인간의 인간됨 - 하인리히 뵐 작품에 나타나는 탈경계
Das Ausländerbild bei Heinrich Böll
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초록
Die Reise und die Emigration sind die bedeutendsten Motive in Bölls Werken. Die Helden reisen immer irgendwohin und suchen Orte, an die sie fliehen können. Daneben ist in den Werken Bölls ein weiterer wichtiger Punkt sind, die Gleichgültigkeit der Nationalität. Für ihn geht es nicht darum, zu welcher Nation oder Staat ein Mensch gehört, sondern um das Menschsein. Also treten Bölls Figuren als leidende Individuen auf. Von Kinderzeit an hat Böll den Unterschied der Gesellschaft zwischen den Deutschen und den Ausländern oder den nicht-Juden und den Juden gesehen. Die Ausländerfiguren sind schon in den Kurztexten, z.B. die Französin in Gefangen in Paris und die Juden in Die Juden in Drove zu sehen. In Bölls Romanen spielen auch Olina in Der Zug war pünktlich und Ilona in Wo warst du, Adam? als Partnerinnen der Protagonisten eine Rolle. Olina ist eine Polin und Ilona ist eine Judin, und sie versuchen, den Helden Trost zu geben. Böll gestaltet durch sie Engel gleich Figuren. Im Werk Gruppenbild mit Dame hat Böll auch durch die Heldin Leni eine ideale Figur dargestellt. In diesem Roman treten mehrere Ausländer auf, dadurch behauptet Böll die reine Menschlichkeit und Gleichheit der Menschen. Leni hat “das Sowjetparadies in den Grüften” mit dem russischen Gefangenen Boris. Und die Kaffeezeit “macht”, ‘den Abfallenden’ Boris “zum Menschen”, und das Ereignis “erklärt” ihn “zum Menschen”. Daneben lebt Leni zur Zeit mit dem Türken Mehmet und erwartet sein Kind. Sie lernt schon die Türken und Porturgiesen kennen und Lenis Kind Lev freundet sich mit ihnen an. Er hat zwar Fähigkeiten in vielen Feldern, aber er verweigert die Leistung zu erbringen, die die Gesellschaft fordert. Er wählt “einen Beruf, der der Reinigung dient, aber als schmutzig gilt”. Indem Böll die Partner der Protagonisten durch Ausländer vertreten lässt, will er die “Ästhetik der Humanen” in der inhumanen Gesellschaft aufzeigen. Nach der idealen Gemeinschaft, die hier in Gruppenbild mit Dame als Helft-Leni-Komitee dargestellt wird, hat Böll immer in seinen Werken gestrebt.
Abstract
Die Reise und die Emigration sind die bedeutendsten Motive in Bölls Werken. Die Helden reisen immer irgendwohin und suchen Orte, an die sie fliehen können. Daneben ist in den Werken Bölls ein weiterer wichtiger Punkt sind, die Gleichgültigkeit der Nationalität. Für ihn geht es nicht darum, zu welcher Nation oder Staat ein Mensch gehört, sondern um das Menschsein. Also treten Bölls Figuren als leidende Individuen auf. Von Kinderzeit an hat Böll den Unterschied der Gesellschaft zwischen den Deutschen und den Ausländern oder den nicht-Juden und den Juden gesehen. Die Ausländerfiguren sind schon in den Kurztexten, z.B. die Französin in Gefangen in Paris und die Juden in Die Juden in Drove zu sehen. In Bölls Romanen spielen auch Olina in Der Zug war pünktlich und Ilona in Wo warst du, Adam? als Partnerinnen der Protagonisten eine Rolle. Olina ist eine Polin und Ilona ist eine Judin, und sie versuchen, den Helden Trost zu geben. Böll gestaltet durch sie Engel gleich Figuren. Im Werk Gruppenbild mit Dame hat Böll auch durch die Heldin Leni eine ideale Figur dargestellt. In diesem Roman treten mehrere Ausländer auf, dadurch behauptet Böll die reine Menschlichkeit und Gleichheit der Menschen. Leni hat “das Sowjetparadies in den Grüften” mit dem russischen Gefangenen Boris. Und die Kaffeezeit “macht”, ‘den Abfallenden’ Boris “zum Menschen”, und das Ereignis “erklärt” ihn “zum Menschen”. Daneben lebt Leni zur Zeit mit dem Türken Mehmet und erwartet sein Kind. Sie lernt schon die Türken und Porturgiesen kennen und Lenis Kind Lev freundet sich mit ihnen an. Er hat zwar Fähigkeiten in vielen Feldern, aber er verweigert die Leistung zu erbringen, die die Gesellschaft fordert. Er wählt “einen Beruf, der der Reinigung dient, aber als schmutzig gilt”. Indem Böll die Partner der Protagonisten durch Ausländer vertreten lässt, will er die “Ästhetik der Humanen” in der inhumanen Gesellschaft aufzeigen. Nach der idealen Gemeinschaft, die hier in Gruppenbild mit Dame als Helft-Leni-Komitee dargestellt wird, hat Böll immer in seinen Werken gestrebt.
