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독일어 명사의 성의 학습전략- 초급 및 중급단계의 학습어휘를 중심으로

Lernstrategie des nominalen Genus im Deutschen - in Bezug auf die Substantive im Lernwortschatz in der Grund- und Mittelstufe

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주제분류독일어와문학

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Das nominale Genus im Deutschen bildet eine wichtige Ursache für die Fehler der Deutschlernenden. Aber in den meisten Lehrbüchern wird es nur am Rand behandelt. Es werden nur einige Wahlkriterien genannt und es gilt grundsätzlich: zu jedem Substantiv sollte der Artikel mitgelernt werden. Demgegenüber wird in der vorliegenden Arbeit die Ansicht vertreten, dass man es systematisch lernen kann und im Deutschunterricht mehr Aufmerksamkeit darauf gerichtet werden soll. Zwar ist das Genus des Deutschen schwer ableitbar, aber man muss versuchen, mit allen möglichen Mitteln diese Bestimmbarkeit zu verbessern. Unter diesem Gesichtspunkt ist hier eine Lernstrategie des Genus entwickelt worden. Das wird dadurch möglich, dass man zuerst den Umfang der Substantive auf den Lernwortschatz in der Grund- und Mittelstufe beschränkt. Und von vielen semantischen Kriterien und Suffixen werden nur die berücksichtigt, die direkt mit diesem Lernwortschatz zu tun haben. Eine besonders wichtige Rolle spielt das Endalphabet. Es wird angenommen, dass das unmarkierte Genus eines Substantivs maskulin ist, wenn es auf einen Konsonanten endet und dass es feminin ist, wenn es auf einen Vokal endet. Die Deutschlernenden brauchen dann nur die markierten Ausnahmefälle auswendig zu lernen. Unter den 1,500 Substantiven im Lernwortschatz sind etwa 600 Substantive Ableitungen, deren Genera mit Hilfe der Suffixe zu erklären sind. Und die Genera der ca. 100 Substantive sind auf Grund ihrer semantischen Eigenschaften vorhersagbar. Und dann sind wir gezwungen, die Genera der übriggebliebenen 800 Substantive einzeln auswendig zu lernen. Demzufolge haben viele Deutschlernende aufgegeben, sich das Genus zu merken. Unserer Annahme zufolge braucht man nur die Genera der etwa 120 Substantive auswendig zu lernen. Es sind etwa 60 Neutra und 40 Feminina, die auf einen Konsonanten enden sowie etwa 10 Maskulina und 10 Neutra, die auf einen Vokal enden. Darin sind die Substantive nicht enthalten, die extra eine Klasse bilden können. Zu den Substantiven, die auf einen Konsonanten enden, aber nicht maskulin sind, gehören folgende Substantivklassen: die Neutra, die Haus und Bestandteile eines Hauses, bäuerliche Räume und Festtage bezeichnen, z.B. das Haus, Fenster; das Feld; das Ostern, die Feminina, die aus den lateinischen Feminina stammen und deren ursprünglicher Endvokal a weggelassen ist, sowie die, die auf ‘bestimmte Vokale + r’ enden, z.B. die Form, Insel ; die Uhr. Zu den Substantiven, die auf einen Vokal enden, aber nicht feminin sind, gehören folgende Substantivklassen: die Maskulina, die auf -e enden und zugleich Menschen bezeichnen, z.B. der Kunde, die Neutra, die auf -o enden, z.B. das Auto. Unsere Lernstrategie hat eine psychische Wirkung zur Folge. Es gibt viele Deutschlernenden, die schon aufgegeben haben oder überhaupt nicht bereit sind, das Genus zu lernen. Aber es ist durchaus möglich, wenn man eine angemessene Lernstrategie zur Hand hat. Hoffentlich gibt unsere Strategie den Deutschlernenden Selbstvertrauen, dass man das Genus systematisch lernen kann. Wenn man in der Grund- und Mittelstufe die unbezwingbare Burg des Genus im Deutschen erobert hat, dann wird es leichter, auch in der höheren Stufe zusätzliche Formen zu lernen.

