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어순 관련 학습자언어 현상에 대한 고찰 - 왜 특정 언어의 특정 어순은 학습에 용이하지만 특정 언어의 특정 어순은 어려움을 유발하는가?

Wortstellungen in der Lernersprache – Überlegungen über Lernschwierigkeiten aus einer psycholinguistischen Perspektive

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주제분류독일어와문학

초록

본고에서는 언어학습에서 학습자들이 학습에 어려움을 겪지 않고 쉽게 학습하는 어순과 그렇지 않은 어순을 독일어, 영어, 프랑스어, 중국어, 일본어, 한국어에서 나타나는 SVO/SOV 어순 그리고 특정 언어에 나타나는 부사의 위치와 관련하여 살펴보았다. 이러한 과정에서 학계에서 제기된 전이가설이나 어순습득순서 가설을 비판적으로 고찰하고 이들 학습자언어 현상들을 학습자의 언어처리의 용이성의 관점에서 설명하고자 시도하였다. 이를 통하여 주어동사일치 현상이 나타나는 굴절어에서는 언어처리에서 주어와 동사가 매우 긴밀한 관계를 유지하며 함께 처리되려는 경향이 있다는 것을 알 수 있었다. 학습에 용이한 어순은 이러한 처리경향을 허용해 주는 어순이라면 학습에 용이하지 않은 어순은 이러한 처리경향을 허용하지 않는 어순이라는 것을 알 수 있었다. 자연어는 어순의 측면에서만 다른 것이 아니라 어떤 문법적 개념(예를 들어, 주어)을 어떠한 방식으로 실현하고 있는가(예를 들어, 분석적/융합적)의 측면에서도 다른 것이다. 이러한 상이한 방식의 실현은 언어처리에서도 상이한 처리 방식을 가져온다고 볼 수 있을 것이다. 자연어의 어순은 인간의 이러한 언어처리의 양상을 반영하며 형성되고 변화되어 온 것이라고도 볼 수 있을 것이다. 그리하여 우리는 앞으로서의 연구에서 언어를 외형적 특질로만 구분하는 유형학적 접근방식의 한계를 인식하고 학습자언어 현상의 연구에 있어 특정 외형적 특질이라는 언어처리의 결과물에 어떠한 인지처리의 과정이 숨어 있는지에 좀 더 주목해야 할 것이다.

Abstract

Der Erwerb von Wortstellungen wurde in der Spracherwerbsforschung intensiv erforscht. Dabei stellte sich heraus, dass bestimmte Wortstellungen wie z.B. die SVO-Struktur im Englischen oder Deutschen dem Lerner kaum Schwierigkeiten bereiten, wohingegen andere Wortstellungen, z.B. die SOV-Struktur in deutschen Nebensätzen, schwer zu erlernen sind. Die SOV-Struktur im Japanischen oder im Koreanischen scheint aber beim Erlernen kein Problem zu sein, obwohl die Wortfolge S, O, V mit der in deutschen Nebensätzen identisch ist. Zu den genannten lernersprachlichen Phänomenen wurden in der Forschung Erklärungshypothesen im Hinblick sowohl auf Transfer als auch auf Erwerbssequenzen formuliert. Die Forschungsergebnisse zeigen zwar Indizien dafür, dass der Lerner die Wortstellungen der bereits erworbenen Sprachen transferiert, aber es scheint nicht zuzutreffen, dass der Einfluss der bereits erworbenen Sprache wirklich den Grund für die andauernden Lernprobleme darstellt, die bis in spätere Lernphasen hinein auftreten. Die Erwerbssequenzen-Hypothese liefert ebenfalls keine schlüssigen Erklärungen, da sie die Phänomene nicht erklärt, sondern lediglich beschreibt. Die vorliegende Studie bemüht sich daher aus einer psycholinguistischen Perspektive um schlüssige Erklärungshypothesen, die lernersprachliche Phänomene in einer konsequenten Weise erklären können. Diskutiert werden hierbei verschiedene Wortstellungsphänomene wie 1) SVO-Struktur im Englischen und Deutschen, OVS-Struktur (Inversion) im Deutschen, SOV-Struktur im Deutschen, Französischen, Japanischen und Koreanischen, sowie 2) Stellung des Adverbs im Englischen, Französischen und Chinesischen. Hierbei wird das Hauptaugenmerk auf die Rolle der Subjekt-Verb-Kongruenz bei der analytischen Realisierung des grammatischen Konzepts „Subjekt“ in der lernersprachlichen Syntax-Verarbeitung gelegt. Es wird angenommen, dass der Lerner in der Verarbeitung der Sprache, die das Phänomen der Subjekt-Verb-Kongruenz kennt, dazu tendiert, das Subjekt vor dem Verb zu verarbeiten und dann unmittelbar danach das Verb, da die Verbform von Merkmalen des Subjekts abhängt. Diese Verarbeitung gewährleistet gerade die Wortstellung SVO im Englischen sowie im Deutschen und SV-Adverb-O im Französischen. Lernprobleme entstehen dann, wenn die Wortfolge SV gestört wird, wie in der Struktur OVS im Deutschen, SOV im Deutschen sowie im Französischen oder in der Struktur S-Adverb-VO im Englischen. Kaum Lernprobleme bereiten hingegen die Strukturen SOV im Japanischen sowie im Koreanischen sowie S-Adverb-VO im Chinesischen, auch wenn in diesen Sprachen die Wortfolge SV gestört wird, da diese Sprachen das Phänomen Subjekt-Verb-Kongruenz nicht kennen. Auf diese Weise wird in der vorliegenden Studie gezeigt, dass sich Sprachen nicht nur im Hinblick auf die Wortfolge unterscheiden, sondern im Hinblick auch auf Realisierungsweisen bestimmter sprachlicher Phänomene, was wiederum zu unterschiedlichen Verarbeitungsweisen führen kann. Aus dieser Perspektive haben die Strukturen SVO oder SOV in einer flektierenden Sprache eine andere Qualität in der Sprachverarbeitung als in einer nicht flektierenden Sprache. In Frage gestellt wird daher die Typologisierung von Sprachen lediglich im Hinblick auf die äußeren Merkmale aus dem Sprachprodukt, nämlich was (S, V und O) wo steht. Problematisiert werden ebenfalls Studien in der Spracherwerbsforschung, welche auf derartigen reduzierenden Vorgehensweisen basierend lernersprachliche Phänomene zu erklären versuchen. In der vorliegenden Studie wird für die künftige Forschung für eine verstärkte Fokussierung auf Verarbeitungsaspekte plädiert, die sich in den Sprachprodukten manifestieren.

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