청년기 괴테의 예술론에 대한 소고 - 「독일적 건축예술에 대하여」를 중심으로
Von der Kunsttheorie des jungen Goethe - Zu Goethes Geniehymnus Von der deutschen Baukunst
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초록
Goethes Hymnus Von der deutschen Baukunst ist von Bedeutung als seine erste Kunsttheorie, die seine Kunst- und Weltanschauung in der Zeit der Sturm-und-Drang-Bewegung beinhaltet. Der Text entstand aus dem Erlebnis der neuen Offenbarung, das er beim Anblick des Straßburger Münsters gemacht hatte. In dem Text beschreibt Goethe dieses Erlebnis im sehr poetischen Stil. Er gesteht zunächst, dass er wie alle zu seiner Zeit “ein abgesagter Feind der verworrenen Willkürlichkeiten gotischer Verzierungen” sei, bis er eine neue Offenbarung, beim Anblick des Straßburger Münsters erlebte. .Er ist doch überrascht von dem Eindruck dieses Gebäudes, weil er fand, dass es "aus tausend harmonierenden Einzelheiten bestand."Der Kitt, der die Ennzelheiten des Münsters zusammenhält, ist die "bildende Natur" in dem Künstler. Wahre, große Kunst ersteht erst dann, wenn diese bildende Natur des Künslers für den Kunstrezipienten empfindbar wird. Das Kriterium, das Goethe für die wahre Kunst aufstellt, ist Empfindung. Somit kann "der Wilde mit abenteuerlichen Zügen, gräßlichen Gestalten, hohen Farben" ein wahrer Künstler sein, denn eine Empfindung führt sie zum charakteristischen Ganzen. Goethe betont, dass "diese charakteristische Kunst ist nun die einzige wahre."Goethes Aufsatz setzt der Herrschaft der bereits von der italienischen Renaissance geprägte Einstellung zur gotischen Baukunst, dass diese nur einen barbarischen Geschmack bezeuge, ein Ende. Goethes Kunsttheorie eröffnet die Möglichkeit einer neuen Erschaffung des Künstlers, indem sie die normative Ästhetik mit der Genieästhetik ersetzt, die innere Empfindung für viel wichtiger als äußere Regel hält. Das unwillkürlich charakteristische Ganze, das Goethe an die wahre Kunst fordert, behält Aktualität noch heute, in der Zeit der Postmoderne.
Abstract
Goethes Hymnus Von der deutschen Baukunst ist von Bedeutung als seine erste Kunsttheorie, die seine Kunst- und Weltanschauung in der Zeit der Sturm-und-Drang-Bewegung beinhaltet. Der Text entstand aus dem Erlebnis der neuen Offenbarung, das er beim Anblick des Straßburger Münsters gemacht hatte. In dem Text beschreibt Goethe dieses Erlebnis im sehr poetischen Stil. Er gesteht zunächst, dass er wie alle zu seiner Zeit “ein abgesagter Feind der verworrenen Willkürlichkeiten gotischer Verzierungen” sei, bis er eine neue Offenbarung, beim Anblick des Straßburger Münsters erlebte. .Er ist doch überrascht von dem Eindruck dieses Gebäudes, weil er fand, dass es "aus tausend harmonierenden Einzelheiten bestand."Der Kitt, der die Ennzelheiten des Münsters zusammenhält, ist die "bildende Natur" in dem Künstler. Wahre, große Kunst ersteht erst dann, wenn diese bildende Natur des Künslers für den Kunstrezipienten empfindbar wird. Das Kriterium, das Goethe für die wahre Kunst aufstellt, ist Empfindung. Somit kann "der Wilde mit abenteuerlichen Zügen, gräßlichen Gestalten, hohen Farben" ein wahrer Künstler sein, denn eine Empfindung führt sie zum charakteristischen Ganzen. Goethe betont, dass "diese charakteristische Kunst ist nun die einzige wahre."Goethes Aufsatz setzt der Herrschaft der bereits von der italienischen Renaissance geprägte Einstellung zur gotischen Baukunst, dass diese nur einen barbarischen Geschmack bezeuge, ein Ende. Goethes Kunsttheorie eröffnet die Möglichkeit einer neuen Erschaffung des Künstlers, indem sie die normative Ästhetik mit der Genieästhetik ersetzt, die innere Empfindung für viel wichtiger als äußere Regel hält. Das unwillkürlich charakteristische Ganze, das Goethe an die wahre Kunst fordert, behält Aktualität noch heute, in der Zeit der Postmoderne.
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