18세기 후반에서 19세기 초까지의 독일문학을 중심으로 한 인문학적 통합 지식의 패러다임 연구 (I)
Untersuchung über die Paradigmenentstehung des humanwissenschaftlichen holistischen Wissens in der deutschen Literatur von der zweiten Hälfte des 18. Jhdts. bis zum Anfang des 19. Jhdts.
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초록
In der deutschen Literatur ist im Vergleich zu anderen europäischen Literaturen immer der Versuch zu beobachten, durch die literarische Form verschiedene Wissens- und Wissenschaftsdiskurse zu einem ganzheitlichen Bild zu vermitteln und zu verbinden. Die Zeit, in der dieser Versuch kulminiert, ist vor allem die deutsche Literatur von der Aufklärung des späten 18. Jhdts. bis zur Romantik des frühen 19. Jhdts. Sie präsentiert umfassende Argumente und Aussichten über anthropologisches, naturwissenschaftliches Wissen, über die Beziehung der Dichtung zum Wissen und die des Wissens zu der Wissenschaft,über die Bedeutung und Rolle des herkömmlichen Wissens, und über Notwendigkeit und Möglichkeit des neuen Wissens und der neuen Wissenschaften. In diesem Aufsatz wird festgestellt, dass die deutsche Wissensund Wissenschaftslehre in der zweiten Hälfte des 18. Jhdts. die holistische Systematik des Wissens im organischen und praktischen Charakter und in der eklektischen Sicht der induktiven und deduktiven Methode zu finden versuchte. Die zeitgenössische deutsche Literatur verkörpert eigentlich diese holistische Wissenslehre, und dabei geben besonders Dichter wie Wieland, Goethe, Schiller und Novalis und ihre literarischen Werke typische Beispiele. Wieland versucht hierbei auf die Forderung des holistischen Wissens zurückzugreifen, meist durch seinen Kosmopolitismus in den Romanen und gerade auch durch die Verbindung von Exotismus und Esoterik.
Abstract
In der deutschen Literatur ist im Vergleich zu anderen europäischen Literaturen immer der Versuch zu beobachten, durch die literarische Form verschiedene Wissens- und Wissenschaftsdiskurse zu einem ganzheitlichen Bild zu vermitteln und zu verbinden. Die Zeit, in der dieser Versuch kulminiert, ist vor allem die deutsche Literatur von der Aufklärung des späten 18. Jhdts. bis zur Romantik des frühen 19. Jhdts. Sie präsentiert umfassende Argumente und Aussichten über anthropologisches, naturwissenschaftliches Wissen, über die Beziehung der Dichtung zum Wissen und die des Wissens zu der Wissenschaft,über die Bedeutung und Rolle des herkömmlichen Wissens, und über Notwendigkeit und Möglichkeit des neuen Wissens und der neuen Wissenschaften. In diesem Aufsatz wird festgestellt, dass die deutsche Wissensund Wissenschaftslehre in der zweiten Hälfte des 18. Jhdts. die holistische Systematik des Wissens im organischen und praktischen Charakter und in der eklektischen Sicht der induktiven und deduktiven Methode zu finden versuchte. Die zeitgenössische deutsche Literatur verkörpert eigentlich diese holistische Wissenslehre, und dabei geben besonders Dichter wie Wieland, Goethe, Schiller und Novalis und ihre literarischen Werke typische Beispiele. Wieland versucht hierbei auf die Forderung des holistischen Wissens zurückzugreifen, meist durch seinen Kosmopolitismus in den Romanen und gerade auch durch die Verbindung von Exotismus und Esoterik.
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