어순뒤섞기와 연쇄형성
Scrambling und Kettenbildung
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초록
In der vorliegenden Arbeit habe ich über das Scrambling des Deutschen und Koreanischen aufgrund der Kettenbildungsanalyse von Haider & Rosengren untersucht. Die Scramblingsformen zwischen den zwei Sprachen waren einander unterschieden. Während Scrambling des Deutschen nur innerhalb eines Satzes möglich ist, kann im Koreanischen ein Element nicht nur innerhalb eines Satzes, sondern auch über die Satzgrenze hinaus gescrambelt werden. Nach der Kettenbildungsanalyse haben Ergänzungen eines Prädikats die Grundabfolge, und nur Argumente erlauben Scrambling, wobei ein gescrambeltes Element mit der Spur eine Argumentkette bilden kann. Das kurze Scrambling im Koreanischen wird zusammen mit dem ihm entsprechenden Scrambling im Deutschen identisch behandelt. Dafür wurde gezeigt, dass die Prädikate im Koreanischen jeweils verschiedene Grundabfolgen haben, und eine Argumentkettenbildung in der serialen Verbenkonstruktion möglich ist. Nach meiner Meinung ist diese seriale Verbenkonstruktion kohärent, und aufgrund von Adjazenz und Negationsskopus realisierbar. Nach der Kettenbildungsanalyse wird ein Element innerhalb eines Satzes oder über die Satzgrenze in die funktionale Spezifikationsposition Topik-gescrambelt. Prädikate und Adverbiale werden kurz Topik-gescrambelt. Argumente können lang Topik-gescrambelt werden. Scrambling der Adverbiale im Koreanischen ist wie im Deutschen auch nicht möglich. Aber im Gegensatz zum Deutschen lassen Prädikate im Koreanischen sowohl Scrambling als auch Topik-Scrambling nicht zu. Ein langes Scrambling im Koreanischen wird mit einem langen Topik-Scrambling in dem Sinne identisch behandelt, dass Argumente über die Satzgrenze hinaus vor der Subjektposition eines übergeordneten Satzes stehen. Die nach der Kettenbildunganalyse abgeleiteten Ergebnisse dieser Arbeit sind wie folgt: 1. Nur Argumente lassen im Deutschen und Koreanischen Scrambling zu. 2. Adverbiale erlauben in beiden Sprachen kein Scrambling. 3.Das kurze Scrambling im Koreanischen ist mit dem Scrambling im Deutschen identisch. 4. Das lange Scrambling im Koreanischen und das lange Topik-Scrambling im Deutschen haben deutliche Parallelen.
Abstract
In der vorliegenden Arbeit habe ich über das Scrambling des Deutschen und Koreanischen aufgrund der Kettenbildungsanalyse von Haider & Rosengren untersucht. Die Scramblingsformen zwischen den zwei Sprachen waren einander unterschieden. Während Scrambling des Deutschen nur innerhalb eines Satzes möglich ist, kann im Koreanischen ein Element nicht nur innerhalb eines Satzes, sondern auch über die Satzgrenze hinaus gescrambelt werden. Nach der Kettenbildungsanalyse haben Ergänzungen eines Prädikats die Grundabfolge, und nur Argumente erlauben Scrambling, wobei ein gescrambeltes Element mit der Spur eine Argumentkette bilden kann. Das kurze Scrambling im Koreanischen wird zusammen mit dem ihm entsprechenden Scrambling im Deutschen identisch behandelt. Dafür wurde gezeigt, dass die Prädikate im Koreanischen jeweils verschiedene Grundabfolgen haben, und eine Argumentkettenbildung in der serialen Verbenkonstruktion möglich ist. Nach meiner Meinung ist diese seriale Verbenkonstruktion kohärent, und aufgrund von Adjazenz und Negationsskopus realisierbar. Nach der Kettenbildungsanalyse wird ein Element innerhalb eines Satzes oder über die Satzgrenze in die funktionale Spezifikationsposition Topik-gescrambelt. Prädikate und Adverbiale werden kurz Topik-gescrambelt. Argumente können lang Topik-gescrambelt werden. Scrambling der Adverbiale im Koreanischen ist wie im Deutschen auch nicht möglich. Aber im Gegensatz zum Deutschen lassen Prädikate im Koreanischen sowohl Scrambling als auch Topik-Scrambling nicht zu. Ein langes Scrambling im Koreanischen wird mit einem langen Topik-Scrambling in dem Sinne identisch behandelt, dass Argumente über die Satzgrenze hinaus vor der Subjektposition eines übergeordneten Satzes stehen. Die nach der Kettenbildunganalyse abgeleiteten Ergebnisse dieser Arbeit sind wie folgt: 1. Nur Argumente lassen im Deutschen und Koreanischen Scrambling zu. 2. Adverbiale erlauben in beiden Sprachen kein Scrambling. 3.Das kurze Scrambling im Koreanischen ist mit dem Scrambling im Deutschen identisch. 4. Das lange Scrambling im Koreanischen und das lange Topik-Scrambling im Deutschen haben deutliche Parallelen.
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