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축소 조어의 실현 형태와 기능적 양상

Die Repräsentativformen der Diminutivbildung und ihre funktionalen Aspekte im Deutschen

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주제분류독일어와문학

초록

In der vorliegenden Arbeit werden die Repräsentativformen der Diminutivbildung und ihre mannigfaltigen Funktionen im Deutschen behandelt. Die Diminution alssprachliches Phänomen ist den verschiedenen Sprachen gemeinsam. Aber wasversteht man unter ‘Diminution’? Die Diminution ist im Allgemeinen die Tatsache,dass ein Grundwort durch bestimmte Wortbildungs- bzw. lexikalische Mittelformal und semantisch modifiziert wird. Bei der Diminutivbildung unterscheidet man in der deutschen Sprache zweiDiminutivformen, und zwar synthetische Diminutivformen und analytische bzw. syntaktische Diminutivformen. Die synthetische Diminution im Deutschen wirddurch Suffigierung und Präfigierung realisiert. Die analytische bzw. syntaktischeDiminution wird aber vor allem mit Hilfe von dem Adjektiv klein als Attribut undals Kompositionsglied gebildet. Am häufigsten verwendet man bei derDiminutivbildung im Deutschen die Diminutivsuffixe -chen und -lein. SolcheFormen mit Suffixen werden als synthetische Formen der Diminuierung bezeichnet. Dabei geht es um Verkleinerung und manchmal auch um Affektivität. In funktionaler Hinsicht bezeichnet die Diminution bei Substantiven einerseitseine Verkleinerung und andererseits wird durch die Diminution auch manchmaleine emotionale Bedeutung ausgedrückt, die entweder positiv oder negativ seinkann. Pragmatische Funktionen der Diminutive werden im Rahmen derkonversationellen Implikaturen erklärt, unter der man im Einklang mit Grice dieInferenz der konventionellen Wort- und Satzbedeutung und der kontextuellenEvidenz versteht. Die Verwendung der Diminutive mit ihrer semantischenKomponente ‘klein’ kann als Artikulation der sog. pragmatischen Minimalisierungsstrategieinterpretiert werden. Die emotional-affektive Bedeutung der Diminutiven hängt weder vomWortbildungsmodell noch von der Wortbildungskonstruktion ab, sondern vomKontext der Äußerung. So haben die Diminutiven manchmal eine positive,manchmal eine negative Bedeutung, jeweils in Abhängigkeit vom Kontext. Über dieBestimmung der Funktionen der Diminutive müsen daher auch die Beziehung derKommunikationsteilnehmer, die Textsorte sowie der Funktionalstil einbezogen werden.

Abstract

In der vorliegenden Arbeit werden die Repräsentativformen der Diminutivbildung und ihre mannigfaltigen Funktionen im Deutschen behandelt. Die Diminution alssprachliches Phänomen ist den verschiedenen Sprachen gemeinsam. Aber wasversteht man unter ‘Diminution’? Die Diminution ist im Allgemeinen die Tatsache,dass ein Grundwort durch bestimmte Wortbildungs- bzw. lexikalische Mittelformal und semantisch modifiziert wird. Bei der Diminutivbildung unterscheidet man in der deutschen Sprache zweiDiminutivformen, und zwar synthetische Diminutivformen und analytische bzw. syntaktische Diminutivformen. Die synthetische Diminution im Deutschen wirddurch Suffigierung und Präfigierung realisiert. Die analytische bzw. syntaktischeDiminution wird aber vor allem mit Hilfe von dem Adjektiv klein als Attribut undals Kompositionsglied gebildet. Am häufigsten verwendet man bei derDiminutivbildung im Deutschen die Diminutivsuffixe -chen und -lein. SolcheFormen mit Suffixen werden als synthetische Formen der Diminuierung bezeichnet. Dabei geht es um Verkleinerung und manchmal auch um Affektivität. In funktionaler Hinsicht bezeichnet die Diminution bei Substantiven einerseitseine Verkleinerung und andererseits wird durch die Diminution auch manchmaleine emotionale Bedeutung ausgedrückt, die entweder positiv oder negativ seinkann. Pragmatische Funktionen der Diminutive werden im Rahmen derkonversationellen Implikaturen erklärt, unter der man im Einklang mit Grice dieInferenz der konventionellen Wort- und Satzbedeutung und der kontextuellenEvidenz versteht. Die Verwendung der Diminutive mit ihrer semantischenKomponente ‘klein’ kann als Artikulation der sog. pragmatischen Minimalisierungsstrategieinterpretiert werden. Die emotional-affektive Bedeutung der Diminutiven hängt weder vomWortbildungsmodell noch von der Wortbildungskonstruktion ab, sondern vomKontext der Äußerung. So haben die Diminutiven manchmal eine positive,manchmal eine negative Bedeutung, jeweils in Abhängigkeit vom Kontext. Über dieBestimmung der Funktionen der Diminutive müsen daher auch die Beziehung derKommunikationsteilnehmer, die Textsorte sowie der Funktionalstil einbezogen werden.

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