본문 바로가기
KERD
논문KCI 등재

괴테의 『색채론』에 나타난 자연과학 방법론

Die naturwissenschaftliche Methode in der Farbenlehre Goethes

0

조회

0

다운로드

5

인용

0

참고문헌

키워드

주제분류독일어와문학

초록

Die Darstellung der Goetheschen Farbenlehre präsentiert uns eine naturwissenschaftliche Methode, in der nicht nur die äußeren und inneren Bedingungen der Farbenentstehung erklärt werden, sondern auch die menschlichen und wissenschaftlichen Voraussetzungen, die mit den Farbenphänomenen im engen Zusammenhang stehen. An dieser Methode ist zu erkennen, dass die Farbenphänomene eng verknüpft mit Menschen und dem wissenschaftsgeschichtlichen Kontext betrachtet werden sollen. Im Gegensatz zu der modernen Physik, in deren Experimenten versucht wird, nach Möglichkeit die daran beteiligten Menschen und menschlichen Bedingungen auszuschließen, betrachtet die Goethesche Farbenlehre die Menschen und menschlichen Bedingungen als die notwendigen Komponenten, die in den naturwissenschaftlichen Experimenten mit berücksichtigt werden sollen. In der naturwissenschaftlichen Methode der Farbenlehre Goethes sind das Urphänomen und die ambivalente Polarität und Steigerung als wichtige Elemente zu nennen. Dabei ist der Zweck seiner Farbenlehre und auch das Ergebnis der Methode allerdings nicht nur, die ermittelten Ergebnisse aufzuzeigen, sondern die Bedingungen des Experiments und dessen Prozess selbst zu vermitteln, während die moderne Naturwissenschaft durch ihre isolierten Experimente nur gewünschte Ergebnisse sucht. Das ist der Sinn der naturwissenschaftlichen Methode, die in der Farbenlehre Goethes zu finden ist.

Abstract

Die Darstellung der Goetheschen Farbenlehre präsentiert uns eine naturwissenschaftliche Methode, in der nicht nur die äußeren und inneren Bedingungen der Farbenentstehung erklärt werden, sondern auch die menschlichen und wissenschaftlichen Voraussetzungen, die mit den Farbenphänomenen im engen Zusammenhang stehen. An dieser Methode ist zu erkennen, dass die Farbenphänomene eng verknüpft mit Menschen und dem wissenschaftsgeschichtlichen Kontext betrachtet werden sollen. Im Gegensatz zu der modernen Physik, in deren Experimenten versucht wird, nach Möglichkeit die daran beteiligten Menschen und menschlichen Bedingungen auszuschließen, betrachtet die Goethesche Farbenlehre die Menschen und menschlichen Bedingungen als die notwendigen Komponenten, die in den naturwissenschaftlichen Experimenten mit berücksichtigt werden sollen. In der naturwissenschaftlichen Methode der Farbenlehre Goethes sind das Urphänomen und die ambivalente Polarität und Steigerung als wichtige Elemente zu nennen. Dabei ist der Zweck seiner Farbenlehre und auch das Ergebnis der Methode allerdings nicht nur, die ermittelten Ergebnisse aufzuzeigen, sondern die Bedingungen des Experiments und dessen Prozess selbst zu vermitteln, während die moderne Naturwissenschaft durch ihre isolierten Experimente nur gewünschte Ergebnisse sucht. Das ist der Sinn der naturwissenschaftlichen Methode, die in der Farbenlehre Goethes zu finden ist.

참고문헌 (15)

  1. Goethe, Johann Wolfgang von, "seines Schaffens. Münchner Ausgabe. Bd. 10. Hg. v. Peter Schmidt. München: Carl Hanser 1989", ~ (1989)
  2. "Ders.: Anzeige und Übersicht des Goetheschen Werkes zur Farbenlehre. Tübingen, bei Cotta, 1810 in 8. I. Band. S. XLVIII. 654, II. Band. S. XXVIII. 757. In: Goethe: Sämtliche Werke nach Epochen seines Schaffens. Münchner Ausgabe. Bd. 10. Hg. v. Peter Schmidt. München: Carl Hanser 1989", ~ (1989)
  3. 괴테, "색채론" (2003), 민음사
  4. Böhme, Gernot, "Phänomenologie der Natur" (1997), Suhrkamp
  5. Gögelein, Christoph, "Zu Goethes Begriff von Wissenschaft. München 1972", ~ (1972)
  6. Heise, Frederik, "Goethe - Farbige Schatten (1810), in Experimentelle Wissenschaftsgeschichte", pp.107~123 (2010), Wilhelm Fink
  7. Heisenberg, Werner, "Die Goethesche und die Newtonsche Farbenlehre im Lichte der modernen Physik. In: ders.: Wandlungen in den Grundlagen der Naturwissenschaft. Acht Vorträge von Werner Heisenberg. 8. Aufl. Stuttgart 1949, S. 54-70", ~ (1949)
  8. Kühl, Johannes, "Zum Goetheschen Urphänomen der Farbentstehung und zu einem Zusammenhang mit Beugung und Brechung", Elemente, 49, pp.85~95 (1988)
  9. "Ders.: Goethes Farbenlehre und die moderne Physik. In: Peter Heusser (Hg.): Goethes Beitrag zur Erneuerung der Naturwissenschaften. Bern", Stuttgart, pp.2000, ~
  10. Mandelkow, Karl Robert, "Briefe an Goethe. Bd. 1, 1764-1808. Hamburg 1965", ~ (1965)
  11. Mausfeld, Rainer, "“Was nicht das Auge sonnenhaft ...” Goethes Farbenlehre: Nur eine Poesie des Chromatischen oder ein Beitrag zu einer naturwissenschaftlichen Psychologie?", pp.4~27 (1996), Mitteilungen des Zentrums für interdisziplinäre Forschung der Universität Bielefeld
  12. Ostwald, Wilhelm, "Goethe, Schopenhauer und die Farbenlehre. Leipzig 1918", ~ (1918)
  13. Schaffer, Simon, "Glass works: Newton's Prisma and the Uses of Experiment, in The uses of Experiment: Studies in the natural science", pp.67~104 (1989), Cambridge
  14. Schöne, Albrecht, "Goethes Farbentheologie. München 1987", ~ (1987)
  15. Shapiro, Alan E., "The gradual acceptance of Newton's theory of light and color, 1672-1727", Perspektive On Science, 4(1), pp.59~140 (1996)

관련 논문AI추천

이 간행물의 다른 논문 (10건)