‘노동’의 관점에서 본 그림동화
'Die Arbeit' in den Grimmschen Märchen
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초록
Im vorliegenden Aufsatz werden Dornröschen, Frau Holle und Die Bremer Stadtmusikanten aus den Grimmschen Märchen unter dem Aspekt der ‘Arbei’t‘ untersucht. In Drornröschen ist das immanente Gesetz des Schicksals Methode des Denkens. Dieses Denken begründet den Kosmos des organisierten Arbeitsprozesses, der rationalen Arbeit. Die Weisheit, welche von Dornröschen verkörpert wird, ist die techne-,: auf dieser erst entsteht der Kosmos des Schlosses. Die Ohnmacht, welcher das Mädchen erliegt, beinhaltet eine Ambivalenz. Das Ohnmacht- Sein der physis bedeutet aber nicht einfach die Nichtung, sondern die Nichtung ist selbst nur eine Durchgangsstation innerhalb der negativen Dialektik von Natur. Der den Kairos wahrnehmende Denker ist der Königssohn, der nach Vollendung der 100 Jahre sich aufmacht, um das Dornröschen aus dem Schlaf zu erwecken. Das Dornröschen und der Prinz sind der Grund eines neuen Zeitalters, einer neuen Gesellschaft, eines neuen Arbeitsethos. Das Märchen von der Frau Holle handelt von jener Urdialektik zwischen Eros, Arbeit und Macht, welche das Fundament der Zivilisation ausmacht. In Frau Holle zwingt die Not der Lieblosigkeit das Stiefkind in einen notwendigen Prozess, die Lieblosigkeit ist das treibende Motiv der Entfremdung und Erlösung. Das Stiefkind als das Subjekt des Arbeitsprozeß führt sich selbst als Herrn der Natur heraus und hervor. Die Umwertung der Arbeit zu einem Sinn verleihenden Prozeß tilgt jede Erinnerung daran, dass Arbeit Entfremdung ist. Die Verinnerlichung der Werte ohne Verinnnerlichung der Methode ist die fatale Bahn des schuldigen Verlierers. Die Tochter nimmt den Kairos nicht wahr, um in die Position einer Goldmarie zu gelangen, sie ist Pechmarie und ein schuldiges Opfer ihres Unglücks. In Die Bremer Stadtmusikanten ist der Auszug der vier Arbeitstiere aus der sinnnlosen Arbeit die Suche nach dem Sinn der Arbeit. Nicht die Arbeit. sondern der Begriff von Arbeit als Mittel der Herrschaftsbildung ist das Entscheidende, ist das Kriterium des neuen Weges. Durch einen immanenten und systematischen Arbeitsprozess kommen die Arbeitstiere auch zu einem Sinn ihrer Existenz. Es ist der Sinn der Arbeit für die Arbeitstiere, den Sinn des Lebens herzustellen. Wenn bei früherer Herrschaft die Arbeit gerade die Entfremdung war, so ist heute die Arbeit der einzige Weg zum Heil. Niemand kommt zum Heil, der nicht arbeitet. Aber Arbeit ist auch die methodische Erfindung der Sklaven. Wenn man die Grimmschen Märchen vom Aspekt der Arbeit betrachtet, ist das Happy end des Märchens die große Katastrophe, nichts anderes.
Abstract
Im vorliegenden Aufsatz werden Dornröschen, Frau Holle und Die Bremer Stadtmusikanten aus den Grimmschen Märchen unter dem Aspekt der ‘Arbei’t‘ untersucht. In Drornröschen ist das immanente Gesetz des Schicksals Methode des Denkens. Dieses Denken begründet den Kosmos des organisierten Arbeitsprozesses, der rationalen Arbeit. Die Weisheit, welche von Dornröschen verkörpert wird, ist die techne-,: auf dieser erst entsteht der Kosmos des Schlosses. Die Ohnmacht, welcher das Mädchen erliegt, beinhaltet eine Ambivalenz. Das Ohnmacht- Sein der physis bedeutet aber nicht einfach die Nichtung, sondern die Nichtung ist selbst nur eine Durchgangsstation innerhalb der negativen Dialektik von Natur. Der den Kairos wahrnehmende Denker ist der Königssohn, der nach Vollendung der 100 Jahre sich aufmacht, um das Dornröschen aus dem Schlaf zu erwecken. Das Dornröschen und der Prinz sind der Grund eines neuen Zeitalters, einer neuen Gesellschaft, eines neuen Arbeitsethos. Das Märchen von der Frau Holle handelt von jener Urdialektik zwischen Eros, Arbeit und Macht, welche das Fundament der Zivilisation ausmacht. In Frau Holle zwingt die Not der Lieblosigkeit das Stiefkind in einen notwendigen Prozess, die Lieblosigkeit ist das treibende Motiv der Entfremdung und Erlösung. Das Stiefkind als das Subjekt des Arbeitsprozeß führt sich selbst als Herrn der Natur heraus und hervor. Die Umwertung der Arbeit zu einem Sinn verleihenden Prozeß tilgt jede Erinnerung daran, dass Arbeit Entfremdung ist. Die Verinnerlichung der Werte ohne Verinnnerlichung der Methode ist die fatale Bahn des schuldigen Verlierers. Die Tochter nimmt den Kairos nicht wahr, um in die Position einer Goldmarie zu gelangen, sie ist Pechmarie und ein schuldiges Opfer ihres Unglücks. In Die Bremer Stadtmusikanten ist der Auszug der vier Arbeitstiere aus der sinnnlosen Arbeit die Suche nach dem Sinn der Arbeit. Nicht die Arbeit. sondern der Begriff von Arbeit als Mittel der Herrschaftsbildung ist das Entscheidende, ist das Kriterium des neuen Weges. Durch einen immanenten und systematischen Arbeitsprozess kommen die Arbeitstiere auch zu einem Sinn ihrer Existenz. Es ist der Sinn der Arbeit für die Arbeitstiere, den Sinn des Lebens herzustellen. Wenn bei früherer Herrschaft die Arbeit gerade die Entfremdung war, so ist heute die Arbeit der einzige Weg zum Heil. Niemand kommt zum Heil, der nicht arbeitet. Aber Arbeit ist auch die methodische Erfindung der Sklaven. Wenn man die Grimmschen Märchen vom Aspekt der Arbeit betrachtet, ist das Happy end des Märchens die große Katastrophe, nichts anderes.
참고문헌 (9)
- 최석희, "그림동화의 꿈과 현실" (2002), 대구가톨릭대학교출판부
- Brüder Grimm, "Kinder-und Hausmärchen" (1993), Artemis & Winkler
- Fetscher, Iring, "Wer hat Dornröschen weggeküßt?" (1992)
- Lüthi, Max, "Märchen. 7. Auflage" (1976)
- Röhrich, Lutz, "Das Bild der Frau im Märchen und Volkslied. in: Das selbstverständliche Wunder" (1986), Hitzeroth
- Rölleke, Heinz, "Die Frau in den Märchen der Brüder Grimm. in: Die Frau im Märchen", pp.72~88 (1985)
- Solms, Wilhelm, "Das selbstverständliche Wunder" (1986), Hitzeroth
- Weber, Jörg, "Figuren der Herrschaft in Mythos und Märchen" (1989), Roderer Verlag
