하인리히 뵐의 단편소설에 나타난 아이들: 희생자
Die Kinder als Opfer in den Kurzgeschichten Heinrich Bölls
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초록
In seinen Kurzgeschichten tritt Heinrich Böll aktiv für Kinder ein. Dabei benuzt er ihre Perspektive, um seine Kritik an den für die Kinder negativen Umständen zu intensivieren. Duldend und schweigend werden sie bei Heinrich Böll Opfer der Zeitumstände. Die schwachen und wehrlosen Kinder werden als Soldaten unschuldig ermordet oder leiden an den chaotischen Verhältnissen, ohne deren Ursachen begreifen zu können. Sie ahnen jedoch, dass der Tod ein einziger Ausweg aus der Gefangenschaft des Krieges ist. In diesem Leiden und Sterben der Kinder im Krieg sieht Böll also eine allgemeine “Verletzung des Humanen.”Das Leiden der Kinder an den elenden sozialen Bedingungen der Nachkriegszeit durchzieht etliche seiner Erzählungen: Der 13 jährige Lohengrin in Lohengrins Tod etwa, stürzt beim Kohlenklauen von einem fahrenden Zug und stirbt im Krankenhaus. Der Junge in Am Ufer verliert die Lebensmittelmarken der gesamten Familie und entschließt sich zu ertränken. Durch diese versuchte Selbstauslöschung unterwirft er sich zugleich den väterlichen Wertmaßstäben. Allerdings lehnt Heinrich Böll es ab, den Jungen vollends in den Ordnungsschemata der Erwachsenenwelt aufzulösen. Bezeichnenderweise ist es in dieser Kurzgeschichte ein Amerikaner, der ihn rettet. Damit “eröffnet Heinrich Böll zumindest Ansätze einer hoffungsvollen Perspektive.” Der Amerikaner wird zum Hoffnungsträger oder zum Hirten, wie Heinrcih Böll es in Billard um halbzehn formuliert. In seinen Kurzgeschichten weist Heinrich Böll darauf hin, dass die Kinder zu allen Zeiten und in allen Kulturen gequält wurden und werden, weil die Erwachsenen versuchen ihnen ihre Sichtweise aufzuzwingen. Daher fordert er dazu auf, dass die Erwachsenen etwas tun sollten, um Kinder zu schützen.
Abstract
In seinen Kurzgeschichten tritt Heinrich Böll aktiv für Kinder ein. Dabei benuzt er ihre Perspektive, um seine Kritik an den für die Kinder negativen Umständen zu intensivieren. Duldend und schweigend werden sie bei Heinrich Böll Opfer der Zeitumstände. Die schwachen und wehrlosen Kinder werden als Soldaten unschuldig ermordet oder leiden an den chaotischen Verhältnissen, ohne deren Ursachen begreifen zu können. Sie ahnen jedoch, dass der Tod ein einziger Ausweg aus der Gefangenschaft des Krieges ist. In diesem Leiden und Sterben der Kinder im Krieg sieht Böll also eine allgemeine “Verletzung des Humanen.”Das Leiden der Kinder an den elenden sozialen Bedingungen der Nachkriegszeit durchzieht etliche seiner Erzählungen: Der 13 jährige Lohengrin in Lohengrins Tod etwa, stürzt beim Kohlenklauen von einem fahrenden Zug und stirbt im Krankenhaus. Der Junge in Am Ufer verliert die Lebensmittelmarken der gesamten Familie und entschließt sich zu ertränken. Durch diese versuchte Selbstauslöschung unterwirft er sich zugleich den väterlichen Wertmaßstäben. Allerdings lehnt Heinrich Böll es ab, den Jungen vollends in den Ordnungsschemata der Erwachsenenwelt aufzulösen. Bezeichnenderweise ist es in dieser Kurzgeschichte ein Amerikaner, der ihn rettet. Damit “eröffnet Heinrich Böll zumindest Ansätze einer hoffungsvollen Perspektive.” Der Amerikaner wird zum Hoffnungsträger oder zum Hirten, wie Heinrcih Böll es in Billard um halbzehn formuliert. In seinen Kurzgeschichten weist Heinrich Böll darauf hin, dass die Kinder zu allen Zeiten und in allen Kulturen gequält wurden und werden, weil die Erwachsenen versuchen ihnen ihre Sichtweise aufzuzwingen. Daher fordert er dazu auf, dass die Erwachsenen etwas tun sollten, um Kinder zu schützen.
참고문헌 (21)
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- Heinrich Böll, "Essayistische Schriften und Reden Bd. 1-2" (1979)
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- Heinrich Böll, "Drei Tage im März" (1975)
- Heinrich Böll, "Aufsätze, Kritiken, Reden" (1967)
- Heinrich Böll, "Im Gespräch. Heinrich Böll mit Heinz L. Arnold" (1971)
- Heinrich Böll, "Interviews I" (1978)
- Heinrich Böll, "Kreuz ohne Liebe. Roman" (2002)
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- Stolz, Wolfgang, "Der Begriff der Schuld im Werk von Heinrich Böll" (2009)
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- Sowinski, Bernhard, "Heinrich Böll. Kurzgeschichten: Interpretationen" (1988)
