신의 말씀에서 상호주체적 화행으로 - 괴테의 <타우리스의 이피게니에>를 중심으로
Vom göttlichen Orakel zum intersubjektiven Sprechakt in Goethes Iphigenie auf Tauris
0
조회
0
다운로드
1
인용
0
참고문헌
키워드
초록
에우리피데스의 비극을 원작으로 한 괴테의 희극 『타우리스의 이피게니에』는 휴머니즘 이념을 전형적으로 구현한 독일 고전주의의 대표작으로 꼽힌다. 이러한 특성 하에 그간의 괴테 연구사는 이 작품을 “자율성의 드라마”와 “언어의 드라마”로 지칭해 왔는데, 이러한 측면은 이 작품의 배경을 이루는 신과 자율적 인간 간의 긴장 관계를 화행의 차원에서 설명할 수 있는 길로 인도한다. 신의 말씀이 더 이상 인간의 운명을 규정하는 절대적 위력을 지니지 못한다면, 이제 인간의 운명을 결정하는 힘은 바로 인간의 실천 그 자체에 귀속된다. 괴테의 드라마의 핵심 전언은 바로 그 등장인물들이 상호주체적 화행의 차원에서 자기 구제를 수행함으로써 스스로의 자율성을 실현하고 있다는 점에 있다. 타자에 대한 상호주체적 인식, 자기 정체성 형성 전략으로서 가문사 서술, 기도의 화행, 치유의 화행, 진실의 화행, 해석의 화행 등 일련의 수행적 언어 실천은 괴테의 작품을 ‘화행의 드라마’로 특징짓는 주요한 표지가 된다.
Abstract
Goethes Schauspiel Iphigenie auf Tauris, das nach der Vorlage von Euripides’ Iphigenie bei den Taurern geschrieben wurde, zählt als Paradebeispiel klassischer Humanität, das das ‘Urbild humaner Menschlichkeit’ paradigmatisch darstellt. Unter diesen Vorzeichen pflegte die bisherige Goethe-Literatur das Werk als “Drama der Autonomie” sowie “Drama der Sprache” zu bezeichnen. Von beiden Gesichtpunkten ausgehend, ist das Werk, das sich vor dem Hintergrund des spannungsbeladenen Verhältnisses zwischen Gott und Menschen darstellt, aus der Perspektive des Sprechaktes zu erklären. Wenn der Götterspruch in diesem Rahmen nicht mehr die verbindliche Wirkmacht über Schicksal und Handeln in der Menschenwelt besitzt, so wird die bestimmende Kraft über menschliches Schicksal nun dem Handeln des Menschen selbst zugeschrieben. Diese neu gewonnene Kompetenz vollziehen die Heldin und die Helden in Goethes Iphigenie auf verschiedene Art und Weise. Durch eine Reihe performativer Sprachhandlungen wie der intersubjektiven Erkennung der Anderen, der Selbstdarstellung der Familiengeschichte als Strategie der Identitätsstiftung, des Sprechaktes des Gebets, der Heilung, der Bekenntnis zur Wahrheit und der Interpretation ist Goethes Werk als ‘Drama der Sprechaktes’ gekennzeichnet.
참고문헌 (27)
- 에우리피데스, "에우리피데스 비극 전집 2", pp.85~148 (2009), 숲
- 소포클레스, "소포클레스 비극 전집", pp.91~149 (2008), 숲
- Hölderlin, Friedlich, "Friedlich Hölderlin, Sämtliche Werke und Briefe", pp.309~316 (1992), München
- 버틀러 J, "너와 나를 격분시키는 말 그리고 수행성의 정치학" (1996), 알렙
- 스넬 B, "희랍에서 서구 사유의 탄생" (2020), 그린비
- 아렌트 H, "인간의 조건" (1996), 한길사
- 오스틴 J. L, "오스틴의 언어철학, 의미론, 화용론" (1992), 서광사
- 하버마스 J, "도덕의식과 소통적 행위" (1997), 나남출판
- Adorno, Theodor W, "Theodor W. Adorno. Gesammelte Schriften. Bd. II. Noten zur Literatur", pp.495~514 (1974), Ffm
- Apel, Karl-Otto, "Die Idee der Sprache in der Tradition des Humanismus von Dante bis Vico" (1963), Bonn
- Austin, John L., "How to do things with word?" (1962), Cambridge
- Burckhardt, Sigurd, "“Die Stimme der Wahrheit und der Menschlichkeit”: Goethes “Iphigenie”", Monatshefte für deutschen Unterricht, deutsche Sprache und Literatur, 48, pp.49~71 (1956)
- Bürger, Christa, "Der Ursprung der bürgerlichen Institution Kunst im höfischen Weimar, Literatursoziologische Untersuchungen zum klassischen Goethe", pp.177~192 (1977), Ffm
- Derrida, Jacques, "Randgänge der Philosophie", pp.325~351 (1988), Wien
- Felman, Shoshana, "Don Juan with J. L. Austin, or Seduction in Two Languages" (2002), Stanford
- Hegel G. W. F., "Vorlesungen über die Ästhetik Bd.I" (1970), Ffm
- Henkel, Arthur, "Die “verteufelt humane” Iphigenie", Euphorion. Zeitschrift für Literaturgeschichte, 59, pp.1~17 (1965)
- Kramer, Olaf, "Goethe und die Rhetorik" (2010), Berlin
- Klingmann, Ulrich, "Arbeit am Mythos: Goethes Iphigenie auf Tauris", The German Quarterly, 68(1), pp.19~31 (1995)
- Hobson, Irmgard W., "Goethe’s Iphigenie: a Lacanian reading", Goethe Yearbook, 2, pp.51~67 (1984)
- Horkheimer, Max, "Theodor W. Adorno. Gesammelte Schriften. Bd. III" (1981), Ffm
- Mersch, Dieter, "Rhetorik. Figuration und Performanz", pp.502~535 (2004), Stuttgart
- Müller, Joachim, "Neue Goethe-Studien", pp.7~26 (1969), Halle
- Neubauer, John, "Sprache und Distanz in Goethes ‘Iphigenie’", Verlorene Klassik? Ein Symposium, pp.27~39 (1986)
- Walser, Robert, "Erfahrungen und Leseerfahrungen", pp.69~77 (1965), Ffm
- Wirth, Uwe, "Performanz zwischen Sprachphilosophie und Kulturwissenschaften", pp.9~60 (2002), Ffm
