낭만주의의 저자성 - 저자주체 Autorsubjekt의 정립과 해체 사이에서
Authorship of romantic - Positing and resolution of subject
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초록
Der Begriff “Autor” bezieht sich allgemein auf zwei unterschiedliche Bedeutungen: Einerseits weist er auf eine konkrete Person hin, die als empirisch-individuelles Subjekt einen bestimmten Text erzeugt, andererseits läßt er sich als eine textuelle, diskursive Funktionseinheit verwenden. Den ersteren bezeichnet man als einen realen Autor, den letzteren als ein funktional-diskursives Bild des Autors. Die romantische Autorschaft steht in der Mitte zwischen Setzung und Auflösung des Autorsubjekts. Das heißt: die Romantik setzt einerseits das poetische Subjekt des individuellen, genialen Autors, das mit der Entstehung der bürgerlichen Gesellschaft eng zusammenhängt, stellt andererseits aber die Absolutheit des poetischen Subjekts in Frage. So findet man gegenseitige Richtungen der Hermeneutik: eine hermeneutische Richtung von Schleiermacher einerseits, die das poetische Autorsubjekt und dessen Intention in den Mittelpunkt der Interpretation stellt, und die (anti-)hermeneutische Richtung von Schlegel und Novalis andererseits, die vor allem die poetische, autonome Sprachbewegung hervorhebt und zur Erweiterung unendlicher Spielräume und Potentialitäten führt. Das Schweben zwischen Setzung und Auflösung des Autorsubjekts in der Romantik, d.h. die Gegenseitigkeit von Autor-Intention und Text-Intention (bzw.Leser-Intention), hat ein interessantes textuelles Phänomen der sogenannten “Faction” als Mischung von “Fact” und “Fiction” zur Folge, wobei der Autor in der Mitte zwischen einer realen Person und einer fiktionalen Figur situiert ist. Als brillante Beispiele dafür dienen zwei Romane wie E.T.A. Hoffmanns Lebens-Ansichten des Katers Murr nebst fragmentarischer Biographie des Kapellmeisters Johannes Kreislerin zufälligen Makulaturblättern und A. v. Chamissos Peter Schlemihls wundersame Geschichte. In beiden Romanen fungiert das Autorsubjekt als eine ganz und gar unbestimmte Instanz zwischen realer Person und fiktionaler Figur.
Abstract
Der Begriff “Autor” bezieht sich allgemein auf zwei unterschiedliche Bedeutungen: Einerseits weist er auf eine konkrete Person hin, die als empirisch-individuelles Subjekt einen bestimmten Text erzeugt, andererseits läßt er sich als eine textuelle, diskursive Funktionseinheit verwenden. Den ersteren bezeichnet man als einen realen Autor, den letzteren als ein funktional-diskursives Bild des Autors. Die romantische Autorschaft steht in der Mitte zwischen Setzung und Auflösung des Autorsubjekts. Das heißt: die Romantik setzt einerseits das poetische Subjekt des individuellen, genialen Autors, das mit der Entstehung der bürgerlichen Gesellschaft eng zusammenhängt, stellt andererseits aber die Absolutheit des poetischen Subjekts in Frage. So findet man gegenseitige Richtungen der Hermeneutik: eine hermeneutische Richtung von Schleiermacher einerseits, die das poetische Autorsubjekt und dessen Intention in den Mittelpunkt der Interpretation stellt, und die (anti-)hermeneutische Richtung von Schlegel und Novalis andererseits, die vor allem die poetische, autonome Sprachbewegung hervorhebt und zur Erweiterung unendlicher Spielräume und Potentialitäten führt. Das Schweben zwischen Setzung und Auflösung des Autorsubjekts in der Romantik, d.h. die Gegenseitigkeit von Autor-Intention und Text-Intention (bzw.Leser-Intention), hat ein interessantes textuelles Phänomen der sogenannten “Faction” als Mischung von “Fact” und “Fiction” zur Folge, wobei der Autor in der Mitte zwischen einer realen Person und einer fiktionalen Figur situiert ist. Als brillante Beispiele dafür dienen zwei Romane wie E.T.A. Hoffmanns Lebens-Ansichten des Katers Murr nebst fragmentarischer Biographie des Kapellmeisters Johannes Kreislerin zufälligen Makulaturblättern und A. v. Chamissos Peter Schlemihls wundersame Geschichte. In beiden Romanen fungiert das Autorsubjekt als eine ganz und gar unbestimmte Instanz zwischen realer Person und fiktionaler Figur.
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