Die deutsche Vorfeldbesetzung durch die subextrahierten Konstituenten aus koreanischer Sicht - NP-Aufspaltung und appositive Adverbialkonstruktion
0
조회
0
다운로드
2
인용
0
참고문헌
키워드
초록
Die Satzkonstituenten lassen sich nach dem kommunikativ-pragmatischen Zweck verschieden linearisieren. Die Topikalisierung (u.a. die Vorfeldbesetzung im Deutschen) ist ein gutes Beispiel dafür. In den oben erörterten Konstruktionen findet eine markierte Topikalisierung in dem Sinne statt, dass eine kleinere Einheit als ein sog. Satzglied in die Topik-Position subextrahiert wird. Diese Ansicht basiert auf einer Annahme, dass die topikalisierte Konstituente nicht basis-generiert, sondern (im Deutschen aus dem Mittelfeld her) aus ihrer Basis-Position bewegt wird. Diese Arbeit beruht auf der Grundidee, dass die thematische Rolle einer Konstituente innerhalb ihrer lokalen Domäne, in unseren Fällen innerhalb der Nominalphrase, bestimmt wird (wodurch die Argument-Struktur gesättigt wird) und danach aus kommunikativen Gründen in die jeweilige Zielposition bewegt wird (wodurch die Informationsstruktur zur Vollendung gebracht wird). Aber diese Erklärung behauptet nicht, dass der informationsstrukturelle Satz zeitlich so prozesshaft abgeleitet werden soll: Vielmehr kann der Ableitungsprozess auf der Repräsentationsebene interpretiert werden. In der vorliegenden Arbeit wird zu zeigen versucht, dass die Subextrahierung, die die sog. NP-Aufspaltung, die appositive Adverbialkonstruktion und die MSK ermöglicht, eine bestimmte Bedingung erfüllen muss, die eine kongruente Flexionsmorphologie als morphologischen Indikator fordert. Anders gesagt, der morphologische Faktor spielt in derjenigen Synatx eine entscheidende Rolle, die die Semantik und die kommunikative Pragmatik verknüpft. Hier werden mehrfache Kongruenzrelationen der funktionalen Kategorie benutzt, damit die Subextrahierung der eingebetteten Konstituenten ermöglicht wird: Im Hinblick auf die appositiven Adverbiale wird die Präposition für 'Lokal' oder 'Direktional' als eine Art funktionale Kategorie angenommen, wohingegen bezüglich der sog. NP-Aufspaltung oder MSK die funktionale Kategorie ‘D’ oder ‘K’ eine große Rolle spielt. Dieser Auffassung zufolge werden jetzt die sog. NP-Aufspaltungskonstruktion des Deutschen und die MSK des Koreanischen aus derselben strukturellen Konfiguration her abgeleitet, weswegen sie in der Tat parallel sind. Des Weiteren zeigt die appositive Adverbialkonstruktion in Bezug auf die semantische Relation mit den oben genannten anderen Konstruktionen die Parallelität: Zwischen den diskontinuierlichen appositiven Konstituenten besteht eine Subsumtionsrelation. Daraus kann geschlossen werden, dass diese Konstruktionen trotz ihrer scheinbaren Verschiedenheit tatsächlich durch dasselbe sprachliche Kalkülsystem moduliert werden.
Abstract
Die Satzkonstituenten lassen sich nach dem kommunikativ-pragmatischen Zweck verschieden linearisieren. Die Topikalisierung (u.a. die Vorfeldbesetzung im Deutschen) ist ein gutes Beispiel dafür. In den oben erörterten Konstruktionen findet eine markierte Topikalisierung in dem Sinne statt, dass eine kleinere Einheit als ein sog. Satzglied in die Topik-Position subextrahiert wird. Diese Ansicht basiert auf einer Annahme, dass die topikalisierte Konstituente nicht basis-generiert, sondern (im Deutschen aus dem Mittelfeld her) aus ihrer Basis-Position bewegt wird. Diese Arbeit beruht auf der Grundidee, dass die thematische Rolle einer Konstituente innerhalb ihrer lokalen Domäne, in unseren Fällen innerhalb der Nominalphrase, bestimmt wird (wodurch die Argument-Struktur gesättigt wird) und danach aus kommunikativen Gründen in die jeweilige Zielposition bewegt wird (wodurch die Informationsstruktur zur Vollendung gebracht wird). Aber diese Erklärung behauptet nicht, dass der informationsstrukturelle Satz zeitlich so prozesshaft abgeleitet