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계몽주의 시대 인간학적 논의의 방법론적 기초에 관한 연구 - ‘후성론 Epigenesislehre’과 ‘전성론 Präformationslehre’을 둘러싼 문제지형

Methodologische Grundlage der Anthropologien in der Aufklärung - Diskussion der animalischen Generation in den methodologischen Kontexten der Epigenesislehre und der Präformationslehre

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주제분류독일어와문학

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Die Kritik der sogenannten ‘Grand Theories’ durch die Postmoderne hat einerseits die einzelnen Zugangsmöglichkeiten zu den jeweiligen Themen erweitert, ohne sich auf die historischen bzw. ideellen Voraussetzungen einlassen zu müssen.. Andererseits ist es möglich geworden, sich ein kulturpluralistisch-orientiertes oder auf einzelne Themenanalysen bezogenes wissenschaftliches Verhalten anzueignen, indem man sich aufgrund des Problembewusstseins der anthropologischen Wende in den inter- und transdisziplinären Kulturwissenschaften in die ‘wilde Natur’ begibt und sich dabei an die Konstruktion der neuen Kulturdiskurse herantastet. Aber dabei besteht immer noch die Gefahr, dass die Geisteswissenschaften, die immer noch das Potential der integrativen Geisteswissenschaften bzw. der integrativen Naturwissenschaften in sich haben, unterprivilegiert würden oder dass menschliches Leben der positivistischen Tendenz unterliegen würde. Als eine Alternative, die dem abhelfen könnte, kann man auf eine Forschungstendenz zur Aneignung der ‘Naturgeschichte als Kulturgeschichte’ verweisen. Die damit verbundenen bisherigen Forschungen sind auf die Herausarbeitung der kulturgeschichtlichen Implikationen der Naturgeschichte fokussiert. Von daher werden die Merkmale für die theoretische Systematisierung und Verallgemeinerung der an der Naturgeschichte orientierten Kulturdiskurse nicht inferiert, abgesehen davon, dass damit wichtige Grundlagen zur Verifizierung der geisteswissenschaftlichen Anthropologie geschaffen werden. Es fehlt also immer noch an den methodologischen Grundlagen der integrativen Anthropologie als einem den Geistes- und Naturwissenschaften gemeinsamen Wissenschaftsideal. Der Grund dafür besteht m.E. darin, dass die regelrechte Auseinandersetzung mit den Denkweisen und –prinzipien der integrativen Anthropologie nocht nicht 역durchgeführt wurde und damit auch das Potential der Inter- und Transdisziplinarität, das in der Tradition der Geisteswissenschaften reichlich enthalten ist, nicht herausgearbeitet ist. Ausgehend von diesem Problembewusstsein zielt die vorliegende Arbeit zunächst darauf ab, eine von den verschiedenen methodologischen Grundlagen im Entstehungskontext der aufklärerischen Anthropologie, nämlich den Diskussionskontext um die Epigenesislehre und die Präformationslehre, aufzuarbeiten und dann die Bezüge zur gegenwärtigen Diskussion der anthropologische Wende in den Kulturwissenschaften zu herzustellen. Die von Malebranche inaugurierte, begrifflich von Leibniz aufgegriffene Präformationslehre reagiert vor allem auf die Probleme einer cartesianischen Theorie von Zeugung und organischer Bildung. Sie findet in der Reduktion auf Mechanik und Fermentation die Probleme von Epigenesis, weil für die Entwicklung eines wechselwirksamen Ganzen keine eigene und empirisch ausgewiesene Begrifflichkeit besteht. Dagegen gibt es Schwierigkeiten in der Präformationslehre, sobald regenerierte, von der Art abweichende oder hybride Lebewesen entdeckt bzw. produziert werden. Auf jeden Fall kann man aus diesen zwei Argumentationssträngen jeweils zwei methodologischen Denktypen herausarbeiten, die den Anthropologien in der Aufklärung zugrunde liegen: einerseits läßt sich präformationistisch sagen, dass die animalische Generation von präformierten Keimen und homogenen Teilen ausgehen. Andererseits kann man es epigenetisch so ausdrücken, dass sich das Strukturierte aus dem Flüssigen und den bloßen Fibern bildet. Aus den Wechselbeziehungen der beiden konstruierte sich das Grundmodell der Generation, das als die methodologische Grundlage der aufklärerischen anthropologischen Theorien fungierte.

