독일어 외국어 학습자의 fast mapping 능력에 대한 신경언어학적 연구
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초록
Die vorliegende Arbeit untersucht die ,fast mapping’-Fähigkeit bei Deutsch als Fremdsprache-Lernern(L2-Sprechern). Unsere vorige Arbeit (Lee et al. eingereicht) stellte die ,fast mapping-Fähigkeit‘ bei deutschen Muttersprachlern (L1-Sprechern) fest. In der Studie wurden bei L1-Sprechern neuronale Reaktionen auf die neu mit Bedeutungen ,aufgeladenen‘ Wörter nach dem fast mapping geändert. Dies zeigte, dass L1-Sprecher durch den schnellen Worterwerb neue Wörter mit Bedeutungen assoziativ verbinden können. Die vorliegende Arbeit versucht aufzuklären, ob sich diese fast mapping-Fähigkeit auch bei L2-Sprechern feststellen lässt. Durchgeführt wurde dafür ein elektrophysiologisches Experiment, in dem deutsche Pseudowörter dargeboten wurden, die neuronalen Reaktionen auf denen vor und nach dem fast mapping verglichen wurden. Die Ergebnisse zeigten, dass der schnelle Worterwerb bei L2-Sprechern zu keiner neuronalen Änderung in der kognitiven Verarbeitung der neu gelernten (Pseudo-)Wörter führte. Die neuronalen Reaktionen auf Pseudowörter vor und nach dem fast mapping unterschieden sich nicht wesentlich voneinander. Dies besagt, dass bei L2-Sprechern die fast mapping-Fähigkeit nicht festgestellt wird. Die Ergebnisse dieser Arbeit weisen darauf hin, dass L2-Sprecher einen anderen Mechanismus des Worterwerbs als denjenigen der L1-Sprecher haben. Durch weitere Studien lässt sich ein solches Mechanismus erleuchten.
Abstract
Die vorliegende Arbeit untersucht die ,fast mapping’-Fähigkeit bei Deutsch als Fremdsprache-Lernern(L2-Sprechern). Unsere vorige Arbeit (Lee et al. eingereicht) stellte die ,fast mapping-Fähigkeit‘ bei deutschen Muttersprachlern (L1-Sprechern) fest. In der Studie wurden bei L1-Sprechern neuronale Reaktionen auf die neu mit Bedeutungen ,aufgeladenen‘ Wörter nach dem fast mapping geändert. Dies zeigte, dass L1-Sprecher durch den schnellen Worterwerb neue Wörter mit Bedeutungen assoziativ verbinden können. Die vorliegende Arbeit versucht aufzuklären, ob sich diese fast mapping-Fähigkeit auch bei L2-Sprechern feststellen lässt. Durchgeführt wurde dafür ein elektrophysiologisches Experiment, in dem deutsche Pseudowörter dargeboten wurden, die neuronalen Reaktionen auf denen vor und nach dem fast mapping verglichen wurden. Die Ergebnisse zeigten, dass der schnelle Worterwerb bei L2-Sprechern zu keiner neuronalen Änderung in der kognitiven Verarbeitung der neu gelernten (Pseudo-)Wörter führte. Die neuronalen Reaktionen auf Pseudowörter vor und nach dem fast mapping unterschieden sich nicht wesentlich voneinander. Dies besagt, dass bei L2-Sprechern die fast mapping-Fähigkeit nicht festgestellt wird. Die Ergebnisse dieser Arbeit weisen darauf hin, dass L2-Sprecher einen anderen Mechanismus des Worterwerbs als denjenigen der L1-Sprecher haben. Durch weitere Studien lässt sich ein solches Mechanismus erleuchten.
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