프리드리히 쉴러 미학의 정치적 해석에 대한 반박
Eine Widerlegung gegen politische Interpretationen der "ästhetischen Briefe" von Friedrich Schiller
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초록
"Die ästhetischen Briefe" von Schiller sind von alters her fast ausschließlich aus der politischen Sicht interpretiert worden. Dieses politische Übergewicht ist darauf zurückzuführen, dass Deutschland in seiner Geschichte kaum Revolutionen zeigte, wie Frankreich, und dementsprechend einen großen Bedarf an politischen Diskursen hatte, welche die Revolution ersetzen können. Es versteht sich von selbst, dass "die ästethetischen Briefe" durchaus einen solchen politischen Aspekt in sich haben. Dieser Aspekt wird aber problematisch, wenn man sich mit solchen krassenden Widersprüchen konfrontiert, in die der Argumentationsgang “der ästheitschen Briefe” zur Rechtfertigung der politische Funktion der Kunst gerät. Zum Beispiel verändert sich "der mitllere Zustand", der den Übergang vom Naturmenschen zum Vernunftmenschen bahnen sollte, später im 21. Brief zu "dem ästhetischen Zustand", der in der praktischen Hinsicht keine Funktion hat, also nichts mit dem eigentlichen Sinn “des mitlleren Zustandes” zu tun hat. Außerdem wird der Zustand, den die Kunst dem Menschen zur Verbesserung der politischen Verhältnisse verspricht, nicht zum Übergang, sondern zum Endzweck, in dem sich das Gefühl und die Vernunft vereinigen. Diese Widersprüche kann man nicht so einfach mit dem Begriff von "Prozess in Work" abtun, wie Borchmeyer. Sie ziehen die Ernsthaftigkeit des politischen Argumentationsverfahrens stark ins Zweifel. Daraus muss man lieber schließen, dass der politische Argumentationsvorgang eigentlich nichts anderes als eine Rhetorik ist, mit der Schiller einen von den verschiedenen gesellschaftlichen Sinnbereichen der Totalität des Menschen darstellt, welche die Kunst in dem Menschen herstellen kann. Auf jeden Fall besteht da kein Zweifel daran, dass “die ästhtischen Briefe” allein auf die Einführung und Rechtfertigung des Totalitätsbegriffs abzielen, welcher eine neue Identität der Kunst als "das ästhetische Spiel mit dem aufrichtigen und selbständigen Schein" ermöglicht.
Abstract
"Die ästhetischen Briefe" von Schiller sind von alters her fast ausschließlich aus der politischen Sicht interpretiert worden. Dieses politische Übergewicht ist darauf zurückzuführen, dass Deutschland in seiner Geschichte kaum Revolutionen zeigte, wie Frankreich, und dementsprechend einen großen Bedarf an politischen Diskursen hatte, welche die Revolution ersetzen können. Es versteht sich von selbst, dass "die ästethetischen Briefe" durchaus einen solchen politischen Aspekt in sich haben. Dieser Aspekt wird aber problematisch, wenn man sich mit solchen krassenden Widersprüchen konfrontiert, in die der Argumentationsgang “der ästheitschen Briefe” zur Rechtfertigung der politische Funktion der Kunst gerät. Zum Beispiel verändert sich "der mitllere Zustand", der den Übergang vom Naturmenschen zum Vernunftmenschen bahnen sollte, später im 21. Brief zu "dem ästhetischen Zustand", der in der praktischen Hinsicht keine Funktion hat, also nichts mit dem eigentlichen Sinn “des mitlleren Zustandes” zu tun hat. Außerdem wird der Zustand, den die Kunst dem Menschen zur Verbesserung der politischen Verhältnisse verspricht, nicht zum Übergang, sondern zum Endzweck, in dem sich das Gefühl und die Vernunft vereinigen. Diese Widersprüche kann man nicht so einfach mit dem Begriff von "Prozess in Work" abtun, wie Borchmeyer. Sie ziehen die Ernsthaftigkeit des politischen Argumentationsverfahrens stark ins Zweifel. Daraus muss man lieber schließen, dass der politische Argumentationsvorgang eigentlich nichts anderes als eine Rhetorik ist, mit der Schiller einen von den verschiedenen gesellschaftlichen Sinnbereichen der Totalität des Menschen darstellt, welche die Kunst in dem Menschen herstellen kann. Auf jeden Fall besteht da kein Zweifel daran, dass “die ästhtischen Briefe” allein auf die Einführung und Rechtfertigung des Totalitätsbegriffs abzielen, welcher eine neue Identität der Kunst als "das ästhetische Spiel mit dem aufrichtigen und selbständigen Schein" ermöglicht.
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