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인칭대명사 유형론의 몇 가지 논점에 대하여

Einige Bemerkungen zur Typologie der Personalpronomina

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주제분류독일어와문학

초록

In dieser Arbeit haben wir einige Punkte zur Typologie der Personalpronomina diskutiert, die insbesondere in bezug auf die koreanische Sprache von Bedeutung sind. Der erste Punkt ist auf die Unterscheidung der Sprachen in 2 und 3 Personen-Pronominalsystemen bezogen. In vielen Sprachen gibt es funktionale, morpho-syntaktische Merkmale, mit denen man die erste und die zweite Person von der dritten trennen kann. Aus diesem Grunde wurde versucht, nur die ersten zwei als Personalpronomen zu zählen. Es gibt aber auch Sprachen, in denen die 3. Person von den anderen zwei Personen morpho-syntaktisch schwer zu unter- scheiden ist. In diesem Zusammenhang hätte man sprachtypologisch besser zwei Typen unterschieden, namlich die Sprachen mit 2 Personen-Pronominalsystem und die mit 3 Personen-Pronominalsystem. Die koreanische Sprache gehört dabei zum ersten Typ. In formaler Hinsicht kann man zwei Typen der Pronomina unterscheiden, die gebunde und die freie Form. Normalerweise erscheint die freie Form in einer Sprache zusammen mit der gebunden Form. Es wurde aber von Bhat(2004) aufgrund der Cayuvava-Sprache behauptet, dass es Sprachen gibt, in denen nur die gebundenen Formen vorhanden sind. Nach sorgfältiger Prüfung scheinen die Argumente von Bhat(2004) jedoch nicht haltbar. Traditionell werden die Pronomen als eine geschlossene Kategorie betrachtet. Die neueren typologischen Untersuchungen berichten aber über Sprachen, deren Pronominalsystem nicht ganz geschlossen ist. Die koreanische Sprache ist ein Beispiel dafür. Nun scheint es in diesem Zusammenhang vernünftig zu sein, sprachtypologisch zwei Typen von Pronominalsystemen zu unterscheiden, das offene und das geschlossene. In der koreanischen Sprache ist es üblich, das verstandene pronominale Subjekt und Objekt wegzulassen. Dies ist aber keine dem Koreanischen eigene Erscheinung, sondern eine Erscheinung, die auch sprachtypologisch von Bedeutung ist. In bezug auf die Weglassbarkeit der verstandenen Subjekte und Objekte kann man nämlich von zwei Typen von Sprachen sprechen. In der einen Gruppe ist es üblich, und in der anderen ist es nicht erlaubt.

Abstract

In dieser Arbeit haben wir einige Punkte zur Typologie der Personalpronomina diskutiert, die insbesondere in bezug auf die koreanische Sprache von Bedeutung sind. Der erste Punkt ist auf die Unterscheidung der Sprachen in 2 und 3 Personen-Pronominalsystemen bezogen. In vielen Sprachen gibt es funktionale, morpho-syntaktische Merkmale, mit denen man die erste und die zweite Person von der dritten trennen kann. Aus diesem Grunde wurde versucht, nur die ersten zwei als Personalpronomen zu zählen. Es gibt aber auch Sprachen, in denen die 3. Person von den anderen zwei Personen morpho-syntaktisch schwer zu unter- scheiden ist. In diesem Zusammenhang hätte man sprachtypologisch besser zwei Typen unterschieden, namlich die Sprachen mit 2 Personen-Pronominalsystem und die mit 3 Personen-Pronominalsystem. Die koreanische Sprache gehört dabei zum ersten Typ. In formaler Hinsicht kann man zwei Typen der Pronomina unterscheiden, die gebunde und die freie Form. Normalerweise erscheint die freie Form in einer Sprache zusammen mit der gebunden Form. Es wurde aber von Bhat(2004) aufgrund der Cayuvava-Sprache behauptet, dass es Sprachen gibt, in denen nur die gebundenen Formen vorhanden sind. Nach sorgfältiger Prüfung scheinen die Argumente von Bhat(2004) jedoch nicht haltbar. Traditionell werden die Pronomen als eine geschlossene Kategorie betrachtet. Die neueren typologischen Untersuchungen berichten aber über Sprachen, deren Pronominalsystem nicht ganz geschlossen ist. Die koreanische Sprache ist ein Beispiel dafür. Nun scheint es in diesem Zusammenhang vernünftig zu sein, sprachtypologisch zwei Typen von Pronominalsystemen zu unterscheiden, das offene und das geschlossene. In der koreanischen Sprache ist es üblich, das verstandene pronominale Subjekt und Objekt wegzulassen. Dies ist aber keine dem Koreanischen eigene Erscheinung, sondern eine Erscheinung, die auch sprachtypologisch von Bedeutung ist. In bezug auf die Weglassbarkeit der verstandenen Subjekte und Objekte kann man nämlich von zwei Typen von Sprachen sprechen. In der einen Gruppe ist es üblich, und in der anderen ist es nicht erlaubt.

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