참고문헌 (27)
- Böll, Heinrich, "Der Zug war pünktlich, der 12. Aufl" (1980)
- Böll, Heinrich, "Wo warst du, Adam?, der 11. Aufl" (1980)
- Böll, Heinrich, "Der blasse Hund, der 1. Aufl." (1995)
- Böll, Heinrich, "Gruppenbild mit Dame, der 9. Aufl." (1981)
- Böll, Heinrich, "Ansichten eines Clowns, der 28. Aufl." (1981)
- Böll, Heinrich, "Als der Krieg ausbrach, der 17. Aufl." (1981)
- Böll, Heinrich, "Und sagte kein einziges Wort, der 2. Aufl." (1980)
- Böll, Heinrich, "Das Brot der frühen Jahre, der 4. Aufl." (1981)
- Böll, Heinrich, "Frankfurter Vorlesungen, der 4. Aufl." (1977)
- Böll, Heinrich, "Die Juden von Drove" (2007), hg. v. Jochen Schubert
- 정인모, "하인리히 뵐의 문학 세계" (2007)
- 마르쿠스 슈레르, "공간, 장소, 경계" (2010)
- Balzer, Bernd, "Das literarische Werk Heinrich Bölls" (1997)
- Bernhard, Hans Joachim, "Zu poetischen Grundpositionen Heinrich Bölls, in: Böll. Untersuchungen zum Werk" (1975), hg. v. Manfred Jurgensen
- Dudaš, Boris, "Heinrich Bölls Werke im Lichte der Kriegsforschung", Zagreber Germanistische Beiträge, 16 (2007)
- Dudaš, Boris, "Reisewege und Migrationsziele. Reisen und Migrationen in Heinrich Bölls Werken, In Mobilität und Kontakt. Deutsche Sprache, Literatur und Kultur in ihrer Beziehung zum südosteuropäischen Raum" (2008), hg. v. Slavija Kabić und Goran Lovrić
- Ghurye, Charlotte W., "Writer and Society" (1976)
- Hummel, Christine, "Intertextualität im Werk Heinrich Bölls" (2002)
- Linder, Christian, "Das Schwirren des heranfliegenden Pfeils" (2009)
- Nielen, Manfred, "Frömmigkeit bei Heinrich Böll" (1987)
- Nordbuch, Claus H. R., "Heinrich Böll" (1994), Frankfurt am Main
- Reich-Ranicki, Marcel, "Mehr als ein Dichter" (1986)
- Redding, J. Gregory, "Garbage as a Literary Aesthetic: People as《Abfall》", Heinrich Böll’s Gruppenbild mit Dame, colloquia germanica, 27 (1994)
- Richter, Anja Maria, "Das Studium der Stille" (2010), Frankfurt am Main
- Schwarz, Wilhelm Johannes, "Der Erzähler Heinrich Böll, 3. Aufl." (1973)
- Serrer, Michael, "Parallelisierung und Grenzverwischung. Zur Darstellung von Juden im Werk Heinrich Bölls", Zeitschrift für deutsche Philologie, 114 (1995)
- hoffnungsvolle Momente in der deutschen Kultur, "Einmischung noch erwünscht? Ein Rückblick auf Heinrich Böll, In Positive Dialektik", pp.2007, Vogt, Jochen
