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횔덜린의 후기시에 나타나는 감각성과 정신의 관계 - 후각 모티브에 대한 관심이 미친 영향

Die Sinnlichkeit und der Geist in den späten Gedichten Hölderlins - Der Einfluss des olfaktorischen Motivs

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주제분류독일어와문학

초록

Dieser Beitrag geht von einer These aus, dass das olfaktorische Motiv in den späten Gedichten Hölderlins dazu beiträgt, dem Geist die Sinnlichkeit zu verleihen. Der Geist in einer für Hölderlin typischen Wendung Weingeist erschöpft sich weder im theologischen Sinn des Heiligen Geistes, noch im idealistischen Geist. In dieser Arbeit wird versucht, diesen dunklen Aspekt des Geistes bei Hölderlin zu beleuchten. Der Ansatz liegt darin, dass der Geist bei Hölderlin mit der sinnlichen Erfahrung in Zusammenhang steht. Und in den Gedichten, die 1801 eine tiefgreifende Korrektur erfuhren, weicht der Geist der Sinnlichkeit aus. Die zweite Fassung der Ode Der Abschied ist in diesem Zusammenhang deswegen von großer Bedeutung, weil Hölderlin das Wortmaterial Geist endgültig tilgt und es durch das ‘duftende Lilie’ ablöst. Die Korrektur der Elegie Brod und Wein, während der das Wortmaterial Weingeist berücksichtigt wird, überschneidet sich zeitlch mit der Umschreibung der Ode Der Abschied. Zu dieser Zeit beschäftigte sich Hölderlin mit der Sinnlichkeit des Geistes, deren Intensität durch das olfaktorische Motiv stärker wird. Die Sinnlichkeit gewinnt in den Gedichten Hölderlins an hoher Intellektualität. Die Spur des olfaktorischen Motivs findet sich in den Gedichten, die nach der Rückkehr aus Bordeaux entstanden. Die sinnliche Konkretheit darin weist auf den neuen Aspekt der Erinnerung hin. Und das Herz steht nicht nur für die emotionale Verarbeitung der Erfahrung, sondern übernimmt die Funktion der sonst dem Geist zugeordneten Intellektualität.

Abstract

Dieser Beitrag geht von einer These aus, dass das olfaktorische Motiv in den späten Gedichten Hölderlins dazu beiträgt, dem Geist die Sinnlichkeit zu verleihen. Der Geist in einer für Hölderlin typischen Wendung Weingeist erschöpft sich weder im theologischen Sinn des Heiligen Geistes, noch im idealistischen Geist. In dieser Arbeit wird versucht, diesen dunklen Aspekt des Geistes bei Hölderlin zu beleuchten. Der Ansatz liegt darin, dass der Geist bei Hölderlin mit der sinnlichen Erfahrung in Zusammenhang steht. Und in den Gedichten, die 1801 eine tiefgreifende Korrektur erfuhren, weicht der Geist der Sinnlichkeit aus. Die zweite Fassung der Ode Der Abschied ist in diesem Zusammenhang deswegen von großer Bedeutung, weil Hölderlin das Wortmaterial Geist endgültig tilgt und es durch das ‘duftende Lilie’ ablöst. Die Korrektur der Elegie Brod und Wein, während der das Wortmaterial Weingeist berücksichtigt wird, überschneidet sich zeitlch mit der Umschreibung der Ode Der Abschied. Zu dieser Zeit beschäftigte sich Hölderlin mit der Sinnlichkeit des Geistes, deren Intensität durch das olfaktorische Motiv stärker wird. Die Sinnlichkeit gewinnt in den Gedichten Hölderlins an hoher Intellektualität. Die Spur des olfaktorischen Motivs findet sich in den Gedichten, die nach der Rückkehr aus Bordeaux entstanden. Die sinnliche Konkretheit darin weist auf den neuen Aspekt der Erinnerung hin. Und das Herz steht nicht nur für die emotionale Verarbeitung der Erfahrung, sondern übernimmt die Funktion der sonst dem Geist zugeordneten Intellektualität.

참고문헌 (35)

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