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몸 담론의 미학적 기초로서 감정이입 - 테오도르 립스의 감정이입 개념의 재활성화를 위하여

Einfühlung als eine ästhetische Grundlage der Leiblichkeitsdiskurse - Zur Reaktualisierung des Begriffs ‘Einfühlung’ von Theodor Lipps

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주제분류독일어와문학

초록

Von Homer und Aristoteles über Spinoza und Descartes bis zu Scheler und Stein hat das Gefühl ein wichtiges philosophisches Thema ausgebildet. Trotzdem waren dabei die Momente des Paradigmenwechsels kaum zu spüren. Aber seit Ende des 90er Jahren im vorigen Jahrhundert ist die Gefühlsforschung in den Bereichen von Kulturwissenschaften, Literatur- und Medienwissenschaft,Medizin, Psychologie und Neurowissenschaften zunehmend in den Vordergrund gerückt. Der Grund dafür besteht darin, dass die Zeit Mitte der 90er Jahren die der intensivierten Gehirnforschung gewesen ist, die den bestehenden gegeneinander abgegrenzten Disziplinen droht, jeweils eigenen Festboden mit der fachspezifischen Selbstgenügsamkeit zu verlieren. Die Hervorhebung des Gefühls als eines entscheidenden Moments des Paradigmenwechsels hat es den verschiedenen Forschern ermöglicht, sich der dichotomischen Hierarchie des Körpers und des Geistes zu entziehen und zu einem völlig anderen unteilbaren Bereich des ‘im Gegenstand sich selbst erlebenden Leibes’ überzugehen. Eine wichtige Angelegenheit zur Aktualisierung des Leibesbegriffs ist nichts anderes als die Einfühlung. In einer neuesten Forschung fungiert die Einfühlung, d.h. ‘the empathy’, als “the cognitive and emotional processes that bind people together in various kinds of relationships that permit sharing of experiences as well as understanding of others”. Im gleichen Horizont mit dem neurowissenschaftlichen Verständnis der Einfühlung als eines fundamentalen Mechanismus der sozialen Handlungen hat der deutsche Philosoph und Ästhetiker Friedrich Theodor Vischer bereits Mitte des neunzehnten Jahrhunderts zum ersten Mal ein ähnliches Thema behandelt und danach Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts Hubert Rohracher es aufgrund des ‘Carpenter Effect’ weiterentwickelt, der besagt, dass das Sehen einer bestimmten Bewegung und das Denken darüber ihr Vollziehen verursacht. Aber es ist Theodor Lipps, der im ähnlichen Kontext des gegenwärtigen ‘neuroscientific behaviorism’ die ästhetischen Grundlagen der kulturwissenschaftlichen Leibesdiskurse zutage zu fördern vermochte. Die Einfühlungstheorie von Th. Lipps bleibt ein fast unbekanntes Land, obwohl sie bereits Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts weitgehend rezipiert worden ist. Daher unternimmt die vorliegende Arbeit, die ästhetischen Grundlagen der Leibesdiskurse in der intensiven Auseinandersetzung mit der Einfühlungstheorie von Th. Lipps herauszuarbeiten und damit zugleich an ihre Anwendbarkeit heranzutasten.

Abstract

Von Homer und Aristoteles über Spinoza und Descartes bis zu Scheler und Stein hat das Gefühl ein wichtiges philosophisches Thema ausgebildet. Trotzdem waren dabei die Momente des Paradigmenwechsels kaum zu spüren. Aber seit Ende des 90er Jahren im vorigen Jahrhundert ist die Gefühlsforschung in den Bereichen von Kulturwissenschaften, Literatur- und Medienwissenschaft,Medizin, Psychologie und Neurowissenschaften zunehmend in den Vordergrund gerückt. Der Grund dafür besteht darin, dass die Zeit Mitte der 90er Jahren die der intensivierten Gehirnforschung gewesen ist, die den bestehenden gegeneinander abgegrenzten Disziplinen droht, jeweils eigenen Festboden mit der fachspezifischen Selbstgenügsamkeit zu verlieren. Die Hervorhebung des Gefühls als eines entscheidenden Moments des Paradigmenwechsels hat es den verschiedenen Forschern ermöglicht, sich der dichotomischen Hierarchie des Körpers und des Geistes zu entziehen und zu einem völlig anderen unteilbaren Bereich des ‘im Gegenstand sich selbst erlebenden Leibes’ überzugehen. Eine wichtige Angelegenheit zur Aktualisierung des Leibesbegriffs ist nichts anderes als die Einfühlung. In einer neuesten Forschung fungiert die Einfühlung, d.h. ‘the empathy’, als “the cognitive and emotional processes that bind people together in various kinds of relationships that permit sharing of experiences as well as understanding of others”. Im gleichen Horizont mit dem neurowissenschaftlichen Verständnis der Einfühlung als eines fundamentalen Mechanismus der sozialen Handlungen hat der deutsche Philosoph und Ästhetiker Friedrich Theodor Vischer bereits Mitte des neunzehnten Jahrhunderts zum ersten Mal ein ähnliches Thema behandelt und danach Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts Hubert Rohracher es aufgrund des ‘Carpenter Effect’ weiterentwickelt, der besagt, dass das Sehen einer bestimmten Bewegung und das Denken darüber ihr Vollziehen verursacht. Aber es ist Theodor Lipps, der im ähnlichen Kontext des gegenwärtigen ‘neuroscientific behaviorism’ die ästhetischen Grundlagen der kulturwissenschaftlichen Leibesdiskurse zutage zu fördern vermochte. Die Einfühlungstheorie von Th. Lipps bleibt ein fast unbekanntes Land, obwohl sie bereits Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts weitgehend rezipiert worden ist. Daher unternimmt die vorliegende Arbeit, die ästhetischen Grundlagen der Leibesdiskurse in der intensiven Auseinandersetzung mit der Einfühlungstheorie von Th. Lipps herauszuarbeiten und damit zugleich an ihre Anwendbarkeit heranzutasten.

참고문헌 (21)

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