Abstract

Das nominale Genus im Deutschen bildet eine wichtige Ursache für die Fehler der Deutschlernenden. Aber in den meisten Lehrbüchern wird es nur am Rand behandelt. Es werden nur einige Wahlkriterien genannt und es gilt grundsätzlich: zu jedem Substantiv sollte der Artikel mitgelernt werden. Demgegenüber wird in der vorliegenden Arbeit die Ansicht vertreten, dass man es systematisch lernen kann und im Deutschunterricht mehr Aufmerksamkeit darauf gerichtet werden soll. Zwar ist das Genus des Deutschen schwer ableitbar, aber man muss versuchen, mit allen möglichen Mitteln diese Bestimmbarkeit zu verbessern. Unter diesem Gesichtspunkt ist hier eine Lernstrategie des Genus entwickelt worden. Das wird dadurch möglich, dass man zuerst den Umfang der Substantive auf den Lernwortschatz in der Grund- und Mittelstufe beschränkt. Und von vielen semantischen Kriterien und Suffixen werden nur die berücksichtigt, die direkt mit diesem Lernwortschatz zu tun haben. Eine besonders wichtige Rolle spielt das Endalphabet. Es wird angenommen, dass das unmarkierte Genus eines Substantivs maskulin ist, wenn es auf einen Konsonanten endet und dass es feminin ist, wenn es auf einen Vokal endet. Die Deutschlernenden brauchen dann nur die markierten Ausnahmefälle auswendig zu lernen. Unter den 1,500 Substantiven im Lernwortschatz sind etwa 600 Substantive Ableitungen, deren Genera mit Hilfe der Suffixe zu erklären sind. Und die Genera der ca. 100 Substantive sind auf Grund ihrer semantischen Eigenschaften vorhersagbar. Und dann sind wir gezwungen, die Genera der übriggebliebenen 800 Substantive einzeln auswendig zu lernen. Demzufolge haben viele Deutschlernende aufgegeben, sich das Genus zu merken. Unserer Annahme zufolge braucht man nur die Genera der etwa 120 Substantive auswendig zu lernen. Es sind etwa 60 Neutra und 40 Feminina, die auf einen Konsonanten enden sowie etwa 10 Maskulina und 10 Neutra, die auf einen Vokal enden. Darin sind die Substantive nicht enthalten, die extra eine Klasse bilden können. Zu den Substantiven, die auf einen Konsonanten enden, aber nicht maskulin sind, gehören folgende Substantivklassen: die Neutra, die Haus und Bestandteile eines Hauses, bäuerliche Räume und Festtage bezeichnen, z.B. das Haus, Fenster; das Feld; das Ostern, die Feminina, die aus den lateinischen Feminina stammen und deren ursprünglicher Endvokal a weggelassen ist, sowie die, die auf ‘bestimmte Vokale + r’ enden, z.B. die Form, Insel ; die Uhr. Zu den Substantiven, die auf einen Vokal enden, aber nicht feminin sind, gehören folgende Substantivklassen: die Maskulina, die auf -e enden und zugleich Menschen bezeichnen, z.B. der Kunde, die Neutra, die auf -o enden, z.B. das Auto. Unsere Lernstrategie hat eine psychische Wirkung zur Folge. Es gibt viele Deutschlernenden, die schon aufgegeben haben oder überhaupt nicht bereit sind, das Genus zu lernen. Aber es ist durchaus möglich, wenn man eine angemessene Lernstrategie zur Hand hat. Hoffentlich gibt unsere Strategie den Deutschlernenden Selbstvertrauen, dass man das Genus systematisch lernen kann. Wenn man in der Grund- und Mittelstufe die unbezwingbare Burg des Genus im Deutschen erobert hat, dann wird es leichter, auch in der höheren Stufe zusätzliche Formen zu lernen.

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