문자 사회에서 문맹자의 운명 - 베른하르트 슐링크의 소설 『책 읽어주는 남자』를 중심으로
Das Schicksal der Analphabetin in der Schriftgesellschaft. Am Beispiel des Romans Der Vorleser
1
조회
0
다운로드
4
인용
0
참고문헌
키워드
초록
In früheren Jahrhundert hatten nur wenige Menschen die Möglichkeit, dasLesen und Schreiben zu erlernen, denn es gab keine Schulpflicht. AlsUnterschrift dienten meist drei Kreuze. Um 1900 können so gut wie alleMenschen in Deutschland ihren Namen schreiben. Der Analphabetismus scheintüberwunden zu sein. Etwa 1978 wird bekannt, dass es trotz Schulpflichterwachsene Deutsche gibt, die nur über geringe Lese-und Schreibkenntnisseverfügen. Das Thema des Analphabetismus zählt zu den wichtigsten Themen, die inBernhard Schlinks Roman Der Vorleser zur Sprache kommen. Ein Knotenpunktder Geschichte ist Hannas Disposition als Analphabetin. Der Inhalt und dieStruktur des Romans haben mit dem Analphabetismus zu tun, sodass wir denRoman als einen ‘Analphabetismusroman’ betrachten dürfen. Im Roman ist Hanna vom Analphabetismus betroffen. Daraus folgen fürHanna typische Symptome des Analphabetismus. Hanna empfindet große Angstdavor, dass jemand von ihrem Analphabetismus erfahren könnte. Deswegen hatsie Überlebensstrategien entwickelt, um ihren Analphabetismus zuverheimlichen. So lässt sie z.B. beim Besuch eines Lokals Michael für sie dasEssen auswählen, da sie sich angeblich einmal um nichts kümmern wolle. Homo Literattus ist das allgemeine Menschenbild seit dem 20. Jahrhundert. Hanna teilt mit ihrem Analphabetismus das Schicksal einer großen Anzahl vonPersonen auf der ganzen Welt. Im Bereich der Lebensführung ist auch sehr wichtig, dass Hanna mehrere Aufstiegschancen in verschiedenen Berufen fallenlässt, da sie diese als Analphabetin nicht wahrnehmen konnte. DerAnalphabetismus bedeutet Unterbrechung der Kommunikation in der moderneGesellschaft. Hanna “kämpfte immer und hatte immer gekämpft, nicht um zuzeigen, was sie kann, sondern um zu verbergen, was sie nicht kann.”
Abstract
In früheren Jahrhundert hatten nur wenige Menschen die Möglichkeit, dasLesen und Schreiben zu erlernen, denn es gab keine Schulpflicht. AlsUnterschrift dienten meist drei Kreuze. Um 1900 können so gut wie alleMenschen in Deutschland ihren Namen schreiben. Der Analphabetismus scheintüberwunden zu sein. Etwa 1978 wird bekannt, dass es trotz Schulpflichterwachsene Deutsche gibt, die nur über geringe Lese-und Schreibkenntnisseverfügen. Das Thema des Analphabetismus zählt zu den wichtigsten Themen, die inBernhard Schlinks Roman Der Vorleser zur Sprache kommen. Ein Knotenpunktder Geschichte ist Hannas Disposition als Analphabetin. Der Inhalt und dieStruktur des Romans haben mit dem Analphabetismus zu tun, sodass wir denRoman als einen ‘Analphabetismusroman’ betrachten dürfen. Im Roman ist Hanna vom Analphabetismus betroffen. Daraus folgen fürHanna typische Symptome des Analphabetismus. Hanna empfindet große Angstdavor, dass jemand von ihrem Analphabetismus erfahren könnte. Deswegen hatsie Überlebensstrategien entwickelt, um ihren Analphabetismus zuverheimlichen. So lässt sie z.B. beim Besuch eines Lokals Michael für sie dasEssen auswählen, da sie sich angeblich einmal um nichts kümmern wolle. Homo Literattus ist das allgemeine Menschenbild seit dem 20. Jahrhundert. Hanna teilt mit ihrem Analphabetismus das Schicksal einer großen Anzahl vonPersonen auf der ganzen Welt. Im Bereich der Lebensführung ist auch sehr wichtig, dass Hanna mehrere Aufstiegschancen in verschiedenen Berufen fallenlässt, da sie diese als Analphabetin nicht wahrnehmen konnte. DerAnalphabetismus bedeutet Unterbrechung der Kommunikation in der moderneGesellschaft. Hanna “kämpfte immer und hatte immer gekämpft, nicht um zuzeigen, was sie kann, sondern um zu verbergen, was sie nicht kann.”
참고문헌 (20)
- Schlink, Bernhard, "Der Vorleser" (1997)
- 한나 아렌트, "예루살렘의 아이히만" (2006), 한길사
- "leo. - Level-One Studie Presseheft" (2011), Universität Hamburg
- "7,5 Millionen Deutsche sind Analphabeten" (2011)[URL]
- Block, Rainer, "Der Alphabetisierungsverlauf im Preußen des 19. Jahrhunderts, In Quantitative Explorationen aus bildungshistorischer Perspektive" (1994)
- Döbert, M, "Ihr Kreuz ist die Schrift, In Analphabetismus und Alphabetisierung in Deutschland" (2000)
- Egbers, Michaela, "Interpretationen Deutsch, In Bernhard Schlink" (2009), Stark-Verlag
- Eisenberg, Peter, , pp.S13~S32 (1983)
- Engelsing, Rolf, "Analphabetentum und Lektüre. Zur Sozialgeschichte des Lesens in Deutschland zwischen feudaler und industrieller Gesellschaft" (1973)
- Feuchert, S, "Bernhard Schlink" (2009), Der Vorleser
- Giere, Ursula, "Alphabetisierung weltweit, In Uncesco-Institut für Padagogik", pp.S20~S25 (1992)
- Hubertus, Peter, "Alphabetisierung und Analphabetismus, In Schreibwerkstatt für neue Leser und Schreiber" (1991)
- Jakob-Mirwald, Ch, "Das mittelalterliche Buch" (2004)
- Kant, Immanuel, "Werke in 6 Bänden" (1964)
- 28, "Nachgeborene durch Liebe an sich binden, In Süddeutsche Zeitung 27", pp.2002, Köster, Juliane
- Schön, Erich, "Der Verlust der Sinnlichkeit oder Die Verwandlungen des Lesers, In Mentalitätswandel um 1800" (1993)
- Sven, Nickel, "Funktionaler Analphabetismus – Ursachen und Lösungsansätze hier und anderswo", Uni Bremen o. J
- Troesser, Julia, "Leben als Analphabetin. Manuelas Sehnsucht nach fetten Büchern", Spiegel online, ~ (2010)
- Wensierski, P., "Deutsch für Deutsche", DER SPIEGEL, (14, pp.2) (2007), ~
- "위키페디아 독일 ‘Der Vorleser’"[URL]
