계몽에서 야만으로의 추락 - 괴테의 『이피게니에』에서 호프만스탈의 『엘렉트라』로
Der Sturz von der Aufklärung in die Barbarei - Goethes Iphigenie und Hofmannsthals Elektra
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초록
Indem Goethes Iphigenie Konflikte durch Wahrheit und Menschlichkeit löst,verkörpert sie ein ideales Menschenbild, das als eine unentbehrliche Grundlage für die humanitäre Welt gilt. In Hofmannsthals Tragödie Elektra entfaltet sich aber eine finstere Welt, in der die Menschen ihr bestialisches Wesen hemmungslos externalisieren. Hier hat es den Anschein, als ob im Zeitraum zwischen Goethe und Hofmannsthal ein Rückzug der Menschen auf die Barbarei erfolgt wäre. In dieser Arbeit wird versucht, diesen auf die Transformation des Mythos projizierten Rückzug in Betracht zu ziehen, und zwar in Hinsicht auf die Beziehung zwischen Gott und Mensch. Diese Betrachtungen gliedern sich in drei Teile. Zuerst wird beleuchtet, wie Goethes Iphigenie gegen die Willkür der Götter die Autonomie des Menschen im Geist der Aufklärung verkörpert. Im Anschluss daran wird auf die in die Barbarei gestürzte Welt in Hofmannsthals Elektra eingegangen. Dabei ist auszuführen, dass die Gottesferne die Bestialität der Menschen erweckt hat, weil Gott in Hofmannsthals Tragödie als die Gerechtigkeits- und Ordnungsinstanz für das Zusammenleben der Menschen zu verstehen ist. Zum Schluss wird noch die Interpretation der Figuren in beiden Dramen im Zusammenhang mit Dialektik der Aufklärung versucht, was die Kritik an der Aufklärung in der literarischen Form veranschaulicht.
Abstract
Indem Goethes Iphigenie Konflikte durch Wahrheit und Menschlichkeit löst,verkörpert sie ein ideales Menschenbild, das als eine unentbehrliche Grundlage für die humanitäre Welt gilt. In Hofmannsthals Tragödie Elektra entfaltet sich aber eine finstere Welt, in der die Menschen ihr bestialisches Wesen hemmungslos externalisieren. Hier hat es den Anschein, als ob im Zeitraum zwischen Goethe und Hofmannsthal ein Rückzug der Menschen auf die Barbarei erfolgt wäre. In dieser Arbeit wird versucht, diesen auf die Transformation des Mythos projizierten Rückzug in Betracht zu ziehen, und zwar in Hinsicht auf die Beziehung zwischen Gott und Mensch. Diese Betrachtungen gliedern sich in drei Teile. Zuerst wird beleuchtet, wie Goethes Iphigenie gegen die Willkür der Götter die Autonomie des Menschen im Geist der Aufklärung verkörpert. Im Anschluss daran wird auf die in die Barbarei gestürzte Welt in Hofmannsthals Elektra eingegangen. Dabei ist auszuführen, dass die Gottesferne die Bestialität der Menschen erweckt hat, weil Gott in Hofmannsthals Tragödie als die Gerechtigkeits- und Ordnungsinstanz für das Zusammenleben der Menschen zu verstehen ist. Zum Schluss wird noch die Interpretation der Figuren in beiden Dramen im Zusammenhang mit Dialektik der Aufklärung versucht, was die Kritik an der Aufklärung in der literarischen Form veranschaulicht.
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