werden soll: Vielmehr kann der Ableitungsprozess auf der Repräsentationsebene interpretiert werden. In der vorliegenden Arbeit wird zu zeigen versucht, dass die Subextrahierung, die die sog. NP-Aufspaltung, die appositive Adverbialkonstruktion und die MSK ermöglicht, eine bestimmte Bedingung erfüllen muss, die eine kongruente Flexionsmorphologie als morphologischen Indikator fordert. Anders gesagt, der morphologische Faktor spielt in derjenigen Synatx eine entscheidende Rolle, die die Semantik und die kommunikative Pragmatik verknüpft. Hier werden mehrfache Kongruenzrelationen der funktionalen Kategorie benutzt, damit die Subextrahierung der eingebetteten Konstituenten ermöglicht wird: Im Hinblick auf die appositiven Adverbiale wird die Präposition für 'Lokal' oder 'Direktional' als eine Art funktionale Kategorie angenommen, wohingegen bezüglich der sog. NP-Aufspaltung oder MSK die funktionale Kategorie ‘D’ oder ‘K’ eine große Rolle spielt. Dieser Auffassung zufolge werden jetzt die sog. NP-Aufspaltungskonstruktion des Deutschen und die MSK des Koreanischen aus derselben strukturellen Konfiguration her abgeleitet, weswegen sie in der Tat parallel sind. Des Weiteren zeigt die appositive Adverbialkonstruktion in Bezug auf die semantische Relation mit den oben genannten anderen Konstruktionen die Parallelität: Zwischen den diskontinuierlichen appositiven Konstituenten besteht eine Subsumtionsrelation. Daraus kann geschlossen werden, dass diese Konstruktionen trotz ihrer scheinbaren Verschiedenheit tatsächlich durch dasselbe sprachliche Kalkülsystem moduliert werden.
참고문헌 (23)
- Bobaljik, Jonathan, "Where's φ? Agreement as a post-syntactic operation", Leiden Papers in Linguistics, 3, pp.1~23 (2006)
- Fanselow, Gisbert, "Aufspaltung von NPn und das Problem der 'freien' Wortstellung", Linguistische Berichte, 114, pp.91~113 (1988)
- Fanselow, Gisbert, "Theoretical approaches to universals", pp.65~107 (2002)
- "Split DP Topicalization and the role of interfaces" (2006)[URL]
- Van Hoof, Hanneke, "The Blackwell companion to syntax", pp.408~462 (2006)
- Jacobs, J., "The dimensions of topic-comment", Linguistics, 39(4), pp.641~681 (2001)
- Jang, Youngjun, "Multiple subject constructions in Korean: A functional explanation", Kansas Working Papers in Linguistics, 22(1), pp.25~40 (1997), University of Kansas
- Kniffka, Gabriele, "NP-Aufspaltung im Deutschen" (1996), Gabel
- 이해윤, "명사구 분리구문과 정보구조", 독어학, 11(11), pp.89~112 (2005), 한국독어학회
- Li, Ch. N, "Subject and Topic", pp.457~461 (1976), Academic Press
- 남유선, "통사·의미 해석과 상호작용 - 독일어 명사구 분리구조를 중심으로", 독일어문학, 11(1), pp.359~373 (2003), 한국독일어문학회
- 남유선, "독일어 불연속적 명사구의 표상 - 명사구분리구조의 통사?의미?담화구조의 상호관련성", 독일언어문학, (37), pp.31~46 (2007), 한국독일언어문학회
- Ott, Dennis, "Multiple NP split: a distributed deletion analysis", Groninger Arbeiten zur germanistischen Linguistik, 48, pp.65~80 (2009)
- Ott, Dennis, "Split topicalization as asymmetry-breaking predicate fronting", Proceedings of ConSOLE, pp.283~307 (2012)
- Ott, Dennis, "The Syntax and Semantics of Genus-species Splits in German", Proceedings of CLS, 46, pp.1~15 (2012)
- Pafel, Jürgen, "On extraction and extraposition in German", pp.145~177 (1996)
- 박희문, "한국어 이중주어구문의 제약기반적 분석", 언어연구, 21(1), pp.87~111 (2005), 한국현대언어학회
- Roehrs, Dorian, "Split-NPs as an Instance of Sideward Movement", U. Penn Working Papers in Linguistics, 13(1), pp.323~336 (2007)
- Shin, Hyo-Shik, "Kasus als Funktionale Kategorie - Zum Verhältnis von Morphologie und Syntax" (1993), Niemeyer
- Shin, Hyo-Shik, "Zur Syntax der appositiven Adverbialen im Deutschen - Im Vergleich zu Multisubjekten", -objekten im Koreanischen, 1999, pp.11, 21~41
- Steinitz, Renate, "Adverbial-Syntax" (1969), Akademie-Verlag
- Terrasi, Elisabetta, "Zeitschrift für interkulturellen Fremdsprachwissenschaft 1998", pp.3~1 (1998)
- Zifonun, G, "Grammatik der deutschen Sprache" (1997), Gruyter
