die nichtsystemangemessene Stammflexion wird durch die Grundformflexion ersetzt.
Abstract
Das Pluralsystem im heutigen Deutschen ist eines der schwierigsten Themen der Grammatik. Insgesamt sind bei der Bildung des Plurals im Deutschen neun Möglichkeiten beteiligt. Wie man erkennen kann, sind die Arten der Pluralbildung vielfältig und arbiträr. Bei Fremdwörtern treten die gleichen oder mehr Probleme auf als bei einheimischen Wörtern. Im Lauf der Zeit werden die aus fremden Sprachen entlehnten Substantive, die zunächst fremde Pluralformen haben, mit deutschen Endungen integriert. Eine Reihe von Fremdwörtern zeigt bei der Pluralbildung gewisse Schwankungen mit dem Ergebnis, dass Doppelformen nebeneinander stehen. In Internetsuchmaschinen haben wir Pluralvarianten der Fremdwörter im Mai 2011 untersucht. Um Erscheinungen der Schwankung besser zu verstehen, haben bei der Wortwahl die Fremdsubstantive den Vorrang, die sprachwissenschaftlich oft debattiert werden. Für Fremdwörter scheint auf den ersten Blick das Pluralmorphem -s als automatische Lösung zu fungieren. Daneben gilt aber gerade bei viele Entlehnungen aus dem Griechischen und Lateinischen, sofern bestimmte strukturelle Charakteristika vorliegen, die Favorisierung von -en. Der s-Plural ist historisch eigentlich untypisch und für die deutsche Sprache erst relativ spät belegt. Heute gehört die Pluralform auf -s zum Standard der deutschen Pluralbildung. Unsere Analyse zeigt deutlich eine Erscheinung, dass der s-Plural bei Fremdwörtern immer beliebter wird. Bei den aus dem Französischen entlehnten Substantiven gibt es eine Konkurrenz zwischen der s-Suffigierung und der e-Pluralbildung. Die Fremdsubstantive englischer Herkunft haben vom Englischen her einen s-Plural, den sie im Deutschen behalten. Außerdem ist eine stark wirkende Erscheinung in unserer Untersuchung zu beobachten, die Grundformflexion auf einige Subtantive mit Stammflexion auszudehnen. Viele der betreffenden Substantive zeigen neben den alten Formen neuere Pluralformen mit Grundformflexion. Die nichtsystemangemessene Stammflexion wird durch die Grundformflexion ersetzt.
참고문헌 (12)
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