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유럽 인쇄문화의 기원, 인큐내뷸러에 관한 고찰 - 신성로마제국 독일을 중심으로

Betrachtungen uber den Ursprung der europaischen Buchdruckkultur, die Inkunabel -insbesondere im Heiligen Romischen Reich Deutschland

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주제분류독일어와문학

초록

Inkunabeln (von lat. incunabula, "Windeln, Wiege") sind die mit beweglichen Lettern gedruckten Schriften, die zwischen 1454 nach dem Druck der Gutenberg-Bibel und dem 31. Dezember 1500 hergestellt wurden. In der lnkunabulenzeit kamen zunachst die Handschriftkultur und die Buchdruckkultur gleichzeitig vor. Fruhe Buchdrucker versuchten auf der einen Seite, die Handschriften nachzuahmen. Auf der anderen Seite erkannten sie allmahlich die einzigartigen Eigenschaften der Buchdruckkunst heraus. Zum Beispiel erschienen bibliographische Informationen zum Drucken der Bucher. Die Typografie orientierte sich in Deutschland zunachst an dem den Lesern vertrauten Schriftbild der Handschrifte, namlich der Textur-Schrift. Die Antiqua, eine alte lateinische Schrift, kam in Italien im 15. Jahrhundert zuerst als Handschrift auf. Ihre hervorragende Lesbarkeit machte die Antiqua nach und nach zu einer der beliebtesten Buchschriften. Ausschlaggebend fur ihren Siegeszug war wohl auch ihre Platz sparende Große, die auch weniger Kosten verursachte. Im Gegensatz zu anderen Landern, die immer mehr zur Antiqua-Schrift ubergingen, wurde sie in Deutschland erst im Laufe des 19. Jahrhunderts verstarkt genutzt. Die Bilder schmuckten Inkunabeln mit religiosen Themen, Fabeln, Heldensagen, usw. Zu Beginn des Buchdrucks wurden schon Bilder gedruckt, namlich durch den Holzschnitt und den Kupferstich. Die Pioniere der Druckkunst, angefangen bei Johannes Gutenberg, endeten selten im Reichtum, sondern eher im Schuldturm. Die neue Art der Bucbherstellung war sehr kostenintensiv, und die meisten Fruhdrucker gerieten in finanzielle Schwierigkeiten. Fruhe Buchdrucker machten manchmal ihr Inkunabel-Programm mit einem Plakat bekannt. Solche Inkunabel-Reklamen wurden von den Buchfuhrern verteilt oder an Kirchenwanden und Gasthausturen angeschlagen.

Abstract

Inkunabeln (von lat. incunabula, "Windeln, Wiege") sind die mit beweglichen Lettern gedruckten Schriften, die zwischen 1454 nach dem Druck der Gutenberg-Bibel und dem 31. Dezember 1500 hergestellt wurden. In der lnkunabulenzeit kamen zunachst die Handschriftkultur und die Buchdruckkultur gleichzeitig vor. Fruhe Buchdrucker versuchten auf der einen Seite, die Handschriften nachzuahmen. Auf der anderen Seite erkannten sie allmahlich die einzigartigen Eigenschaften der Buchdruckkunst heraus. Zum Beispiel erschienen bibliographische Informationen zum Drucken der Bucher. Die Typografie orientierte sich in Deutschland zunachst an dem den Lesern vertrauten Schriftbild der Handschrifte, namlich der Textur-Schrift. Die Antiqua, eine alte lateinische Schrift, kam in Italien im 15. Jahrhundert zuerst als Handschrift auf. Ihre hervorragende Lesbarkeit machte die Antiqua nach und nach zu einer der beliebtesten Buchschriften. Ausschlaggebend fur ihren Siegeszug war wohl auch ihre Platz sparende Große, die auch weniger Kosten verursachte. Im Gegensatz zu anderen Landern, die immer mehr zur Antiqua-Schrift ubergingen, wurde sie in Deutschland erst im Laufe des 19. Jahrhunderts verstarkt genutzt. Die Bilder schmuckten Inkunabeln mit religiosen Themen, Fabeln, Heldensagen, usw. Zu Beginn des Buchdrucks wurden schon Bilder gedruckt, namlich durch den Holzschnitt und den Kupferstich. Die Pioniere der Druckkunst, angefangen bei Johannes Gutenberg, endeten selten im Reichtum, sondern eher im Schuldturm. Die neue Art der Bucbherstellung war sehr kostenintensiv, und die meisten Fruhdrucker gerieten in finanzielle Schwierigkeiten. Fruhe Buchdrucker machten manchmal ihr Inkunabel-Programm mit einem Plakat bekannt. Solche Inkunabel-Reklamen wurden von den Buchfuhrern verteilt oder an Kirchenwanden und Gasthausturen angeschlagen.

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