레싱의 계몽관과 '에밀리아 갈로티'의 여인들
Lessings Ansichten zur Aufklärung und die Frauen in 'Emilia Galotti'
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초록
‘Lessing der Aufklärer’, es gibt sicher mehrere Arten, ihn zu bewerten. Aber es ist sehr plausibel, ihn als einen Denker zu bezeichnen, der fest an den Fortschritt der Geschichte glaubt. Eine Methode, diese Seite an Lessing festzustellen, ist die, sich die Ansichten Lessings über die Frauen anzuschauen und zwar vor allem in seinen Werken. Emilia Galotti wäre ein Beispiel dafür. Im Vergleich zu den Werken, die vor Emilia Galotti erschienen sind, nämlich Miss Sara Sampson und Minna von Barnhelm, sieht es so aus, als ob die Frauen in jenem Werk ganz nebensächlich behandelt werden. Aber das scheint nur auf dem ersten Blick so. Denn im Gegensatz zu ihrer kleinen Rolle im Werk berühren ihre Aussprüche die wesentliche Seite der geschichtsphilosophischen Perspektive Lessings. Lessing war der Meinung, dass man es nicht eilig haben darf, sei es bei der Erziehung des einzelnen Menschen oder bei der geschichtlichen Entwicklung der Menschheit. In Erziehung des Menschengeschlechts sagt Lessing es so: “Nicht anders! Eben die Bahn, auf welcher das Geschlecht zu seiner Vollkommenheit gelangt, muß jeder einzelne Mensch ... erst durchlaufen haben.” Ausgerechnet Frau Galotti, die von ihrem Mann als “eitle, törichte Mutter” bezeichnet wird, spricht Emilia gegenüber ganz im Sinne Lessings: “Ich wollte dir das nicht sagen, meine Tochter, bevor dir es dein eigner gesunder Verstand sagte.” Und In diesem Sinne ist auch Emilias Rede wichtig, die im Werk zweimal wiederholt wird, nämlich: “Er wollte mich nicht erwarten!”, weil die Eiligkeit Odoardos auf seine Brutalität hindeutet, obwohl er die bürgerliche Moralität repräsentiert. So haben die Frauenfiguren jeweils ein Stück von Lessing in sich und übernehmen die Rolle, “die Dialektik der der Aufklärung eigenen Ideale kritisch reflektieren” zu lassen.
Abstract
‘Lessing der Aufklärer’, es gibt sicher mehrere Arten, ihn zu bewerten. Aber es ist sehr plausibel, ihn als einen Denker zu bezeichnen, der fest an den Fortschritt der Geschichte glaubt. Eine Methode, diese Seite an Lessing festzustellen, ist die, sich die Ansichten Lessings über die Frauen anzuschauen und zwar vor allem in seinen Werken. Emilia Galotti wäre ein Beispiel dafür. Im Vergleich zu den Werken, die vor Emilia Galotti erschienen sind, nämlich Miss Sara Sampson und Minna von Barnhelm, sieht es so aus, als ob die Frauen in jenem Werk ganz nebensächlich behandelt werden. Aber das scheint nur auf dem ersten Blick so. Denn im Gegensatz zu ihrer kleinen Rolle im Werk berühren ihre Aussprüche die wesentliche Seite der geschichtsphilosophischen Perspektive Lessings. Lessing war der Meinung, dass man es nicht eilig haben darf, sei es bei der Erziehung des einzelnen Menschen oder bei der geschichtlichen Entwicklung der Menschheit. In Erziehung des Menschengeschlechts sagt Lessing es so: “Nicht anders! Eben die Bahn, auf welcher das Geschlecht zu seiner Vollkommenheit gelangt, muß jeder einzelne Mensch ... erst durchlaufen haben.” Ausgerechnet Frau Galotti, die von ihrem Mann als “eitle, törichte Mutter” bezeichnet wird, spricht Emilia gegenüber ganz im Sinne Lessings: “Ich wollte dir das nicht sagen, meine Tochter, bevor dir es dein eigner gesunder Verstand sagte.” Und In diesem Sinne ist auch Emilias Rede wichtig, die im Werk zweimal wiederholt wird, nämlich: “Er wollte mich nicht erwarten!”, weil die Eiligkeit Odoardos auf seine Brutalität hindeutet, obwohl er die bürgerliche Moralität repräsentiert. So haben die Frauenfiguren jeweils ein Stück von Lessing in sich und übernehmen die Rolle, “die Dialektik der der Aufklärung eigenen Ideale kritisch reflektieren” zu lassen.
참고문헌 (18)
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- 레싱, "함부르크 연극론" (2009), 지만지
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- Lessing, Gotthold Ephraim, "Werke in drei Bänden, Bd. 1" (1982)
- Lessing, Gotthold Ephraim, "Werke in drei Bänden, Bd. 3" (1982)
- Lessing, Gotthold Ephraim, "Werke in drei Bänden, Bd. 3" (1982)
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- 룰만, 마리트, "여성 철학자" (2005), 푸른 숲
- 메링, 프란츠, "레싱 전설" (2005), 한길사
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