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독일 단편영화 수업 예시 - 「잔돈 Kleingeld」을 중심으로

Deuscher Kurzfilm im Unterricht

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주제분류독일어와문학

초록

Der Deutschunterricht ist heutzutage auch Medienerziehung geworden und die Bedeutung des Mediums Film spielt eine immer größere Rolle für den Deutschunterricht. Während man früher im Filmunterricht nur eine Zusammenfassung oder eine Diskussion nach dem Filmsehen von den Lernern forderte, werden die Filme heute in einem kompetenzorientierten Deutschunterricht vielfältig eingesetzt. Beim Filmunterricht bedarf es dazu aber einer objektiven und konkreten Analyse sowie einer systhematischen Methode. Als Beispiel soll hier über das Seminar 'Film im Unterricht' gesprochen werden, das im letzten Sommer für 2 Wochen am Goethe-Institut in Berlin veranstaltet wurde. Die Erschließung von Filmen im Unterricht erfordert ebenso wie die von literarischen Texten eine Untersuchung der Ebenen von Inhalt und Form. Filmische Mittel können und müssen also im Unterricht ebenso gelehrt und erarbeitet werden wie die rhetorisch-ästhetischen Ausdrucksmöglichkeiten der Literatur. Hier wird die Benutzung des Kurzfilmes beim Filmunterricht relevant. Dass es leichter ist, im Unterricht einen Kurzfilm zu behandeln als Filme mit einer regulären Spieldauer, zeigt sich an folgenden positiven Merkmalen: Die Kürze, das Symbolische und die Konnotation u.s.w. Allgemein können die Merkmale der Kurzfilme auch mit denen der Kurzgeschichte verglichen werden. Als Beispiel wird hier der Film 「Kleingeld」 als ein Modell für den Filmunterricht gewählt und analysiert, da der Film die Humanität in der Wirklichkeit der Großstädte gut aufzeigt. Normalerweise werden die Übungstypen des Filmunterrichts an die unterschiedlichen Rezeptionsphasen, d. h. vor dem Film, während des Films und nach dem Film, angepasst. Zu jeder Phase geben die Lehrer Aufgaben (oder Hausaufgaben), die die Lerner eigenständig lösen sollen. Film und Literatur sind klar unterscheidbare Künste. Aber zugleich sind Literatur und Film über intermediale Prozesse miteinander verkoppelt und das Verhältnis von Literatur und Film sollte vielmehr 'als Symbiose, nicht als Konkurrenz' verstanden werden. Dann würde der Filmdidaktik in Zukunft eine größere Beachtung geschenkt werden.

Abstract

Der Deutschunterricht ist heutzutage auch Medienerziehung geworden und die Bedeutung des Mediums Film spielt eine immer größere Rolle für den Deutschunterricht. Während man früher im Filmunterricht nur eine Zusammenfassung oder eine Diskussion nach dem Filmsehen von den Lernern forderte, werden die Filme heute in einem kompetenzorientierten Deutschunterricht vielfältig eingesetzt. Beim Filmunterricht bedarf es dazu aber einer objektiven und konkreten Analyse sowie einer systhematischen Methode. Als Beispiel soll hier über das Seminar 'Film im Unterricht' gesprochen werden, das im letzten Sommer für 2 Wochen am Goethe-Institut in Berlin veranstaltet wurde. Die Erschließung von Filmen im Unterricht erfordert ebenso wie die von literarischen Texten eine Untersuchung der Ebenen von Inhalt und Form. Filmische Mittel können und müssen also im Unterricht ebenso gelehrt und erarbeitet werden wie die rhetorisch-ästhetischen Ausdrucksmöglichkeiten der Literatur. Hier wird die Benutzung des Kurzfilmes beim Filmunterricht relevant. Dass es leichter ist, im Unterricht einen Kurzfilm zu behandeln als Filme mit einer regulären Spieldauer, zeigt sich an folgenden positiven Merkmalen: Die Kürze, das Symbolische und die Konnotation u.s.w. Allgemein können die Merkmale der Kurzfilme auch mit denen der Kurzgeschichte verglichen werden. Als Beispiel wird hier der Film 「Kleingeld」 als ein Modell für den Filmunterricht gewählt und analysiert, da der Film die Humanität in der Wirklichkeit der Großstädte gut aufzeigt. Normalerweise werden die Übungstypen des Filmunterrichts an die unterschiedlichen Rezeptionsphasen, d. h. vor dem Film, während des Films und nach dem Film, angepasst. Zu jeder Phase geben die Lehrer Aufgaben (oder Hausaufgaben), die die Lerner eigenständig lösen sollen. Film und Literatur sind klar unterscheidbare Künste. Aber zugleich sind Literatur und Film über intermediale Prozesse miteinander verkoppelt und das Verhältnis von Literatur und Film sollte vielmehr 'als Symbiose, nicht als Konkurrenz' verstanden werden. Dann würde der Filmdidaktik in Zukunft eine größere Beachtung geschenkt werden.

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