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성전환 파생과 텍스트 기능 - 여성전환 파생접미사 -in을 중심으로

Movierung und Textfunktionen: Am Beispiel des Ableitungssuffix -in

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주제분류독일어와문학

초록

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Movierung im (Kon-)Text. Dabei handelt es sich um die Suffixableitung mit -in und ihre Markiertheit. Die Arbeit will dadurch einen Beitrag zur textuellen und kommunikativen Funktion im Text im genannten Themenbereich leisten. Außerdem wird versucht, einen Forschungsbereich der feministischen Linguistik bzw. Sprachkritik darzustellen. Die Movierung ist ein Mittel der Sexusdifferenzierung, wobei einzelne Autoren die Details unterschiedlich festlegen. Nach einigen Beobachtungen und Überlegungen zur Begriffsbestimmung wird der Begriff ‘Movierung’ bzw. ‘Motion’ etwas anders als bisher üblich verstanden: Eine Movierung ist die Kennzeichnung des Geschlechts eines Lebewesens (eines Menschen oder eines Tieres) mit Hilfe einer Suffixableitung. Zum geschlechtergerechten Sprachgebrauch werden die weiblichen Pendants von Personen- und Berufsbezeichnungen, z.B. mit dem Suffix -in oder -frau, systematisch gebildet. Eine solche Strategie trage, so behaupten die feministischen Linguistinnen und Linguisten, sowohl zur Gleichsetzung von Genus und Sexus beim Sprachgebrauch als auch zur Beseitigung der Geschlechterdiskriminierung bei. Im Deutschen wird das weibliche Geschlecht mit der Movierung meist markiert, weil die semantische Extension des Femininums weniger umfangreich ist als die des Maskulinums und somit als spezifiziert betrachtet werden muss. Darüber hinaus versuche ich in der vorliegenden Untersuchung darzustellen, dass die weibliche Personen bezeichnenden Substantive sowie movierte Feminina textsyntaktische Aufgaben übernehmen können. Die Movierung hilft nicht nur, Personen weiblichen Geschlechts zu benennen, sondern darüber hinaus eine ausdrucksseitige Textverflechtung zu bilden und somit zum inhaltsseitigen Textzusammenhang beizutragen. Beispielsweise ist in der Textanalyse zu beobachten, dass die Movierung bzw. die movierten Substantive in unmittelbarem Kontext vorkommen können und ein solcher Kontext -wenigstens teilweise- betont wird. Sprachliche Elemente, die mehr an der Peripherie als im Zentrum eines Systems angesiedelt sind, sind vorzugsweise stilistisch markiert. Mit anderen Worten: Die Mittel der Wortbildung bzw. Movierung dienen einerseits der Erzeugung von Nominationseinheiten, andererseits gestalten sie die Textgefüge dynamisch mit.

Abstract

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Movierung im (Kon-)Text. Dabei handelt es sich um die Suffixableitung mit -in und ihre Markiertheit. Die Arbeit will dadurch einen Beitrag zur textuellen und kommunikativen Funktion im Text im genannten Themenbereich leisten. Außerdem wird versucht, einen Forschungsbereich der feministischen Linguistik bzw. Sprachkritik darzustellen. Die Movierung ist ein Mittel der Sexusdifferenzierung, wobei einzelne Autoren die Details unterschiedlich festlegen. Nach einigen Beobachtungen und Überlegungen zur Begriffsbestimmung wird der Begriff ‘Movierung’ bzw. ‘Motion’ etwas anders als bisher üblich verstanden: Eine Movierung ist die Kennzeichnung des Geschlechts eines Lebewesens (eines Menschen oder eines Tieres) mit Hilfe einer Suffixableitung. Zum geschlechtergerechten Sprachgebrauch werden die weiblichen Pendants von Personen- und Berufsbezeichnungen, z.B. mit dem Suffix -in oder -frau, systematisch gebildet. Eine solche Strategie trage, so behaupten die feministischen Linguistinnen und Linguisten, sowohl zur Gleichsetzung von Genus und Sexus beim Sprachgebrauch als auch zur Beseitigung der Geschlechterdiskriminierung bei. Im Deutschen wird das weibliche Geschlecht mit der Movierung meist markiert, weil die semantische Extension des Femininums weniger umfangreich ist als die des Maskulinums und somit als spezifiziert betrachtet werden muss. Darüber hinaus versuche ich in der vorliegenden Untersuchung darzustellen, dass die weibliche Personen bezeichnenden Substantive sowie movierte Feminina textsyntaktische Aufgaben übernehmen können. Die Movierung hilft nicht nur, Personen weiblichen Geschlechts zu benennen, sondern darüber hinaus eine ausdrucksseitige Textverflechtung zu bilden und somit zum inhaltsseitigen Textzusammenhang beizutragen. Beispielsweise ist in der Textanalyse zu beobachten, dass die Movierung bzw. die movierten Substantive in unmittelbarem Kontext vorkommen können und ein solcher Kontext -wenigstens teilweise- betont wird. Sprachliche Elemente, die mehr an der Peripherie als im Zentrum eines Systems angesiedelt sind, sind vorzugsweise stilistisch markiert. Mit anderen Worten: Die Mittel der Wortbildung bzw. Movierung dienen einerseits der Erzeugung von Nominationseinheiten, andererseits gestalten sie die Textgefüge dynamisch mit.

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