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프리드리히 쉴러 「미학편지」의 논리구조에 관하여

Über die logische Struktur der “ästhetischen Briefe” von Fr. Schiller

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주제분류기타인문학

초록

“Ästheische Briefe” sind ein Kunstprogramm, mit dem Schiller als “Sachwalter” der Kunst in der Zeit der Aufdifferenzierung der Gesellschaft in Funktionssysteme die Funktion und die Selbstreferenz des Kunstsystems zu begründen versucht. Im Prozeß der Ausdifferenzierung muss die Kunst allein mit dem Code Schönheit operieren. Insofern als soziale Systeme aufgrund ihrer spezifischen gesellschaftlichen Funktionen existieren, fragt sich der “Sachverwalter” der Kunst danach, welche spezifische Funktion der Schönheit bzw. der schönen Kunst zugeteilt wird. Das Konzept einer solchen Funktion, die in der Gesellschaft nur die Schönheit bzw. die schöne Kunst erfüllen kann, begründet sich auf die Bildung der menschlichen Totalität, deren Bedarf aus Kritiken an der Französischen Revolution und an der modernen Gesellschaft überzeugend erörtert wird. Und die Frage, wie die Schöneit die Totalität des Menschen bildet, wird direkt danach durch die transzendentale Deduktion der Schönheit aus der Bedingungen der Totalität des Menschen beantwortet. Und daraus ergibt sich außerdem auch eine neue Identität der schönen Kunst, das "ästhetische Spiel" mit dem "aufrichtigen" und "selbständigen Schein". Diese Selbtlegitimation der Kunst drückt sich in dem homo ludens aus. Der ästhetische Mensch, ein anderer Ausdruck des "ästhetischen Zustandes", den die Kunst einlösen soll, ist der wahre Mensch bzw. die "Consummation" der Menschheit. Dagegen bedeuten homo politicus, homo oeconomicus und homo sapiens usw. "Bruchstücke" der Menschheit, Entfremdung des Menschen von sich selbst. Allein die Kunst nimmt das volle Dasein des Menschen in Anspruch.

Abstract

“Ästheische Briefe” sind ein Kunstprogramm, mit dem Schiller als “Sachwalter” der Kunst in der Zeit der Aufdifferenzierung der Gesellschaft in Funktionssysteme die Funktion und die Selbstreferenz des Kunstsystems zu begründen versucht. Im Prozeß der Ausdifferenzierung muss die Kunst allein mit dem Code Schönheit operieren. Insofern als soziale Systeme aufgrund ihrer spezifischen gesellschaftlichen Funktionen existieren, fragt sich der “Sachverwalter” der Kunst danach, welche spezifische Funktion der Schönheit bzw. der schönen Kunst zugeteilt wird. Das Konzept einer solchen Funktion, die in der Gesellschaft nur die Schönheit bzw. die schöne Kunst erfüllen kann, begründet sich auf die Bildung der menschlichen Totalität, deren Bedarf aus Kritiken an der Französischen Revolution und an der modernen Gesellschaft überzeugend erörtert wird. Und die Frage, wie die Schöneit die Totalität des Menschen bildet, wird direkt danach durch die transzendentale Deduktion der Schönheit aus der Bedingungen der Totalität des Menschen beantwortet. Und daraus ergibt sich außerdem auch eine neue Identität der schönen Kunst, das "ästhetische Spiel" mit dem "aufrichtigen" und "selbständigen Schein". Diese Selbtlegitimation der Kunst drückt sich in dem homo ludens aus. Der ästhetische Mensch, ein anderer Ausdruck des "ästhetischen Zustandes", den die Kunst einlösen soll, ist der wahre Mensch bzw. die "Consummation" der Menschheit. Dagegen bedeuten homo politicus, homo oeconomicus und homo sapiens usw. "Bruchstücke" der Menschheit, Entfremdung des Menschen von sich selbst. Allein die Kunst nimmt das volle Dasein des Menschen in Anspruch.

참고문헌 (10)

  1. Aristoteles, "Poetik", ~ (1976)
  2. Fischer, Ludwig, "Gebundene Rede, Dichtung und Rhetorik in der literarischen Theorie des Barock in Deutschland" (1968)
  3. Kant, Immauel, "Grundlegung zur Metaphysik der Sitten, In Werke in sechs Baenden" (1963)
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  5. Luhmann, Niklas, "Gesellschaftliche Struktur und semantische Tradition, In Gesellschaftliche Struktur und Semantik, Bd. 1" (1980)
  6. Platon, "Der Staat, In Platon, Sämtliche Werke, 3 Bde" (1964)
  7. Rousseau, J.-J, "Brief an Herrn D‘Allembert, In Schriften 2 Bde." (1978)
  8. Rousseau, J.-J., "Schriften zur Kulturkritik (Die zwei Diskurse von 1750 und 1755)" (1983)
  9. Schiller, Friedrich, "Schillers Werke. Nationalausgabe"
  10. Witkowski, Wolfgang, "Wie historisch sit die 'aktualisierte Historizitaet'?, In Verlorene Klassik? Ein Symposium", pp.309~327 (1986)

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