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문학과 서적삽화 - 괴테의 작품을 중심으로

Dichtung und Buchillustration am Beispiel der Werke Goethes

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주제분류독일어와문학

초록

Die Lage der Buchproduktion im 18. Jahrhundert zeigt eine sprunghafte Geschichte auf. Die Fortschritt der Technik bringt eine Vermehrung der Buchproduktion, und demnach ändert sich der Buchmarkt, wo der gestiegene Anspruch des Lesepublikums auch die Buchillustration fördert. In Deutschland finden sich Kupferstiche und Radierungen in fast allen Büchern. Dies tritt vor allem bei Veröffentlichungen zeitgenössischer Poesie auf. Damals wurde die Illustration von der Lyrik als beliebter Stoff im barocken und romantischen Stil mit dem Pflanzenmuster eingeführt. In dieser Zeit nahmen Ramberg, Neureuther und Kaulbach sowie Chodowiecki an der Herstellung der Illustration der Dichtung Goethes teil. Besonders sei Goethes Lyrik wegen ihrer bildhaften Sprache dafür geeignet, die lyrische Stimmung in den Abbildungen leichter darzustellen und auszuschmücken. Unter den illustrierten Balladen Goethes wählen wir “Heidenröslein” und “Der Totentanz”, damit betrachten wir die verschiedenen Gesichtspunkte der Illustratoren. E. N. Neureuther illustriert “Heidenröslein” nach dem Inhalt: In der Mitte des Abbildes bricht ein wilder Knabe die Rosen leichtsinnig ab. Am Rande des Bildblattes sind die Rosenranken ornamental umschlosen. Stattdessen setzt L. Richter im Rosenmotiv den Blick des Voyeurs ein: Ein Knabe beobachtet durch einen Rosenstrauch Mann und Frau auf einem Weg. Bei der Illustration von “Der Totentanz” erfüllt Neureuther gerade den völkischen Inhalt Im Lauf der Zeit, am Ende des 19. Jahrhunderts, bringt Kirchbach die scheußliche Stimmung in “Der Totentanz” etwas dramatischer und drastischer im graphischen Charakter zum Ausdruck. Dadurch scheint das Existenzproblem der Menschen scharf hervorzutreten. Auf diese Weise sind die verschiedenen Interpretationssichten der Illustratoren in “Heidenröslein” und “Der Totentanz” zu lesen. Die sprunghafte Wiedergabe in den Illustrationen deutet an, dass die mehrsichtigen Interpretationen der Illustratoren über das 18. und 19. Jahrhundert hinaus heute noch nachempfunden werden können. Dies bietet noch Raum, die Beständigkeit vom Werke Goethes weiter erleben zu können. Wenn eine wohl gelungene Buchillustration bedeutet, dass nicht nur die Neugier der Leser erweckt und zum Verstand des Textes beiträgt, sondern auch die immer sich wiederholende Herstellung bietet, könnte das auch für die Illustrationen von Goethes Dichtung gültig sein. Zudem führt die ständige Teilnahme an Goethe zum Wiedererleben der Literatur Goethes.

Abstract

Die Lage der Buchproduktion im 18. Jahrhundert zeigt eine sprunghafte Geschichte auf. Die Fortschritt der Technik bringt eine Vermehrung der Buchproduktion, und demnach ändert sich der Buchmarkt, wo der gestiegene Anspruch des Lesepublikums auch die Buchillustration fördert. In Deutschland finden sich Kupferstiche und Radierungen in fast allen Büchern. Dies tritt vor allem bei Veröffentlichungen zeitgenössischer Poesie auf. Damals wurde die Illustration von der Lyrik als beliebter Stoff im barocken und romantischen Stil mit dem Pflanzenmuster eingeführt. In dieser Zeit nahmen Ramberg, Neureuther und Kaulbach sowie Chodowiecki an der Herstellung der Illustration der Dichtung Goethes teil. Besonders sei Goethes Lyrik wegen ihrer bildhaften Sprache dafür geeignet, die lyrische Stimmung in den Abbildungen leichter darzustellen und auszuschmücken. Unter den illustrierten Balladen Goethes wählen wir “Heidenröslein” und “Der Totentanz”, damit betrachten wir die verschiedenen Gesichtspunkte der Illustratoren. E. N. Neureuther illustriert “Heidenröslein” nach dem Inhalt: In der Mitte des Abbildes bricht ein wilder Knabe die Rosen leichtsinnig ab. Am Rande des Bildblattes sind die Rosenranken ornamental umschlosen. Stattdessen setzt L. Richter im Rosenmotiv den Blick des Voyeurs ein: Ein Knabe beobachtet durch einen Rosenstrauch Mann und Frau auf einem Weg. Bei der Illustration von “Der Totentanz” erfüllt Neureuther gerade den völkischen Inhalt Im Lauf der Zeit, am Ende des 19. Jahrhunderts, bringt Kirchbach die scheußliche Stimmung in “Der Totentanz” etwas dramatischer und drastischer im graphischen Charakter zum Ausdruck. Dadurch scheint das Existenzproblem der Menschen scharf hervorzutreten. Auf diese Weise sind die verschiedenen Interpretationssichten der Illustratoren in “Heidenröslein” und “Der Totentanz” zu lesen. Die sprunghafte Wiedergabe in den Illustrationen deutet an, dass die mehrsichtigen Interpretationen der Illustratoren über das 18. und 19. Jahrhundert hinaus heute noch nachempfunden werden können. Dies bietet noch Raum, die Beständigkeit vom Werke Goethes weiter erleben zu können. Wenn eine wohl gelungene Buchillustration bedeutet, dass nicht nur die Neugier der Leser erweckt und zum Verstand des Textes beiträgt, sondern auch die immer sich wiederholende Herstellung bietet, könnte das auch für die Illustrationen von Goethes Dichtung gültig sein. Zudem führt die ständige Teilnahme an Goethe zum Wiedererleben der Literatur Goethes.

참고문헌 (15)

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  4. "Buchgestaltung in Deutschland 1740 bis 1890: in d. Herzog - August - Bibliothek Wolfen Raabe", ~ (1980)
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  7. von Bernd Witte, "Goethe Handbuch in vier Bänden" (1997)
  8. Griesbach, Dieter, "Illustration zur deutschsprachigen Lyrik von der Romantik bis zum Expressionismus. Eine Untersuchung über das Verhältnis von Wort und Bild" (1986)
  9. Hildebrandt-Schat, Viola, "Zeichnung im Dienste der Literaturvermittlung" (2004)
  10. Holländer, Hans, "Buchillustration im 19. Jahrhundert", pp.13~45 (1988)
  11. Krüger, Renate, "Die Buchillustration im 18. Jahrhundert", pp.53~64 (1980)
  12. Schumacher, Doris, "Kupfer und Poesie. Die Illustration um 1800 im Spiegel der zeitgenössischen deutschen Kritik" (2000)
  13. Timm, Regine, "Buchillustration im 19. Jahrhundert:〔Vorträge, gehalten anlässl. e. Arbeitsgespräches in d. Herzog August Bibliothek vom 12-14. November 1986〕(Wolfenbütteler Schriften zur Geschichte des Buchwesens; Bd. 15)" (1988)
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  15. Wendland, Henning, "Die Buchillustration. Von den Frühdrucken bis zur Gegenwart" (1987)

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