주어와 발화문 구조
Subjekte in der Äußerungsphrase
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초록
Phänomene wie Topikalisierung und Illokution, die sich auf der Kommunikationsebene abspielen, werden in Sätzen stets in bestimmter struktureller Position, d.h. im Vorfeld, gekennzeichnet. Dies deutet auf die Existenz einer Schnittstelle zwischen der rein-strukturellen syntaktischen Projektion und der Diskursebene hin, die die herkömmliche Complementizerphrase ersetzt und die höchste Projektionsstufe des Satzes bildet. Diese höchste Projektion des Satzes, die in dieser Arbeit Äußerungsphrase(ÄußP) genannt wird, ist dann als die kleinste Äußerungseinheit auf der Kommunikationsebene aufzufassen. Innerhalb der ÄußP besteht zwischen dem topikalisierten Element in der Spec-Position und dem [Satztyp]-Merkmal am Äuß-Kopf die Spec-Kopf Relation: Im Deutschen wird die Spec-Position dann lizensiert, wenn sich das [Satztyp]-Merkmal am Kopf als [Deklarativ] bzw. als [W-Interrogativ] spezifiziert, während im Koreanischen alle [Satztypen] eine Spec-Position zulassen. Diejenige Kategorien, die in der Spec-Position vorkommen, werden als ‘Äußerungssubjekte’ definiert. Sie dienen als Ausgangspunkt der Prädikation und unterscheiden sich von dem strukturellen Subjekt in der Spec-TP darin, dass sie nicht nominativisch bedingt sind. Zu den Äußerungssubjekten gehören die Dativ- bzw. die Akkusativ-NPs in satzinitialer Position, die mit den sog. psychischen Verben im Deutschen vorkommen, sowie die obliquen NPs im Isländischen, aber auch die Topik-NPs im Koreanischen und die Subjektsätze im Allgemeinen. Anhand der Untersuchung der distributionellen Verhalten beider Subjekttypen in Sätzen konnte festgestellt werden, dass die Extended projection Principle(EPP) sich nicht auf die strukturelle Subjektposition, sondern auf den Spec-ÄußP, d.h. auf die Position der Äußerungssubjekte bezieht.
Abstract
Phänomene wie Topikalisierung und Illokution, die sich auf der Kommunikationsebene abspielen, werden in Sätzen stets in bestimmter struktureller Position, d.h. im Vorfeld, gekennzeichnet. Dies deutet auf die Existenz einer Schnittstelle zwischen der rein-strukturellen syntaktischen Projektion und der Diskursebene hin, die die herkömmliche Complementizerphrase ersetzt und die höchste Projektionsstufe des Satzes bildet. Diese höchste Projektion des Satzes, die in dieser Arbeit Äußerungsphrase(ÄußP) genannt wird, ist dann als die kleinste Äußerungseinheit auf der Kommunikationsebene aufzufassen. Innerhalb der ÄußP besteht zwischen dem topikalisierten Element in der Spec-Position und dem [Satztyp]-Merkmal am Äuß-Kopf die Spec-Kopf Relation: Im Deutschen wird die Spec-Position dann lizensiert, wenn sich das [Satztyp]-Merkmal am Kopf als [Deklarativ] bzw. als [W-Interrogativ] spezifiziert, während im Koreanischen alle [Satztypen] eine Spec-Position zulassen. Diejenige Kategorien, die in der Spec-Position vorkommen, werden als ‘Äußerungssubjekte’ definiert. Sie dienen als Ausgangspunkt der Prädikation und unterscheiden sich von dem strukturellen Subjekt in der Spec-TP darin, dass sie nicht nominativisch bedingt sind. Zu den Äußerungssubjekten gehören die Dativ- bzw. die Akkusativ-NPs in satzinitialer Position, die mit den sog. psychischen Verben im Deutschen vorkommen, sowie die obliquen NPs im Isländischen, aber auch die Topik-NPs im Koreanischen und die Subjektsätze im Allgemeinen. Anhand der Untersuchung der distributionellen Verhalten beider Subjekttypen in Sätzen konnte festgestellt werden, dass die Extended projection Principle(EPP) sich nicht auf die strukturelle Subjektposition, sondern auf den Spec-ÄußP, d.h. auf die Position der Äußerungssubjekte bezieht.
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