Abstract

Die Kritik der sogenannten ‘Grand Theories’ durch die Postmoderne hat einerseits die einzelnen Zugangsmöglichkeiten zu den jeweiligen Themen erweitert, ohne sich auf die historischen bzw. ideellen Voraussetzungen einlassen zu müssen.. Andererseits ist es möglich geworden, sich ein kulturpluralistisch-orientiertes oder auf einzelne Themenanalysen bezogenes wissenschaftliches Verhalten anzueignen, indem man sich aufgrund des Problembewusstseins der anthropologischen Wende in den inter- und transdisziplinären Kulturwissenschaften in die ‘wilde Natur’ begibt und sich dabei an die Konstruktion der neuen Kulturdiskurse herantastet. Aber dabei besteht immer noch die Gefahr, dass die Geisteswissenschaften, die immer noch das Potential der integrativen Geisteswissenschaften bzw. der integrativen Naturwissenschaften in sich haben, unterprivilegiert würden oder dass menschliches Leben der positivistischen Tendenz unterliegen würde. Als eine Alternative, die dem abhelfen könnte, kann man auf eine Forschungstendenz zur Aneignung der ‘Naturgeschichte als Kulturgeschichte’ verweisen. Die damit verbundenen bisherigen Forschungen sind auf die Herausarbeitung der kulturgeschichtlichen Implikationen der Naturgeschichte fokussiert. Von daher werden die Merkmale für die theoretische Systematisierung und Verallgemeinerung der an der Naturgeschichte orientierten Kulturdiskurse nicht inferiert, abgesehen davon, dass damit wichtige Grundlagen zur Verifizierung der geisteswissenschaftlichen Anthropologie geschaffen werden. Es fehlt also immer noch an den methodologischen Grundlagen der integrativen Anthropologie als einem den Geistes- und Naturwissenschaften gemeinsamen Wissenschaftsideal. Der Grund dafür besteht m.E. darin, dass die regelrechte Auseinandersetzung mit den Denkweisen und –prinzipien der integrativen Anthropologie nocht nicht 역durchgeführt wurde und damit auch das Potential der Inter- und Transdisziplinarität, das in der Tradition der Geisteswissenschaften reichlich enthalten ist, nicht herausgearbeitet ist. Ausgehend von diesem Problembewusstsein zielt die vorliegende Arbeit zunächst darauf ab, eine von den verschiedenen methodologischen Grundlagen im Entstehungskontext der aufklärerischen Anthropologie, nämlich den Diskussionskontext um die Epigenesislehre und die Präformationslehre, aufzuarbeiten und dann die Bezüge zur gegenwärtigen Diskussion der anthropologische Wende in den Kulturwissenschaften zu herzustellen. Die von Malebranche inaugurierte, begrifflich von Leibniz aufgegriffene Präformationslehre reagiert vor allem auf die Probleme einer cartesianischen Theorie von Zeugung und organischer Bildung. Sie findet in der Reduktion auf Mechanik und Fermentation die Probleme von Epigenesis, weil für die Entwicklung eines wechselwirksamen Ganzen keine eigene und empirisch ausgewiesene Begrifflichkeit besteht. Dagegen gibt es Schwierigkeiten in der Präformationslehre, sobald regenerierte, von der Art abweichende oder hybride Lebewesen entdeckt bzw. produziert werden. Auf jeden Fall kann man aus diesen zwei Argumentationssträngen jeweils zwei methodologischen Denktypen herausarbeiten, die den Anthropologien in der Aufklärung zugrunde liegen: einerseits läßt sich präformationistisch sagen, dass die animalische Generation von präformierten Keimen und homogenen Teilen ausgehen. Andererseits kann man es epigenetisch so ausdrücken, dass sich das Strukturierte aus dem Flüssigen und den bloßen Fibern bildet. Aus den Wechselbeziehungen der beiden konstruierte sich das Grundmodell der Generation, das als die methodologische Grundlage der aufklärerischen anthropologischen Theorien fungierte.

참고문헌 (29)

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