텍스트언어학적 상호텍스트성 연구에 대하여
Die Untersuchung der textlinguistischen Intertextualität
0
조회
0
다운로드
12
인용
0
참고문헌
키워드
초록
Dieser Aufsatz behandelt das Phänomen der Intertextualität, das in drei verschiedenen Bereichen – Literatur, Semiotik und Textlinguistik – untersucht wird. Besonders konzentriert sich die Untersuchung auf Beobachtungen, die in Verbindung mit dem gegenwärtigen Forschungsstand der Textlinguistik stehen. Dort geht man davon aus, dass kein Text ohne Bezug zur Gesamtheit anderer Texte zu verstehen ist. Um diesem Ansatz näher zu kommen, haben wir analysiert, was Intertextualität in der Literatur und Semiotik bedeutet. Intertextualität war ursprünglich ein Konzept der Literaturwissenschaft,wenngleich es gegenwärtig in allen kulturellen Bereichen benutzt wird. Dort geht man davon aus, dass ein Text durch Textualität („Text-Sein“) definiert wird. Um diese Textualität zu bestimmen, gibt es verschiedene Kriterien, die im folgenden Aufsatz analysiert werden. Nach dem berühmten französischen Literaturtheoretiker Roland Barthes ist der Text „ a tissue of quotation drawn from the innumerable centers of culture. There is one place where this multiplicity is focused and that place is the reader.”(The death of the author). Daher sieht man die intertextuellen Stilmittel allusion,collage, parody, travesty, die genutzt werden, um einen Text in einen anderen zu integrieren, in der Literatur als Merkmale positiver Intertextualität an. Die Semiotik nach Charles Sanders Peirce hält diese Intertextualität für das Semiosis, in dem sich das Zeichen wiederholt. Er versteht unter Semiosis einen Vorgang, der das Zusammenwirken von drei Gegenständen, nämlich dem Zeichen, seinem Objekt und seinem Interpretanten beinhaltet. Dabei spielt der Interpretant, verstanden als der beim Deuter erzeugte Gedanke, eine wichtigeRolle, weil dieser Gedanke sich ähnlich wie die Intertextualität wiederholt und die Bedeutung des Zeichens wieder für ein anderes Zeichen steht. Dieses Phänomen bezeichnet man dann als Intertextualität. Nach Umberto Eco, dem berühmten Semiotiker, ist Kultur ein semiotisches Phänomen. Er empfiehlt, dass alle kulturellen Untersuchungen nach der intertextuellen Untersuchungsmethode durchgeführt werden sollen. In der Textlinguistik spielt die Intertextualität erst in der neueren Forschung eine wichtige Rolle. Aus diesem Grund wurde sie in der Textlinguistik nicht so intensiv untersucht. Zudem wurde der Begriff Text in der Textlinguistik lange Zeit zu eng verstanden. Wie Linke/ Nussbaumer sagen, muss der Begriff Text breiter und energetischer verstanden werden, und darüber hinaus als ein gesellschafts- und kulturabhängiges Konzept. Deshalb zeige ich, zurück greifend auf Ulla Fix, wie das Phänomen Intertextualität innerhalb der Textlinguistik neu verstanden werden kann.
Abstract
Dieser Aufsatz behandelt das Phänomen der Intertextualität, das in drei verschiedenen Bereichen – Literatur, Semiotik und Textlinguistik – untersucht wird. Besonders konzentriert sich die Untersuchung auf Beobachtungen, die in Verbindung mit dem gegenwärtigen Forschungsstand der Textlinguistik stehen. Dort geht man davon aus, dass kein Text ohne Bezug zur Gesamtheit anderer Texte zu verstehen ist. Um diesem Ansatz näher zu kommen, haben wir analysiert, was Intertextualität in der Literatur und Semiotik bedeutet. Intertextualität war ursprünglich ein Konzept der Literaturwissenschaft,wenngleich es gegenwärtig in allen kulturellen Bereichen benutzt wird. Dort geht man davon aus, dass ein Text durch Textualität („Text-Sein“) definiert wird. Um diese Textualität zu bestimmen, gibt es verschiedene Kriterien, die im folgenden Aufsatz analysiert werden. Nach dem berühmten französischen Literaturtheoretiker Roland Barthes ist der Text „ a tissue of quotation drawn from the innumerable centers of culture. There is one place where this multiplicity is focused and that place is the reader.”(The death of the author). Daher sieht man die intertextuellen Stilmittel allusion,collage, parody, travesty, die genutzt werden, um einen Text in einen anderen zu integrieren, in der Literatur als Merkmale positiver Intertextualität an. Die Semiotik nach Charles Sanders Peirce hält diese Intertextualität für das Semiosis, in dem sich das Zeichen wiederholt. Er versteht unter Semiosis einen Vorgang, der das Zusammenwirken von drei Gegenständen, nämlich dem Zeichen, seinem Objekt und seinem Interpretanten beinhaltet. Dabei spielt der Interpretant, verstanden als der beim Deuter erzeugte Gedanke, eine wichtigeRolle, weil dieser Gedanke sich ähnlich wie die Intertextualität wiederholt und die Bedeutung des Zeichens wieder für ein anderes Zeichen steht. Dieses Phänomen bezeichnet man dann als Intertextualität. Nach Umberto Eco, dem berühmten Semiotiker, ist Kultur ein semiotisches Phänomen. Er empfiehlt, dass alle kulturellen Untersuchungen nach der intertextuellen Untersuchungsmethode durchgeführt werden sollen. In der Textlinguistik spielt die Intertextualität erst in der neueren Forschung eine wichtige Rolle. Aus diesem Grund wurde sie in der Textlinguistik nicht so intensiv untersucht. Zudem wurde der Begriff Text in der Textlinguistik lange Zeit zu eng verstanden. Wie Linke/ Nussbaumer sagen, muss der Begriff Text breiter und energetischer verstanden werden, und darüber hinaus als ein gesellschafts- und kulturabhängiges Konzept. Deshalb zeige ich, zurück greifend auf Ulla Fix, wie das Phänomen Intertextualität innerhalb der Textlinguistik neu verstanden werden kann.
