시어의 번역에 따른 의미 차이 - 첼란의 『아무것도 아닌 이의 장미』를 중심으로
Bedeutungsdifferenz der poetischen Wörter bei der Übersetzung - Ein Versuch über Paul Celans 『Niemandsrose』
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초록
Begegnung ist ein Schlüsselwort zum Verständnis der Gedichte Paul Celans. Sein poetologisches Thema hebt sich in der Begegnung des Gedichts auf, so dass das Gedicht nicht sich informieren, sondern sich mitteilen will. Wenn wir diesem Schlüsselwort in seinem Gedichtband『Niemandsrose』nachforschen, dann werden wir am Ende die von Celan gemeinte Bedeutung verstehen. Was Celan Begegnung nennt, ist die Möglichkeit eines Mitseins. Diese Begegnung findet immer in Celans Erinnerung an die Vergangenheit und in der Hoffnung auf die Zukunft „aller unserer Daten eingedenk“ statt, denn die Vergangenheit ist unwiederholbar, einmalig und schicksalhaft. Für Celan sind auch die Daten die Begründung, wozu sein Gedicht existieren soll. Sie liefern ihm die Themen, über die er schreiben will. Die Daten bewegen sich diagonal über die geschichtlichen und biographischen Ereignisse hinweg. Viele Gedichte Paul Celans stellen in ihrer Sprache die Begegnung als das Bedeutungsvolle dadurch dar, dass sie in ihrer immanenten Sprachbewegung die vergessenen Daten, nämlich die in die Vergangenheit zurückgezogene Geschichte in die Gegenwart heraufgeholen. Deshalb ist der Adressat des Gedichts „Niemand“, weil es der Abwesende ist. Celan selbst gibt in seinem Gedicht einen Hinweis auf sein Verständnis von „Niemand“. „Niemand ist da, wenn das Gedicht zum Gedicht wird. Das Schicksal dieses Niemand auf sich nehmen, führt zum Gedicht.“ Mit andern Worten ist „Niemand“ eine Identifizierung des Dichters mit dem lyrischen Ich, das Celan manchmal auch das angesprochene Du nennt. Der dialogische Charakter ist in der Beziehung zwischen dem lyrischen Ich und dem angesprochenen Du zu finden. Deswegen bezeichnen die Gedichte in 『Niemandsrose』eine stilistische Änderung in der lyrischen Entwicklung Celans. Celans Dichtung als Selbstbegegnung ist unwiederholbar und ebendeshalb zu unternehmen. Bedeutungsvoll ist es, dass Celan im Schlusswort der Büchner-Rede wie folgt formuliert: “Ich finde das Verbindende und wie das Gedicht zur Begegnung Führende." Aber leider hat er es nicht gefunden, weil sein Gedicht immer einsam und unterwegs war.
Abstract
Begegnung ist ein Schlüsselwort zum Verständnis der Gedichte Paul Celans. Sein poetologisches Thema hebt sich in der Begegnung des Gedichts auf, so dass das Gedicht nicht sich informieren, sondern sich mitteilen will. Wenn wir diesem Schlüsselwort in seinem Gedichtband『Niemandsrose』nachforschen, dann werden wir am Ende die von Celan gemeinte Bedeutung verstehen. Was Celan Begegnung nennt, ist die Möglichkeit eines Mitseins. Diese Begegnung findet immer in Celans Erinnerung an die Vergangenheit und in der Hoffnung auf die Zukunft „aller unserer Daten eingedenk“ statt, denn die Vergangenheit ist unwiederholbar, einmalig und schicksalhaft. Für Celan sind auch die Daten die Begründung, wozu sein Gedicht existieren soll. Sie liefern ihm die Themen, über die er schreiben will. Die Daten bewegen sich diagonal über die geschichtlichen und biographischen Ereignisse hinweg. Viele Gedichte Paul Celans stellen in ihrer Sprache die Begegnung als das Bedeutungsvolle dadurch dar, dass sie in ihrer immanenten Sprachbewegung die vergessenen Daten, nämlich die in die Vergangenheit zurückgezogene Geschichte in die Gegenwart heraufgeholen. Deshalb ist der Adressat des Gedichts „Niemand“, weil es der Abwesende ist. Celan selbst gibt in seinem Gedicht einen Hinweis auf sein Verständnis von „Niemand“. „Niemand ist da, wenn das Gedicht zum Gedicht wird. Das Schicksal dieses Niemand auf sich nehmen, führt zum Gedicht.“ Mit andern Worten ist „Niemand“ eine Identifizierung des Dichters mit dem lyrischen Ich, das Celan manchmal auch das angesprochene Du nennt. Der dialogische Charakter ist in der Beziehung zwischen dem lyrischen Ich und dem angesprochenen Du zu finden. Deswegen bezeichnen die Gedichte in 『Niemandsrose』eine stilistische Änderung in der lyrischen Entwicklung Celans. Celans Dichtung als Selbstbegegnung ist unwiederholbar und ebendeshalb zu unternehmen. Bedeutungsvoll ist es, dass Celan im Schlusswort der Büchner-Rede wie folgt formuliert: “Ich finde das Verbindende und wie das Gedicht zur Begegnung Führende." Aber leider hat er es nicht gefunden, weil sein Gedicht immer einsam und unterwegs war.
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