독일어 명사 어형성 규칙의 형태론적 생산성에 대한 코퍼스-계량언어학적 연구
Eine korpuslinguistische Untersuchung zur morphologischen Produktivität der Wortbildungsregeln bei deutschen Substantiven
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초록
Die morphologische Produktivität wird als die Eigenschaft eines Wortbildungsaffixes verstanden, neue, bisher nicht lexikalisierte Wortformen zu produzieren. Das Zieldieser Arbeit liegt darin, diese Eigenschaft der deutschen Derivationssuffixe beider Nomenbildung korpuslinguistisch zu analysieren und miteinander zuvergleichen. Als Untersuchungsgegenstand werden insgesamt acht Derivationssuffixe, undzwar -er/-ler/-ner, -ling, -är, -(at)or, -ent/-ant, -eur, -iker, -ist, ausgewählt, dienomina agentis als Derivate ableiten können. Für die empirische Studie werden5,000 Belege für jedes Suffix für den Zeitraum von 1900 bis 1999 vomDWDS-Kernkorpus extrahiert und lemmatisiert. Anhand von Häufigkeitsdaten(Token- und Typefrequenz, hapax legomena), Produktivitätsmaßen (TTR, P undP*) und vocabulary growth curve (VGC) werden die Suffixe im Hinblick auf ihreProduktivität verglichen und diskutiert. Als Ergebnisse der Analyse wurde Folgendes festgestellt: Die Produktivität desSuffixs -er/-ler/-ner ist am höchsten und die von -är am niedrigsten. Die anderenSuffixe verteilen sich in zwei Gruppen - die obere und die untere Gruppe. Zuroberen Gruppe gehören -(at)or, -ist sowie -ent/-ant, und zur unteren -iker, -eursowie -ling. Bezüglich der Produktivität liegt die obere Gruppe höher als die untereGruppe, aber in jeder Gruppe schwankt die Produktivität der Suffixe je nach denProduktivitätsmaßen.
Abstract
Die morphologische Produktivität wird als die Eigenschaft eines Wortbildungsaffixes verstanden, neue, bisher nicht lexikalisierte Wortformen zu produzieren. Das Zieldieser Arbeit liegt darin, diese Eigenschaft der deutschen Derivationssuffixe beider Nomenbildung korpuslinguistisch zu analysieren und miteinander zuvergleichen. Als Untersuchungsgegenstand werden insgesamt acht Derivationssuffixe, undzwar -er/-ler/-ner, -ling, -är, -(at)or, -ent/-ant, -eur, -iker, -ist, ausgewählt, dienomina agentis als Derivate ableiten können. Für die empirische Studie werden5,000 Belege für jedes Suffix für den Zeitraum von 1900 bis 1999 vomDWDS-Kernkorpus extrahiert und lemmatisiert. Anhand von Häufigkeitsdaten(Token- und Typefrequenz, hapax legomena), Produktivitätsmaßen (TTR, P undP*) und vocabulary growth curve (VGC) werden die Suffixe im Hinblick auf ihreProduktivität verglichen und diskutiert. Als Ergebnisse der Analyse wurde Folgendes festgestellt: Die Produktivität desSuffixs -er/-ler/-ner ist am höchsten und die von -är am niedrigsten. Die anderenSuffixe verteilen sich in zwei Gruppen - die obere und die untere Gruppe. Zuroberen Gruppe gehören -(at)or, -ist sowie -ent/-ant, und zur unteren -iker, -eursowie -ling. Bezüglich der Produktivität liegt die obere Gruppe höher als die untereGruppe, aber in jeder Gruppe schwankt die Produktivität der Suffixe je nach denProduktivitätsmaßen.
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