경험심리학적 미학으로서 에버하르트의 감정미학
Die Gefühlsästhetik Johann August Eberhards als die Ästhetik der empirischen Psychologie
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Die Gefühlsästhetik Johann August Eberhards als die Ästhetik der empirischen Psychologie Der Paradigmenwechsel der Wissenschaften in der deutschen Aufklärung umfaßt zwei wichtige Implikationen wie ‘den Wechsel von der rationalen Psychologie hin zu der empirischen Psychologie’ und ‘die Physiologisierung der Seele’. Während die erstere sich auf die Ablehnung des traditionell-metaphysischen Wissenschaftssystems und die Etablierung des empirisch beweisbaren Wissenssystems bezieht, hat die letztere damit zu tun, auf das Ideal von ‘commercium mentis et corporis’ hinauslaufen zu wollen, indem man die Dichotomie von Körper und Seele in Zweifel zieht. Einerseits beinhaltet die Ablehnung des traditionell-metaphysischen Wissenschaftssystems nicht, dass man die epistemischen Grundlagen der rationalistischen Metaphysik mit der Wurzel ausrottet, sondern dass man die hierarchische Ordnung zwischen der rationalen und der empirischen Psychologie relativiert. Andererseits bedeutet die Suche nach dem Ideal von ‘commercium mentis et corporis’ die Zutageförderung des affektiv-emotionalen Wesens der Seele. Diesen zwei Implikationen des wissenschaftlichen Paradigmenwechsels in der deutschen Aufklärung liegt als eine gemeinsame Basis der Gefühlsbegriff zugrunde. Die anthropologisch orientierten Ästhetiktheoretiker in der deutschen Aufklärung haben den Gefühlsbegriff, der außer der abstrahierenden konzeptionellen Erkenntnisse die körperlichen und seelischen Erfahrungen umschließt, für das Kernmerkmal gehalten, das zeigt, dass im Grenzbereich zwischen der innerlichen Erfahrung der Seele und der äußerlichen Erfahrung des Körpers der Mensch sich selbst als ein Ganzes erlebt. Daher war der Versuch, dem Grenzbereich zwischen dem Körper und der Seele als dem Erscheinungsbereich des Gefühls einen Platz im Wissenssystem zuzuweisen und sein Wirkungspotential zu typologisieren, eine entscheidende Ermöglichungsbedingung für die Begründung des Selbsterkennenssystems des ‘ganzen Menschen’ als des Mottos der aufklärerischen Anthropologie. Des Weiteren war die Klarstellung des Gefühlssystems ‘conditio sine qua non’ dafür, eine anthropologische Ästhetik aus der empirischen Psychologie, der empirischen Anthropologie und der Ästhetik zu konstruieren. Dazu hat Johann August Eberhard mit seiner anthropologischen Gefühlsästhetik entscheidend beigetragen.
Abstract
Die Gefühlsästhetik Johann August Eberhards als die Ästhetik der empirischen Psychologie Der Paradigmenwechsel der Wissenschaften in der deutschen Aufklärung umfaßt zwei wichtige Implikationen wie ‘den Wechsel von der rationalen Psychologie hin zu der empirischen Psychologie’ und ‘die Physiologisierung der Seele’. Während die erstere sich auf die Ablehnung des traditionell-metaphysischen Wissenschaftssystems und die Etablierung des empirisch beweisbaren Wissenssystems bezieht, hat die letztere damit zu tun, auf das Ideal von ‘commercium mentis et corporis’ hinauslaufen zu wollen, indem man die Dichotomie von Körper und Seele in Zweifel zieht. Einerseits beinhaltet die Ablehnung des traditionell-metaphysischen Wissenschaftssystems nicht, dass man die epistemischen Grundlagen der rationalistischen Metaphysik mit der Wurzel ausrottet, sondern dass man die hierarchische Ordnung zwischen der rationalen und der empirischen Psychologie relativiert. Andererseits bedeutet die Suche nach dem Ideal von ‘commercium mentis et corporis’ die Zutageförderung des affektiv-emotionalen Wesens der Seele. Diesen zwei Implikationen des wissenschaftlichen Paradigmenwechsels in der deutschen Aufklärung liegt als eine gemeinsame Basis der Gefühlsbegriff zugrunde. Die anthropologisch orientierten Ästhetiktheoretiker in der deutschen Aufklärung haben den Gefühlsbegriff, der außer der abstrahierenden konzeptionellen Erkenntnisse die körperlichen und seelischen Erfahrungen umschließt, für das Kernmerkmal gehalten, das zeigt, dass im Grenzbereich zwischen der innerlichen Erfahrung der Seele und der äußerlichen Erfahrung des Körpers der Mensch sich selbst als ein Ganzes erlebt. Daher war der Versuch, dem Grenzbereich zwischen dem Körper und der Seele als dem Erscheinungsbereich des Gefühls einen Platz im Wissenssystem zuzuweisen und sein Wirkungspotential zu typologisieren, eine entscheidende Ermöglichungsbedingung für die Begründung des Selbsterkennenssystems des ‘ganzen Menschen’ als des Mottos der aufklärerischen Anthropologie. Des Weiteren war die Klarstellung des Gefühlssystems ‘conditio sine qua non’ dafür, eine anthropologische Ästhetik aus der empirischen Psychologie, der empirischen Anthropologie und der Ästhetik zu konstruieren. Dazu hat Johann August Eberhard mit seiner anthropologischen Gefühlsästhetik entscheidend beigetragen.
참고문헌 (16)
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