전쟁과 인간, 전쟁의 잔혹성과 인간의 책임성- 하인리히 뵐의 『아담아, 너는 어디에 있었느냐?』를 중심으로
Krieg und Mensch - Heinrich Bölls Wo warst du, Adam?
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초록
Im Zentrum dieser Arbeit steht die Untersuchung des Kriegs und Menschen. Der Schwerpunkt wird auf Heinrich Bölls Wo warst du, Adam? aus dem Jahr 1951 gelegt. Im Sommer 1939, mit dem Ausbruch des zweiten Weltkriegs, wurde Heinrich Böll zur Armee berufen. Im Herbst 1940 diente er in Frankreich, von 1941 bis 1942 in Deutschland, von 1942 bis 1943 an der franzosisch-englischen Küstengrenze, und von 1943 bis 1944 in der ehemaligen Sowjetunion, Rumanien und Ungarn. 1945, gegen Ende des Krieges, lebte er in amerikanischer Kriegsgefangenschaft. Böll gehörte zu einem Bruchteil des Zweiten Weltkriegs ganz persönlich dazu, vor allem weil er aktiv am Geschehen an der Front teilnahm. Heinrich Bölls Wo warst du, Adam? aus dem Jahr 1951 beschreibt den Krieg und Menschen. Der Protagonist Adam Feinhals ist gelernter Architekt aus Weidesheim. Er befindet sich, gegen seinen anfäglichen Erwartungen, bereits vier Jahre im Krieg. Seine Kraftlosigkeit wird ausgiebig beschrieben sowie die Tatsache, dass er bereits viele seiner Kameraden im Kampf verloren hat. Hoffnungslosigkeit und Übersättigung des Krieges bei den Soldaten sind dominant. Im fünften Kapitel spricht Adam Feinhals mit Lehrerin Ilona in einer alten Schule, seine Zuneigung zu Ilona wird auch nicht getrübt, als er von ihrer jüdischen Herkunft erfährt. Das Kapitel endet jedoch, dass Feinhals vergeblich auf Ilona im Wirtshaus wartet. Ob sie erschienen wäre erfährt er nicht. Denn bevor der Abend um ist, erhält Adam einen hinderlichen Marschbefehl. Er wird in einem roten Möbelwagen, prall gefüllt mit anderen Soldaten, an die Front abtransportiert. Im siebten Kapitel begegnet dem Leser zum ersten Mal Filskeit, welcher als typischer Nazi und Führer des Konzentrationslagers beschrieben wird. Ilona muss für Filskeits Gefangenen-Chor vorsingen. Von ihrer Anmut verängstigt erschießt er Ilona und lässt in seinem Wahnsinn auch die übrigen Gefangenen exekutieren. Ihre Furchtlosigkeit vor dem Tod gewinnt sie vor allem durch den Glauben an Gott und den katholischen Werten. Es scheint sehr paradox, dass gerade die zum Katholizismus konvertierte Ilona vom sadistisch geprägten Filskeit nieder geschossen wird.
Abstract
Im Zentrum dieser Arbeit steht die Untersuchung des Kriegs und Menschen. Der Schwerpunkt wird auf Heinrich Bölls Wo warst du, Adam? aus dem Jahr 1951 gelegt. Im Sommer 1939, mit dem Ausbruch des zweiten Weltkriegs, wurde Heinrich Böll zur Armee berufen. Im Herbst 1940 diente er in Frankreich, von 1941 bis 1942 in Deutschland, von 1942 bis 1943 an der franzosisch-englischen Küstengrenze, und von 1943 bis 1944 in der ehemaligen Sowjetunion, Rumanien und Ungarn. 1945, gegen Ende des Krieges, lebte er in amerikanischer Kriegsgefangenschaft. Böll gehörte zu einem Bruchteil des Zweiten Weltkriegs ganz persönlich dazu, vor allem weil er aktiv am Geschehen an der Front teilnahm. Heinrich Bölls Wo warst du, Adam? aus dem Jahr 1951 beschreibt den Krieg und Menschen. Der Protagonist Adam Feinhals ist gelernter Architekt aus Weidesheim. Er befindet sich, gegen seinen anfäglichen Erwartungen, bereits vier Jahre im Krieg. Seine Kraftlosigkeit wird ausgiebig beschrieben sowie die Tatsache, dass er bereits viele seiner Kameraden im Kampf verloren hat. Hoffnungslosigkeit und Übersättigung des Krieges bei den Soldaten sind dominant. Im fünften Kapitel spricht Adam Feinhals mit Lehrerin Ilona in einer alten Schule, seine Zuneigung zu Ilona wird auch nicht getrübt, als er von ihrer jüdischen Herkunft erfährt. Das Kapitel endet jedoch, dass Feinhals vergeblich auf Ilona im Wirtshaus wartet. Ob sie erschienen wäre erfährt er nicht. Denn bevor der Abend um ist, erhält Adam einen hinderlichen Marschbefehl. Er wird in einem roten Möbelwagen, prall gefüllt mit anderen Soldaten, an die Front abtransportiert. Im siebten Kapitel begegnet dem Leser zum ersten Mal Filskeit, welcher als typischer Nazi und Führer des Konzentrationslagers beschrieben wird. Ilona muss für Filskeits Gefangenen-Chor vorsingen. Von ihrer Anmut verängstigt erschießt er Ilona und lässt in seinem Wahnsinn auch die übrigen Gefangenen exekutieren. Ihre Furchtlosigkeit vor dem Tod gewinnt sie vor allem durch den Glauben an Gott und den katholischen Werten. Es scheint sehr paradox, dass gerade die zum Katholizismus konvertierte Ilona vom sadistisch geprägten Filskeit nieder geschossen wird.
참고문헌 (15)
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- Sowinski, Bernhard, "Heinrich Böll" (1993), Metzler
- Vogt, Jochen, "Heinrich Böll" (1978), C. H. Beck
- Wirth, Günther, "Essayistische Studie über religiöse und gesellschaftliche Motive im Prosawerk des Dichters" (1969), Pahl-Rugenstein
