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요한 니콜라우스 테텐즈의 ‘자기감정’의 이론

Eine Studie über die Theorie des Selbstgefühls von Johann Nikolaus Tetens

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주제분류독일어와문학

초록

Johann Nikolaus Tetens hat in seinem opus magnum, Philosophischen Versuchen über die menschliche Natur und ihre Entwicklung (1777), eine grundlegende Methode aufgestellt, die der aufklärerischen Anthropologie als der Fundamentalwissenschaft zugrunde liegt. Kraft dieser Methode, auf die sich der englische Empirist John Locke in seinen An Essay concerning Human Understanding (1690) und die deutschsprachigen Psychologen in der ‘Erfahrungsseelenlehre’ verlassen haben, hat Tetens die auf der Erfahrung beruhende Analyse der menschlichen Seele unternommen. Laut ihm ist es nichts anderes als das Selbstgefühl, das uns es erlauben kann, das, was durch Reflexionen und Schlüsse nicht aufgegriffen werden kann, erst unmittelbar gewahrzunehmen und damit zugleich das menschliche Ich als ein aus der komplexen Operation der Seelenveränderungen wie Erkennen,Fühlen, Affiziertwerden usw. ausgebildetes ganzes Ich aufzufassen. Als eine Modalität des Selbstgefühls ist das Gefühl des Schönen, das selbstreferenziell, selbstgenerierend und selbstgenügend ist, die wichtige Möglichkeitsbedingung zur prinzipiellen Konzeptualisierung der anthropologischen Ästhetik, die auf die Idee des ganzen Menschen gegründet ist. Letztendlich kann die Theorie des Selbstgefühls von Johann Nikolaus Tetens mit dem Begriff des Gefühls des Schönen und seinen prinzipbildenden Potenzialen als der Kernbereich der methodologischen Grundlagen der anthropologischen Ästhetik erfasst werden. Wenn auch die ästhetiktheoretisch innovativen Aspekte der Theorie des Selbstgefühls von Tetens nicht deutlich hervorzustellen und daher schwieriger zu bewerten sind, hat seine systematische Ausformulierung der (Selbst-)Gefühlsphänomene zur methodologischen Artikulierung der psychologischen Ästhetik des späten 18. Jahrhunderts beigetragen, und am Ende des 19. Jahrhunderts ist seine Resonanz bei der Experimentalästhetik von Gustav Fechner gefunden worden, der sich für die spekulative Naturphilosophie des Schellingianers Lorenz Oken begeistert und eigene Psychophysik zum ersten Mal begründet hat.

Abstract

Johann Nikolaus Tetens hat in seinem opus magnum, Philosophischen Versuchen über die menschliche Natur und ihre Entwicklung (1777), eine grundlegende Methode aufgestellt, die der aufklärerischen Anthropologie als der Fundamentalwissenschaft zugrunde liegt. Kraft dieser Methode, auf die sich der englische Empirist John Locke in seinen An Essay concerning Human Understanding (1690) und die deutschsprachigen Psychologen in der ‘Erfahrungsseelenlehre’ verlassen haben, hat Tetens die auf der Erfahrung beruhende Analyse der menschlichen Seele unternommen. Laut ihm ist es nichts anderes als das Selbstgefühl, das uns es erlauben kann, das, was durch Reflexionen und Schlüsse nicht aufgegriffen werden kann, erst unmittelbar gewahrzunehmen und damit zugleich das menschliche Ich als ein aus der komplexen Operation der Seelenveränderungen wie Erkennen,Fühlen, Affiziertwerden usw. ausgebildetes ganzes Ich aufzufassen. Als eine Modalität des Selbstgefühls ist das Gefühl des Schönen, das selbstreferenziell, selbstgenerierend und selbstgenügend ist, die wichtige Möglichkeitsbedingung zur prinzipiellen Konzeptualisierung der anthropologischen Ästhetik, die auf die Idee des ganzen Menschen gegründet ist. Letztendlich kann die Theorie des Selbstgefühls von Johann Nikolaus Tetens mit dem Begriff des Gefühls des Schönen und seinen prinzipbildenden Potenzialen als der Kernbereich der methodologischen Grundlagen der anthropologischen Ästhetik erfasst werden. Wenn auch die ästhetiktheoretisch innovativen Aspekte der Theorie des Selbstgefühls von Tetens nicht deutlich hervorzustellen und daher schwieriger zu bewerten sind, hat seine systematische Ausformulierung der (Selbst-)Gefühlsphänomene zur methodologischen Artikulierung der psychologischen Ästhetik des späten 18. Jahrhunderts beigetragen, und am Ende des 19. Jahrhunderts ist seine Resonanz bei der Experimentalästhetik von Gustav Fechner gefunden worden, der sich für die spekulative Naturphilosophie des Schellingianers Lorenz Oken begeistert und eigene Psychophysik zum ersten Mal begründet hat.

참고문헌 (9)

  1. Gawlick, Günter, "Umrisse einer Rezeptionsgeschichte" (1987)
  2. Helvétius, Claude Adrien, "Mit einer Vorrede Herrn Johann Christoph Gottscheds"
  3. Kant, Immanuel, "Immanuel Kant Werke Bd. X" (1957)
  4. Meyer, Annette, "Die Wissenschaft vom Menschen in der schottischen und deutschen Aufklärung" (2008)
  5. Proß, Wolfgang, "Johann Gottfried Herder: Werke in drei Bänden, Bd. II" (1984)
  6. Schings, Hans-Jürgen, "Literatur und Anthropologie im 18" (1994)
  7. Schmeisser, Martin, "Geheimliteratur und Geheimbuchhandel in Europa im 18" (2011)
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  9. Thiel, Udo, "The Early Modern Subject. Self-Consciousness and Personal Identity from Descartes to Hume" (2011)

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