Kindern Demenz erklären - eine multimodale Diskursanalyse eines deutschen Bilderbuchs über Demenz
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초록
In der vorliegenden Studie wird untersucht, wie das von der deutschen Regierung in Auftrag gegebene und finanzierte Bilderbuch über Demenz die Beziehung zwischen Menschen mit Demenz und ihren Enkelkindern konzeptualisiert. Der Schwerpunkt liegt auf der multimodalen Beziehung zwischen Bild und Sprache in dem ausgewählten Bilderbuch und dem Wissen, das durch ihre Interaktionen entsteht. Dabei wird insbesondere Staigers (2022) Modell zur Analyse von Bilderbüchern erweitert und auf seine Anwendbarkeit in der Diskursanalyse hin untersucht. Um die Bedeutungskonstruktion der einzelnen Modalitäten zu beschreiben und ihr Zusammenspiel integrativ zu interpretieren, wird methodisch der kognitiv-semantische Frameansatz verwendet. Die Analyse ergab, dass im untersuchten Bilderbuch hauptsächlich die Frames ABSICHTLICH_HANDELN, WISSEN und KOMMUNIKATION evoziert werden. Die Erzählung ruft sie in bestimmten Erzählstrukturen hervor, realisiert ihre Frame-Elemente im Verlauf der Geschichte unterschiedlich und betont bestimmte Frames gleichzeitig durch Sprache und Bilder. Auf diese Weise wird die Enkelin in ihrer Interaktion mit der Großmutter als allmählich wachsend dargestellt, während die Großmutter als fähig dargestellt wird, trotz ihres Gedächtnisverlustes mit Hilfe ihrer Umgebung ein normales Leben zu führen. Schließlich wird die Beziehung zwischen der Enkelin und der Großmutter nicht als eine einseitige, abhängige Beziehung konzeptualisiert. sondern als eine symmetrische Beziehung, in der sie sich gegenseitig helfen und glücklich machen.
Abstract
In der vorliegenden Studie wird untersucht, wie das von der deutschen Regierung in Auftrag gegebene und finanzierte Bilderbuch über Demenz die Beziehung zwischen Menschen mit Demenz und ihren Enkelkindern konzeptualisiert. Der Schwerpunkt liegt auf der multimodalen Beziehung zwischen Bild und Sprache in dem ausgewählten Bilderbuch und dem Wissen, das durch ihre Interaktionen entsteht. Dabei wird insbesondere Staigers (2022) Modell zur Analyse von Bilderbüchern erweitert und auf seine Anwendbarkeit in der Diskursanalyse hin untersucht. Um die Bedeutungskonstruktion der einzelnen Modalitäten zu beschreiben und ihr Zusammenspiel integrativ zu interpretieren, wird methodisch der kognitiv-semantische Frameansatz verwendet. Die Analyse ergab, dass im untersuchten Bilderbuch hauptsächlich die Frames ABSICHTLICH_HANDELN, WISSEN und KOMMUNIKATION evoziert werden. Die Erzählung ruft sie in bestimmten Erzählstrukturen hervor, realisiert ihre Frame-Elemente im Verlauf der Geschichte unterschiedlich und betont bestimmte Frames gleichzeitig durch Sprache und Bilder. Auf diese Weise wird die Enkelin in ihrer Interaktion mit der Großmutter als allmählich wachsend dargestellt, während die Großmutter als fähig dargestellt wird, trotz ihres Gedächtnisverlustes mit Hilfe ihrer Umgebung ein normales Leben zu führen. Schließlich wird die Beziehung zwischen der Enkelin und der Großmutter nicht als eine einseitige, abhängige Beziehung konzeptualisiert. sondern als eine symmetrische Beziehung, in der sie sich gegenseitig helfen und glücklich machen.
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