살아남은 자의 살아내기: 하인리히 뵐의 『천사는 침묵하였다』
Das Annehmen des Lebens und Weiterleben des Überlebenden: Heinrich Bölls Roman Der Engel schwieg
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초록
In Heinrich Bölls Roman Der Engel schwieg geht es um die Stunde Null in einer total zerstörten deutschen Großstadt. Dabei ist vor allem Thema. wie die Menschen in dieser Zeit überleben und leben. In diesem Sinne ist der Roman “ein literarisches Dokument.”Im Roman erscheinen zwei Engel, die schweigen. Dem ersten Engel begegnet der Protagonist Hans Schnitzler, ein Fahnenflüchtiger, in einem Krankenhaus. Es ist das erste Wesen, dem er in seiner Heimat begegnet. Einem zweiten Engel begegnet er am Ende des Romans in einer zerstörten Kirche. Dieser Engel erweckt den Eindruck, als sei er niedergeschlagen worden und sei nun an die schlammigen Erden geschmiegt. Sein Rücken wird von zwei Männern als Sitzplatz gebraucht, weil er der einzige trockene Punkt in dem naßen Kirchenhof ist. Die zwei Männer sind der alte Gompertz und sein Schwager Fischer. Die Familie Gompertz hat seit vielen hundert Jahren gute Geschäfte mit der Frömmigkeitsindustrie gemacht und gehört zu einer großen und starken katholischen Sippe. Die Umrahmung mit den beiden schweigenden Engeln drückt den unendlichen und verzweifelten Schmerz als das beherrschende Gefühl zu jener Zeit des Kriegsendes aus. Hans Schnitzler ist von allem Geschehenen überwältigt und hat nicht mehr leben wollen. Er trifft jedoch Regina Unger. Sie ist davon begeistert, dass ein ihr Fremder in dieser schwierigen Zeit ihren im Krakenhaus hängengebliebenen Mantel bringt. Sie bietet ihm einen Ort zum Wohnen, Brot sowie Zigaretten an, also das für ihn Notwendigste. Bei Böll ist es die Frau, die Liebe gibt, Liebe vermittelt und Liebe weckt. Ihre äußere Natürlichkeit und Schlichtheit spiegeln ihre innere Reinheit wider. Ihr Auftreten schenkt Hoffnung und Mut. Im Roman Der Engel schwieg spiegelt Regina Unger diese Rolle. Dank ihrer menschlichen und liebevollen Betreuung nimmt Hans Schnitzler das Leben an. Sie liebt ihn und lernt zugleich in dieser Liebe wieder zu sich wie zu dem anderen zu finden. Die beiden können durch die gegenseitige Liebe das Elend und Leiden kurz nach dem Krieg überwinden. Vor allem kann der Uberlebende Hans Schnizler durch die herzliche Liebe und Religiosität Regina Ungers weiterleben.
Abstract
In Heinrich Bölls Roman Der Engel schwieg geht es um die Stunde Null in einer total zerstörten deutschen Großstadt. Dabei ist vor allem Thema. wie die Menschen in dieser Zeit überleben und leben. In diesem Sinne ist der Roman “ein literarisches Dokument.”Im Roman erscheinen zwei Engel, die schweigen. Dem ersten Engel begegnet der Protagonist Hans Schnitzler, ein Fahnenflüchtiger, in einem Krankenhaus. Es ist das erste Wesen, dem er in seiner Heimat begegnet. Einem zweiten Engel begegnet er am Ende des Romans in einer zerstörten Kirche. Dieser Engel erweckt den Eindruck, als sei er niedergeschlagen worden und sei nun an die schlammigen Erden geschmiegt. Sein Rücken wird von zwei Männern als Sitzplatz gebraucht, weil er der einzige trockene Punkt in dem naßen Kirchenhof ist. Die zwei Männer sind der alte Gompertz und sein Schwager Fischer. Die Familie Gompertz hat seit vielen hundert Jahren gute Geschäfte mit der Frömmigkeitsindustrie gemacht und gehört zu einer großen und starken katholischen Sippe. Die Umrahmung mit den beiden schweigenden Engeln drückt den unendlichen und verzweifelten Schmerz als das beherrschende Gefühl zu jener Zeit des Kriegsendes aus. Hans Schnitzler ist von allem Geschehenen überwältigt und hat nicht mehr leben wollen. Er trifft jedoch Regina Unger. Sie ist davon begeistert, dass ein ihr Fremder in dieser schwierigen Zeit ihren im Krakenhaus hängengebliebenen Mantel bringt. Sie bietet ihm einen Ort zum Wohnen, Brot sowie Zigaretten an, also das für ihn Notwendigste. Bei Böll ist es die Frau, die Liebe gibt, Liebe vermittelt und Liebe weckt. Ihre äußere Natürlichkeit und Schlichtheit spiegeln ihre innere Reinheit wider. Ihr Auftreten schenkt Hoffnung und Mut. Im Roman Der Engel schwieg spiegelt Regina Unger diese Rolle. Dank ihrer menschlichen und liebevollen Betreuung nimmt Hans Schnitzler das Leben an. Sie liebt ihn und lernt zugleich in dieser Liebe wieder zu sich wie zu dem anderen zu finden. Die beiden können durch die gegenseitige Liebe das Elend und Leiden kurz nach dem Krieg überwinden. Vor allem kann der Uberlebende Hans Schnizler durch die herzliche Liebe und Religiosität Regina Ungers weiterleben.
참고문헌 (16)
- Heinrich Böll, "Der Engel schwieg" (1994)
- Heinrich Böll, "Essaystische Schriften und Reden 1-2" (1979)
- Heinrich Böll, "Werke. Romane und Erzählungen, Bd. II-III" (1987)
- Heinrich Böll, "Drei Tage im März" (1975)
- Heinrich Böll, "Aufsätze, Kritiken, Reden" (1967)
- Heinrich Böll, "Im Gespräch. Heinrich Böll mit Heinz L. Arnold" (1971)
- Heinrich Böll, "Interviews I" (1978)
- 정인모, "『천사는 침묵하였다』에 나타난 주제성, In 하인리히 뵐의 문학세계" (2007), 부산대학교출판부
- Bellmann, Werner, "Nchwort, In Der Engel schwieg", pp.193~211 (1994)
- "Böll-Vortragsversion" (2004)[URL]
- Greiner, Ulrich, "Nicht Versöhnt", Die Zeit, (36) (1992)
- Kurz, P. K., "Recherchen nach dem guten Menschen ― Heinrich Bölls konservative Provokation", Frankfurter Hefte, 26(10) (1971)
- Jochen, Hieber, "Stille Trümmerstaub und deutsche Helden", Frankfurt Allgemeiner Zeitung, ~ (1992)
- Nielen, Manfred, "Frömmigkeit bei Heinrich Böll" (1987)
- o. V., "Schinken und Pralinen", Der Spiegel, (24) (1992)
- Zuckmeyer, Carl, "Gerechtigkeit durch die Liebe, In Sachen Böll" (1980)