참고문헌 (38)
- 김동식, "퍼스의 기호학" (2008), 나남
- 박상진, "에코기호학 비판" (2003), 열린책들
- 안정오, "기호의 사고, 사고의 기호, 퍼스의 기호학, In 기호학으로 세상읽기", pp.301~328 (2002), 소명
- 안정오, "에코" (2006), 인간사랑
- 에코, "이야기 속의 독자" (1996), 열린 책들
- 에코, "일반기호학이론" (1985), 문학과 지성사
- 에코, "해석의 한계" (1995), 열린 책들
- Antos, G, "Die Zukunft der Textlinguistik" (1997), Max Niemeyer
- Barth, R., "Texte, In Encyclopaedia universalis,Vol 7", pp.996~1000 (1975)
- Barth, R., "Der Tod des Autors, In Texte zur Theorie der Anschrift" (2000), Fotis Jannidis
- Beaugrande, R., "Text, discourse and process" (1980)
- Beaugrande, R, "Intertextualität, In Einführung in die Textlinguistik" (1981), Niemeyer
- Brinker, K., "Textlinguistik" (1993), Groos
- Broich, U, "Intertextualität" (1985), Niemeyer
- Eco, U, "Einführung in die Semiotik" (1972), Fink
- Eco, U., "Nachschriften zum Namen der Rose" (1984), B.Kroeber
- Eco, U., "Semiotik, Entwurf einer Theorie der Zeichen" (1991), Wilhelm Fink Verlag
- Fix, U., "Die Zukunft der Textlinguistik", pp.99~110 (1997), Max Niemeyer
- Heinemann, W, "extlinguistik" (1991), Niemeyer
- Hjelmslev, L., "Prolegomena zu einer Sprachtheorie" (1943)
- Holthuis, S., "Intertextualität, Aspekte einer rezeptionsorienterten Kozeption" (1993), Stauffenburg
- Jens, W., "Statt einer Literaturgeschichte" (1978), Neske
- Leitch, V. B., "Versions of Textuality and Intertextuality: Contemporary Theories of Literature and Tradition, In Deconstructive Criticism: An Advanced Introduction", pp.55~164 (1983)
- Mersch, D., "Das Semiotische und das Symbolische. J.Kristevas Beitrag zum Strukturalismus, In Zeitgenössische Denker II" (1999), Rombach
- Morris, C., "Zeichen, Sprache und Verhalten" (1946), Schwann
- Nagl, L., "C.S.Peirce, Campus Verlag" (1992)
- Nöth, W., "Handbuch der Semiotik. 2., vollständig neu bearbeitete Auflag" (2000), Metzler
- Hartshorne, C, "Colleted Papers of C.S. Peirce(vol. 1-6) and Burks, A.,(7-8)" (1931), Harvard University Press
- Linke, L, "Intertextualität, In Die Zukunft der Textlinguistik", pp.109~126 (1995), Max Niemeyer
- Peirce, C. S., "Collected Papers of Charles Snaders Peirce" (1931), Harvard University Press
- Petoefi, "Text vs. sentence. Basic question of textlinguistics. Two parts" (1979)
- Petoefi, "vs. sentence. Basic question of textlinguistics. Two parts" (1982)
- Pfister, M., "Konzepte der Intertextualität", pp.1~30 (1985)
- Plett, H., "ntertextualität", pp.3~29 (1991)
- Plett, H., "Textwissenschaft und Textanalyse: Semiotik, Linguistik, Rhetorik" (1979), Quelle & Meyer
- Suerbaum, U., "Intertextualität und Gattung", pp.58~77 (1985)
- Suchsland, I, "Julia Kristeva zur Einführung" (1992), Junius
- Welsch, W., "Wege aus der Moderne" (1988), Weinheim Verlag
