횔덜린의 찬가 『라인 강 』과 『이스터 강 』에 나타난 강물 이미지
Das Wasserbild des Stroms in den Hölderlinschen Hymnen “Der Rhein” und “Der Ister”
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초록
Hölderlin war ein einsamer Denker und Künstler im Zeitalter der europäischen Revolution und Romantik. Um des kreativen Schreibens und des ursprünglichen Erkennens der Sachen willen war er immer unterwegs in seinem Leben. Er war ein einsamer Dichter nicht nur im Denkprozess, sondern in der Berufswelt. Wie tief einsam und in Zwiespalt er geraten war in Auseinandersetzung mit der Außenwelt, beschreibt Gerhard Kurz im folgenden: “Hölderlin war in seiner bürgerlichen Existenz ein Gescheiterter. Der nach dem Studium im Tübinger Stift vorbestimmte und von der Mutter gewünschte Beruf des Pfarrers kam für ihn nicht in Frage. Sein intellektueller und literarischer “Ehrgeiz”〔...〕werde ihn in einer “friedlichen Pfarre” und “im ruhigen Ehestande” nie glücklich sein lassen.”22) In dieser Abhandlung erörtere ich das erhabene Wasserbild des Stroms in den Hölderlinschen Hymnen “Der Rhein” und “Der Ister” in besonderer Berücksichtigung des Volksgeistes und der Revolution. In Anlehnung an die Interpretationen von Heidegger analysiere ich ontologisch und existential die Gedichte von Hölderlin. Wie die heideggersche ‘Unverborgenheit’ der Wahrheit erscheinen allmählich und zirkular der lebendige Volksgeist und die Revolution im Wasserbild des Rheins und des Isters in den Hymnen Hölderlins. Der Mensch ist unterwegs in der Welt, wo er sein Mitsein mit Anderen erlebt. In der Nähe des Stroms findet man Siedlungen und kultiviert das Land. Wie der Mensch einsam auf die Welt gekommen ist und wohnt ‘im Mitsein mit Anderen’ in der Erde, zeigt das Da-sein der sich verborgenen Welt seinen Willen, etwas zu tun und ‘errichten’. Das Wasserbild des Stroms kann auch auf die andere Existenz-Bereiche erweitert werden. Aber Hölderlin findet u. a. das Erhabene, das im Volksgeist und in der Revolution erscheint, im Wasserbild des Stroms.
Abstract
Hölderlin war ein einsamer Denker und Künstler im Zeitalter der europäischen Revolution und Romantik. Um des kreativen Schreibens und des ursprünglichen Erkennens der Sachen willen war er immer unterwegs in seinem Leben. Er war ein einsamer Dichter nicht nur im Denkprozess, sondern in der Berufswelt. Wie tief einsam und in Zwiespalt er geraten war in Auseinandersetzung mit der Außenwelt, beschreibt Gerhard Kurz im folgenden: “Hölderlin war in seiner bürgerlichen Existenz ein Gescheiterter. Der nach dem Studium im Tübinger Stift vorbestimmte und von der Mutter gewünschte Beruf des Pfarrers kam für ihn nicht in Frage. Sein intellektueller und literarischer “Ehrgeiz”〔...〕werde ihn in einer “friedlichen Pfarre” und “im ruhigen Ehestande” nie glücklich sein lassen.”22) In dieser Abhandlung erörtere ich das erhabene Wasserbild des Stroms in den Hölderlinschen Hymnen “Der Rhein” und “Der Ister” in besonderer Berücksichtigung des Volksgeistes und der Revolution. In Anlehnung an die Interpretationen von Heidegger analysiere ich ontologisch und existential die Gedichte von Hölderlin. Wie die heideggersche ‘Unverborgenheit’ der Wahrheit erscheinen allmählich und zirkular der lebendige Volksgeist und die Revolution im Wasserbild des Rheins und des Isters in den Hymnen Hölderlins. Der Mensch ist unterwegs in der Welt, wo er sein Mitsein mit Anderen erlebt. In der Nähe des Stroms findet man Siedlungen und kultiviert das Land. Wie der Mensch einsam auf die Welt gekommen ist und wohnt ‘im Mitsein mit Anderen’ in der Erde, zeigt das Da-sein der sich verborgenen Welt seinen Willen, etwas zu tun und ‘errichten’. Das Wasserbild des Stroms kann auch auf die andere Existenz-Bereiche erweitert werden. Aber Hölderlin findet u. a. das Erhabene, das im Volksgeist und in der Revolution erscheint, im Wasserbild des Stroms.
