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정신과 감각의 이원론적 문화철학 - 하이네의 시 연구

Dualistische Kulturphilosophie von Geist und innlichkeit: Heinrich Heines Gedichte

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주제분류독일어와문학

초록

Aus kulturkritischer Sicht diagnostiziert Heinrich Heine in seinem Essay Zur Geschichte der Religion und Philosophie in Deutschland das Problem, dass die jüdisch-christliche Religion sowie die idealistische Philosophie in Deutschland die “warme farbige Sinnlichkeit” des Menschen durch “abstrakte Grübelei” abgetötet haben. In der pantheistischen Weltsicht Spinozas, in der die beiden Aspekte der menschlichen Wahrnehmung – die Sinnlichkeit und der Geist – als ein Ganzes integriert sind, erkennt er dabei eine Lösungsmöglichkeit dieses Problems. Der pantheistische Grundgedanke ist auch in den lyrischen Werken Heines überall nachweisbar. Anders als noch in der klassisch-romantischen Epoche existieren bei ihm zwar keine zwischen dem Geist und der Sinnlichkeit harmonisierenden Gottes- und Menschenbilder mehr. Die strikte Trennung der beiden Wahrnehmungsweisen jedoch, ihre Reduktion auf sich selbst oder aber ihre unlösbare Verbundenheit miteinander, erwecken beim Leser wirkungsästhetisch paradoxerweise einen starken Wunsch, sie wieder als zu einem menschlichen Ganzen gehörend lebendig zu machen. Das ästhetische Verfahren ist doch auf die aufklärerisch kritische Vernunft Heines zurückzuführen, die eine effektive Kritik an der dichotomisierten Kultur der Vormärz-Zeit übt, in der Geist und Sinnlichkeit getrennt sind und kraftlos geworden scheinen, auf dass diese wieder als unverzichtbare Bestandteile menschlichen Daseins regeneriert werden, welche eine neue Kultur der Aufklärung zu schaffen vermögen.

Abstract

Aus kulturkritischer Sicht diagnostiziert Heinrich Heine in seinem Essay Zur Geschichte der Religion und Philosophie in Deutschland das Problem, dass die jüdisch-christliche Religion sowie die idealistische Philosophie in Deutschland die “warme farbige Sinnlichkeit” des Menschen durch “abstrakte Grübelei” abgetötet haben. In der pantheistischen Weltsicht Spinozas, in der die beiden Aspekte der menschlichen Wahrnehmung – die Sinnlichkeit und der Geist – als ein Ganzes integriert sind, erkennt er dabei eine Lösungsmöglichkeit dieses Problems. Der pantheistische Grundgedanke ist auch in den lyrischen Werken Heines überall nachweisbar. Anders als noch in der klassisch-romantischen Epoche existieren bei ihm zwar keine zwischen dem Geist und der Sinnlichkeit harmonisierenden Gottes- und Menschenbilder mehr. Die strikte Trennung der beiden Wahrnehmungsweisen jedoch, ihre Reduktion auf sich selbst oder aber ihre unlösbare Verbundenheit miteinander, erwecken beim Leser wirkungsästhetisch paradoxerweise einen starken Wunsch, sie wieder als zu einem menschlichen Ganzen gehörend lebendig zu machen. Das ästhetische Verfahren ist doch auf die aufklärerisch kritische Vernunft Heines zurückzuführen, die eine effektive Kritik an der dichotomisierten Kultur der Vormärz-Zeit übt, in der Geist und Sinnlichkeit getrennt sind und kraftlos geworden scheinen, auf dass diese wieder als unverzichtbare Bestandteile menschlichen Daseins regeneriert werden, welche eine neue Kultur der Aufklärung zu schaffen vermögen.

참고문헌 (16)

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