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근대 독일문예학의 성립과 발전과정 - 작가 중심에서 텍스트·독자 중심으로

Die Entstehung und Tradition der deutschen Literaturwissenschaften - Vom Autor zum Leser

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주제분류독일어와문학

초록

Der Dichter wird in der traditionellen Literaturwissenschaft die wichtigste Größe, um literarische Äußerungen als Wahrheit in Kunstwerken auszudrücken. Unter dem Stichwort ‘Tod des Autors’ ist aber im 20 Jh. von Literaturwissenschaftlern der Autor als literarische Norm im klassischen Sinne grundsätzlich in Frage gestellt worden. Der Autor erscheint heute vielen als eine überlebte literarische Institution aus dem Gründungszeitalter der Literaturwissenschaften, der nicht mehr leistet, was ihm einst zugeschrieben wurde. Die vorliegende Arbeit befasst sich daher mit der deutschen literarischen Entwicklung und der Frage, was die traditionellen Begriffe ‘Dichter’ und ‘Dichtung’ im Verlauf der Zeit aufgelöst hat. Über die Probleme der traditionellen Literaturwissenschaft lässt sich ein Überblick gewinnen, wenn man das Problemfeld danach einteilt, wie jetzt Autor, Text und Leser zueinander in Beziehung gesetzt werden. Im ersten Kapitel wird daher untersucht, was Literatur eigentlich ist und seit wann und wie Literatur als theoretisch reflektierte Wissenschaft sich in Deutschland etabliert hat. Auf diese Frage versucht die vorliegende Arbeit nicht durch essentialistische Definition, sondern durch eine literaturgeschichtliche Betrachtung zu antworten. Dabei lässt sich feststellen, dass der Ausgangspunkt der deutschen Literatur und Literaturwissenschaft auf den Anspruch zur Wahrheit und Schönheit der liberal gesinnten deutschen bürgerlichen Intellektuellen gründet. Im zweiten Kapitel werden die Kunstauffassungen der deutschen Philosophen Dilthey und Heidegger in Bezug auf die Klärung der Literatur betrachtet, wobei die Begriffe Geist und Sein im Mittelpunkt stehen. Abschließend wird die Rezeptionsästhetik vorgestellt, die den Autor aus dem Umgang mit der Literatur ausschließt und den Leser in Bezug auf die literarischen Wirkung in den Vordergrund stellen. Dabei lässt sich erkennen, dass es Literatur nicht einfach gibt, sondern dass sie in der Gesellschaft konstituiert wird.

Abstract

Der Dichter wird in der traditionellen Literaturwissenschaft die wichtigste Größe, um literarische Äußerungen als Wahrheit in Kunstwerken auszudrücken. Unter dem Stichwort ‘Tod des Autors’ ist aber im 20 Jh. von Literaturwissenschaftlern der Autor als literarische Norm im klassischen Sinne grundsätzlich in Frage gestellt worden. Der Autor erscheint heute vielen als eine überlebte literarische Institution aus dem Gründungszeitalter der Literaturwissenschaften, der nicht mehr leistet, was ihm einst zugeschrieben wurde. Die vorliegende Arbeit befasst sich daher mit der deutschen literarischen Entwicklung und der Frage, was die traditionellen Begriffe ‘Dichter’ und ‘Dichtung’ im Verlauf der Zeit aufgelöst hat. Über die Probleme der traditionellen Literaturwissenschaft lässt sich ein Überblick gewinnen, wenn man das Problemfeld danach einteilt, wie jetzt Autor, Text und Leser zueinander in Beziehung gesetzt werden. Im ersten Kapitel wird daher untersucht, was Literatur eigentlich ist und seit wann und wie Literatur als theoretisch reflektierte Wissenschaft sich in Deutschland etabliert hat. Auf diese Frage versucht die vorliegende Arbeit nicht durch essentialistische Definition, sondern durch eine literaturgeschichtliche Betrachtung zu antworten. Dabei lässt sich feststellen, dass der Ausgangspunkt der deutschen Literatur und Literaturwissenschaft auf den Anspruch zur Wahrheit und Schönheit der liberal gesinnten deutschen bürgerlichen Intellektuellen gründet. Im zweiten Kapitel werden die Kunstauffassungen der deutschen Philosophen Dilthey und Heidegger in Bezug auf die Klärung der Literatur betrachtet, wobei die Begriffe Geist und Sein im Mittelpunkt stehen. Abschließend wird die Rezeptionsästhetik vorgestellt, die den Autor aus dem Umgang mit der Literatur ausschließt und den Leser in Bezug auf die literarischen Wirkung in den Vordergrund stellen. Dabei lässt sich erkennen, dass es Literatur nicht einfach gibt, sondern dass sie in der Gesellschaft konstituiert wird.

참고문헌 (32)

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