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실러의 예술론에 나타난 현대인의 미적 총체성

Die ästhetische Totalität des modernen Menschen in F. Schillers Kunstauffassung

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주제분류독일어와문학

초록

Nach einer Diagnose F. Schillers hat die moderne Aufklärung die “Geistesgeschäfte” des Menschen vereinzelt. Somit hat sich die geistige Natur des Menschen von der sinnlichen isoliert, so dass zwei entfremdete Menschentypen entstanden sind: ein “ganz rationeller Mensch” und ein “ganz sensueller Mensch.” Beide haben miteinander nur gemein, dass sie von einer “Rigidität” und “Trägheit” beherrscht werden, indem sich jener rein von “Empfindung”, dieser von “reiner Erkenntnis” bestimmen lässt. Um die Krise der modernen Entfremdung zu überwinden und dem Menschen wieder die Totalität am Charakter zurückzugeben, engagiert Schiller das Schöne der Kunst, mit dem sowohl die sinnliche als auch die geistige Natur zugleich erregt und zum harmonischen Ausgleich gebracht werden können. Er sagt, dass in der altgriechischen Kunst die Totalität schon so perfekt dargestellt ist, dass die “Venus” (die Freiheit des Individuums) feierlich von den “Horen”(die sittliche Ordnung der Gesellschaft) empfangen wird. Aber eine derartige klassische “naive” Totalität sei in der modernen Zeit nicht mehr zu vertreten, da seit der Aufklärung der menschliche Geist so “sentimentalisch” (d.h. unendlich subjektiv) geworden sei, dass eine ideal dargestellte Totalität kaum einer Überprüfung aus Sicht der Realität standhalten könne. So konzipiert Schiller die Totalität der Moderne als eine dynamische. Er fundiert nämlich eine stets nach der vorgestellten Totalität strebende unendliche Bewegung als diejenige moderne Totalität, in der sowohl die sinnliche, als auch die geistige Natur auf ihr Bestes hin erregt und aufeinander zur Balancierung ausgewogen werden. Beispielhaft für eine derartige Kunst ist die sentimentale Dichtung, in der die Totalität zwar angestrebt wird, aber in der zugleich eine unüberbrückbare Diskrepanz aufzuspüren ist. Dazu zählen sowohl die idyllische, als auch die satirische Dichtung; die eine mit der idealistischen, die andere mit der realistischen Geistesorientierung.

Abstract

Nach einer Diagnose F. Schillers hat die moderne Aufklärung die “Geistesgeschäfte” des Menschen vereinzelt. Somit hat sich die geistige Natur des Menschen von der sinnlichen isoliert, so dass zwei entfremdete Menschentypen entstanden sind: ein “ganz rationeller Mensch” und ein “ganz sensueller Mensch.” Beide haben miteinander nur gemein, dass sie von einer “Rigidität” und “Trägheit” beherrscht werden, indem sich jener rein von “Empfindung”, dieser von “reiner Erkenntnis” bestimmen lässt. Um die Krise der modernen Entfremdung zu überwinden und dem Menschen wieder die Totalität am Charakter zurückzugeben, engagiert Schiller das Schöne der Kunst, mit dem sowohl die sinnliche als auch die geistige Natur zugleich erregt und zum harmonischen Ausgleich gebracht werden können. Er sagt, dass in der altgriechischen Kunst die Totalität schon so perfekt dargestellt ist, dass die “Venus” (die Freiheit des Individuums) feierlich von den “Horen”(die sittliche Ordnung der Gesellschaft) empfangen wird. Aber eine derartige klassische “naive” Totalität sei in der modernen Zeit nicht mehr zu vertreten, da seit der Aufklärung der menschliche Geist so “sentimentalisch” (d.h. unendlich subjektiv) geworden sei, dass eine ideal dargestellte Totalität kaum einer Überprüfung aus Sicht der Realität standhalten könne. So konzipiert Schiller die Totalität der Moderne als eine dynamische. Er fundiert nämlich eine stets nach der vorgestellten Totalität strebende unendliche Bewegung als diejenige moderne Totalität, in der sowohl die sinnliche, als auch die geistige Natur auf ihr Bestes hin erregt und aufeinander zur Balancierung ausgewogen werden. Beispielhaft für eine derartige Kunst ist die sentimentale Dichtung, in der die Totalität zwar angestrebt wird, aber in der zugleich eine unüberbrückbare Diskrepanz aufzuspüren ist. Dazu zählen sowohl die idyllische, als auch die satirische Dichtung; die eine mit der idealistischen, die andere mit der realistischen Geistesorientierung.

참고문헌 (15)

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