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작품 형식의 아이러니와 예술의 이념- 루드비히 티크의 「장화신은 고양이」를 중심으로

Die Ironie der Form des Werks und die Idee der Kunst am Beispiel von Ludwig Tiecks Der Gestiefelte Kater

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주제분류독일어와문학

초록

Ludwig Tiecks Drama Der gestiefelte Kater gilt als Exemplifikation derromantischen Ironielehre, die Friedrich Schlegel in ihren modernen Grundzügenentscheidend prägte. Mit einem vernichtenden Verdikt jedoch wies Hegel vorallem das Schlegelsche Ironiekonzept vehement zurück; es bleibt Hegel zufolgeaufgrund der Eitelkeit subjektiver Negativität beschränkt und scheitert an derDarstellung substantiellen Inhalts wie Sittlichkeit, Wahrheit usw. Benjamins rettende Kritik an Schlegel besteht darin, dass er Schlegels dynamisches Konzept -ohne es des willkürlichen Subjektivismus zu bezichtigen, oder es in diehypostasierte Objektivität zu überführen - auf die der Form des Werks immanentenDimension bezieht und damit seinem Konzept einen objektiven Stellenwerteinräumt. Daraus resultiert zweierlei: Zum einen löst sich die Form des einzelnenWerks mit dessen Illusionszerstörung auf, zum anderen verwandelt sich das Werkin das absolute Kunstwerk. Unter diesen Vorzeichen dient Tiecks dramatischesWerk als paradigmatisches Beispiel dafür, die der romantischen Ironiecharakteristische Doppelbewegung von der Scheinzerstörung im Werk sowiedessen Selbsterhebung zur absoluten Idee der Kunst anschaulich zu machen.

Abstract

Ludwig Tiecks Drama Der gestiefelte Kater gilt als Exemplifikation derromantischen Ironielehre, die Friedrich Schlegel in ihren modernen Grundzügenentscheidend prägte. Mit einem vernichtenden Verdikt jedoch wies Hegel vorallem das Schlegelsche Ironiekonzept vehement zurück; es bleibt Hegel zufolgeaufgrund der Eitelkeit subjektiver Negativität beschränkt und scheitert an derDarstellung substantiellen Inhalts wie Sittlichkeit, Wahrheit usw. Benjamins rettende Kritik an Schlegel besteht darin, dass er Schlegels dynamisches Konzept -ohne es des willkürlichen Subjektivismus zu bezichtigen, oder es in diehypostasierte Objektivität zu überführen - auf die der Form des Werks immanentenDimension bezieht und damit seinem Konzept einen objektiven Stellenwerteinräumt. Daraus resultiert zweierlei: Zum einen löst sich die Form des einzelnenWerks mit dessen Illusionszerstörung auf, zum anderen verwandelt sich das Werkin das absolute Kunstwerk. Unter diesen Vorzeichen dient Tiecks dramatischesWerk als paradigmatisches Beispiel dafür, die der romantischen Ironiecharakteristische Doppelbewegung von der Scheinzerstörung im Werk sowiedessen Selbsterhebung zur absoluten Idee der Kunst anschaulich zu machen.

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