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시 번역의 (불)가능한 과제 - 괴테의 『서동시집』 중 「헤지라」 번역비평

Zur Lyrikübersetzung als (un)möglicher Aufgabe – Übersetzungskritik zu Goethes ,Hegire‘ im „West-östlichen Divan“

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주제분류독일어와문학

초록

본 논문에서는 괴테의 󰡔서동 시집󰡕 한국어 번역사를 개관한 후, 이 시집의 첫 번째 시 「헤지라」를 분석 대상으로 하여 4종의 번역을 비교 고찰하는 번역 비평을 시도한다. 이때 이론적으로는 진 보즈 바이어, 앙트완 베르만, 로렌스 베누티, 로만 야콥슨, 그리고 괴테 등을 참조한다. ‘전경화된 형태’ 또는 ‘시적 기능’의 보존이라는 시 번역의 (불)가능한 과제에 맞닥뜨린 번역자들은 형태적, 통사적으로 매우 상이한 독일어와 한국어 사이에서 각 연 6행이라는 최소한의 형태를 보존하면서 ‘반복’을 활용하여 언어의 리듬감을 창조함으로써 시적 기능의 보존을 시도한다. 최초의 번역본에서는 자국화하는 번역 경향이 두드러지는데, 이러한 자민족중심적 번역은 낯선 이국의 문화를 소개할 때 거쳐 갈 수밖에 없는 단계이자 이후에 나올, 원본에 근접한 이상적 번역의 토대가 되는 것으로 평가할 수 있다. 󰡔서동 시집󰡕의 번역자들은 충실성과 자유 사이의 스펙트럼에서 서로 다른 위치를 점하고 있는데, 베르만이 부정적으로 평가한 ‘번역문의 길이 증가’ 경향이 리듬감의 창조라는 긍정적 효과를 낳을 수도 있음이 확인된다. 나아가 충실성과 자유 사이에서 어느 한 가지 가치만을 고집하기보다 이 양극단 사이를 유연하게 오가는 번역이 독자의 창조적 읽기를 가능하게 한다는 점 또한 예시에서 드러난다.

Abstract

Der vorliegende Aufsatz gibt zunächst einen Überblick über die koreanische Übersetzungsgeschichte von Goethes „West-östlichem Divan“; anschließend unternimmt er eine übersetzungskritische Vergleichsanalyse von vier Übersetzungen des ersten Gedichts des Zyklus, ,Hegire‘. Theoretischer Bezugsrahmen sind dabei unter anderem die Arbeiten von Jean Boase-Beier, Antoine Berman, Lawrence Venuti, Roman Jakobson sowie Goethe selbst. Für die Übersetzenden stellt sich die (un-)mögliche Aufgabe jeder Lyrikübersetzung, die „foregrounded form“ beziehungsweise die „poetic function“ zu bewahren. Zwischen dem Deutschen und dem Koreanischen, die sich in morphologischer wie in syntaktischer Hinsicht stark unterscheiden, versuchen die untersuchten Übesetzungen, die „poetic function“ zu erhalten, indem sie wenigstens die Form von sechs Verszeilen pro Strophe beibehalten und die Wiederholung als Mittel zur Erzeugung von sprachlichem Rhythmus einsetzen. In der frühesten Übersetzung ist eine deutlich domestizierende Übersetzungsstrategie (im Sinne von Venutis „domestication“) erkennbar; eine derart ethnozentrische Übersetzung lässt sich einerseits als unvermeidliche Phase bei der Einführung einer fremden Kultur verstehen, andererseits auch als Grundlage für spätere, dem Original deutlich stärker angenäherte Idealübersetzungen bewerten. Spätere Übersetzungen des „West-östlichen Divans“ nehmen auf dem Spektrum zwischen texttreuer und freier Übersetzung unterschiedliche Positionen ein; dabei lässt sich zeigen, dass die von Berman negativ beurteilte Tendenz zur Verlängerung des Zieltextes auch zu dem positiven Effekt einer gesteigerten Rhythmik beitragen kann. Darüber hinaus wird an den Beispielen deutlich, dass erst eine Übersetzung, die nicht starr an einem der beiden Pole – Texttreue oder Freiheit – festhält, sondern flexibel zwischen diesen Extremen oszilliert, eine kreative Lektüre durch die Lesenden ermöglicht.

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